Start Glauben Summe Wie alles begann. Der Beginn der Offenbarung

Wie alles begann. Der Beginn der Offenbarung

Eigentlich gibt es zwei Arten Religion. Die eine Sorte haben die Menschen sich irgendwie erdacht. Diese Sorte Religion wird schon mal Naturreligion genannt, weil sie irgendwie aus der Natur abgeleitet worden sind. Die Menschen hatten schon immer solche Religionen und religiöse Bräuche. Die Steinzeitmenschen hatten noch keine festen Häuser, keine Straßen und keine Schulen. In ihren Gräbern aber finden wir Gegenstände, die sie ihren Verstorbenen beigelegt haben.

Diese Leute hatten ihr irdisches Leben kaum im Griff; sie glaubten aber, dass es nach dem Tod ein weiteres gibt. Das ist eine Art Naturreligion. Die Griechen und Römer hatten ihre Götter, die für alles zuständig waren und die Germanen hatten ihre. In Afrika gab es Götter und in Nordamerika hatten sie ihre Kulte. Der Hinduismus hat seine Götter und Tempel und der Buddhismus ebenfalls. Die zweite Art Religion beginnt mit einem Mann namens Abraham. Er hat wahrscheinlich zwei Jahrtausende vor Christus gelebt und kam eines Tages mit einem ganz neuen religiösen Erlebnis nach Haus: Ein Gott hatte ihn angesprochen. Das war neu. Alle Menschen hatten immer schon mit ihren Göttern gesprochen. Dass es jetzt umgekehrt war, das war neu.
Im zwölften Kapitel des ersten Buches der Bibel fängt es einfach an: Gott spricht mit Abraham, ganz von sich aus. Abraham hatte sich von diesem Gott zuvor kein Standbild schnitzen können und keinen Altar errichten. Diesen Gott hatte Abraham bis dahin nicht gekannt; kein Mensch kannte ihn. Niemand wusste, dass es ihn gibt. Dieser Gott war der erste und einzige, der von sich aus und von sich erzählte. Dieses von sich Erzählen Gottes nennen wir Offenbarung. Deshalb heißt unsere Religion Offenbarungsreligion. Gott hat gesagt, dass er da ist und von sich erzählt, weil seine Kinder ihn anders nicht finden konnten.

Niemals an Gottes Zuneigung zweifeln! Besonders dann nicht, wenn man „wieder mal“ gefallen ist. Du weißt, was ich meine...

 
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Interessant

In der Eucharistie bekommen wir genau dasselbe wie damals die Apostel

Die Eucharistie steht also in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Tod Jesu. Am Abend vor seine Sterben nimmt Jesus Brot und Wein und sagt, das seien sein Leib und sein Blut. Darin werde der neue Bund zwischen Gott und den Menschen besiegelt. Damit nimmt er am Vorabend seines Leidens einen Teil seiner Hingabe vorweg. Sein Opfer sollte nicht einfach nur ein grausames Schlachten sein. Es sollte zugleich eine Liebesgabe in die Hände seiner Apostel werden. Die hatten dann den Auftrag, die kommende Kirche um dieses Sakrament zu organisieren. 


 

Kinder bekommen heißt den Himmel bevölkern

Von der heiligen Therese von Lisieux wird ein Wort überliefert: Der Gedanke an den Himmel sei ihre ganze Kraft. Wir können sagen: Wenn wir wirklich Christen sind, wird unser ganzes Leben, unsere ganze Sicht auf die Welt, von zwei Dingen geprägt: Von der Gemeinschaft mit Gott und vom Himmel.

 

Vorherbestimmung. Soll der Mensch überhaupt eine haben?

Unsere Frage stellt sich eigentlich nur für Menschen, die erst einmal glauben, dass es Gott gibt. Ein klar erklärter Atheismus kann die Frage gar nicht stellen. Vorherbestimmen kann ja nur ein „Jemand“. Eine Natur, die aus irgendwie toten Dingen irgendwie lebendige macht, kann im vollen Sinn des Wortes nichts bestimmen. Tod und Auflösung liegen hier in der Natur der Sache. Unsere Frage lautet also: Sind wir als Menschen von Gott für etwas Bestimmtes vorgesehen?

 

Abtreibung. Beweisen kann niemand was

Was wir allgemein mit Materialismus bezeichnen, hat – genauer betrachtet – viele Richtungen und Unterrichtungen. Wir müssen sie nicht alle besprechen. Einig sind sich alle Richtungen des Materialismus jedoch in der Frage, dass die Welt keinen Gott hat. Alle, die Ahnung haben und redlich bleiben, sind sich in einer zweiten Sache einig: Dass sie unseren Glauben nicht widerlegen können, schon gar nicht mit Wissenschaften aushebeln.

 

Abtreibung. Das Leben des Menschen ist etwas ganz Besonderes, es ist Personsein

Unsere letzten Gedanken waren wichtig, um besser verstehen zu können, was wir jetzt besprechen müssen. Das Leben eines Tieres ist genau genommen das Tiersein des Tieres. Das haben wir gesehen. Ein toter Specht ist kein Specht mehr und ein toter Mensch ist eine Leiche. Eine Leiche ist kein Mensch im vollen Sinn. Zum Menschsein gehört, dass er als ganzes lebt; ebenso gehört das Leben des Tier zum Tiersein. Das Leben des Tieres ist das, was es zum Tier macht. Auch das ist so beim Menschen.

 

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