Der letzte Wunsch des heiligen Thomas
Jesus ist dem heiligen Thomas am Ende seines Lebens mit den Worten erschienen: „Du hast gut über mich geschrieben, Thomas, was möchtest du, dass ich dir dafür gebe?" „Nur dich, Herr, nur dich!", war die Antwort des Meisters. Die Geschichte ist vielsagend und zeigt das Wesen des theologischen Lehrers. Aus seiner Antwort spricht kein eigentümliches sich selbst Vergessen und klein Machen. Dahinter steht auch nicht, dass Thomas nichts für sich verlangte. Ganz im Gegenteil: Niemand wusste so gut wie er, dass, wer Jesus hat, alles zugleich besitzt.
Immer ist es die Gottesbegegnung, auf die es hinaus geht. Ob in der Lehre von der Schöpfung, die eine Art immerwährender, innigster Gottesberührung ist. Ob in der Lehre vom Ziel der Schöpfung, die ganz und gar aus Gott und auf Gott hin ist; stets geht es um die Quelle allen wirklichen Glücks, das in der Begegnung mit Gott liegt. So auch hier: „Wenn ich dich habe, dann habe ich alles!", können wir die Antwort wenden. Erst in Gott kommt der Mensch zu sich. Nur in Gott vermag der Mensch zu werden, was er werden soll und eigentlich immer will.
Diese Haltung spricht sich in der Lehre von der heiligen Eucharistie aufs Neue aus. Sie ist die innigste Form der irdischen Gottesbegegung. Sie ist sowohl die geistige Begegnung des Menschen mit dem hingebenden Opfer Jesu für uns, als auch ein wirklich leiblich-materielles Zusammenkommen mit Jesus.
Die heilige Eucharistie ist das irdische Unterpfand des Himmels, das den zu Gott heim pilgernden Menschen gegeben ist. Die heilige Eucharistie ist die eigentliche Nahrung und Kraftquelle des Christen. Jede sonstige Weise der menschlichen Selbstverwirklichung, Heilung und Stärkung mag wohl gut, recht und wichtig sein. Mit dem Empfang der heiligen Eucharistie dagegen ist nichts auch nur im geringsten zu vergleichen. Das alles steht bei Thomas in vollem Licht. Deshalb ist ein Priester immer ganz und gar ein Diener dieses heiligen Sakramentes.
Diese Haltung spricht sich in der Lehre von der heiligen Eucharistie aufs Neue aus. Sie ist die innigste Form der irdischen Gottesbegegung. Sie ist sowohl die geistige Begegnung des Menschen mit dem hingebenden Opfer Jesu für uns, als auch ein wirklich leiblich-materielles Zusammenkommen mit Jesus.
Die heilige Eucharistie ist das irdische Unterpfand des Himmels, das den zu Gott heim pilgernden Menschen gegeben ist. Die heilige Eucharistie ist die eigentliche Nahrung und Kraftquelle des Christen. Jede sonstige Weise der menschlichen Selbstverwirklichung, Heilung und Stärkung mag wohl gut, recht und wichtig sein. Mit dem Empfang der heiligen Eucharistie dagegen ist nichts auch nur im geringsten zu vergleichen. Das alles steht bei Thomas in vollem Licht. Deshalb ist ein Priester immer ganz und gar ein Diener dieses heiligen Sakramentes.
Betrachte als Laie die Priester als das, was sie wahrhaft sind: Bestellt und gesandt von Gott. Sieh nicht immer auf die Schwächen ihrer Menschlichkeit. Du würdest das auch nicht wollen.





