Start Glauben Fragen zum Glauben Widerwort Nr. 2 zur Homophobie

Widerwort Nr. 2 zur Homophobie

Wir haben gesehen, dass mit dem Einführen des Wortes Homophobie Grenzen überschritten wurden, die man nicht überschreiten darf. Es sind die Grenzen der Fairness und der Toleranz. Die Einführung des Begriffes der Homophobie macht aus einer Meinung, die man eigentlich haben darf eine Krankheit, die man behandeln muss. Es gibt Entschließungen auf höchster politischer Ebene in Europa, die gegen Homophobie gerichtet sind und es werden Verabschiedungen gegen Homophobie in den Landesregierungen beschlossen. Die Regierungen der Länder finanzieren und fördern mit viel Geld Aktionen und Maßnahmen zur Erziehung gegen Homophobie in den Schulen.
Laut einer Entschließung des Europäischen Parlamentes ist mit Homophobie in der Tat eine Angst gemeint, die "auf Vorurteile" gründet. Es wird nun verallgemeinert. Jegliche kritische Äußerung zur Homosexualität wird bereits eine homophobe Äußerung genannt.
Wenn jemand eine kritische Meinung zur Homosexualität äußert, wird nun gleich gesagt, seine Meinung sei ein Vorurteil und zweitens, dass sein Vorurteil im Kern und in ihrer Folge krank ist. Es kommt dabei nicht in Frage, ob die Meinung gegen ihn nicht vielleicht auch ein Vorurteil sein könne. Alles ist völlig einseitig.
Was noch schlimmer ist: Wer immer kritisch von der Homosexualität denkt, gilt als jemand, der eine Therapie bräuchte. In diesem Sinn wird jetzt am Volk gearbeitet.
Wo es früher um Information und Bildung im Volk ging, da geht es nun um seine Therapie. Es fällt auf, dass die Politik sich von höchster Ebene her berufen fühlt, das Volk zu erziehen und zu heilen. Es werden Anweisungen erteilt, Schulbücher gegen Homophobie auszuteilen. Das alles ist ist sehr bedenklich und müsste eigentlich alle Alarmglocken klingeln lassen. 
Was zu beobachten ist, hat einen Irrtum im Selbstverständnis des Rechtsstaates zum Grunde, über den gesprochen werden muss: Der Staat versteht sich als eine Gemeinschaft von Menschen, die in gewissen Fragen die gleiche Meinung haben. Wer diese Meinungen nicht hat, gehört nicht mehr dazu und kann im Staat eigentlich nicht mitmachen. Er kann vielleicht bald nicht mehr geduldet und muss mit staatlich geförderten Mitteln wirksam behandelt werden.

Es ist nur logisch und gerecht, wenn die VITA ganz besonders für die Priester betet.

 
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