Die Dreifaltigkeit ist ein strikte Geheimnis
Die Theologie nennt die Dreifaltigkeit ein striktes Geheimnis. Das bedeutet, wir könnten ohne einen besonderen Hinweis Gottes weder schließen, noch erkennen, dass Gott dreifaltig ist. Wir wissen es nur aus einem Grund: Weil Gott uns durch die Kirche gesagt hat, und weil wir ihm glauben. Wenn unsere Erklärungen den Anschein machen, dass es mit Gottes Dreifaltigkeit eigentlich so sein müsse, etwa, weil er die Liebe ist, dann müssen wir da gleich etwas zurücknehmen.
Der heilige Thomas besteht sogar darauf, dass wir selbst dann die Dreifaltigkeit nicht erkennen können, wenn Gott unseren Verstand mit dem Licht des Heiligen Geistes erleuchtet. Sie bleibt ein Gegenstand des reinen Glaubens, mag er auch noch so sicher sein.
Würde Gott sich uns als liebend zeigen und nicht zugleich als dreifaltig, dann würde niemand sagen können, das alles dürfe nicht so sein: Die Liebe fordere eine Art Dreifaltigkeit.
Wenn wir uns die Dreifaltigkeit anhand der Liebe zu erklären suchen, dann sozusagen im Nachhinein; nur, seit dem wir wissen, dass Gott liebend und dreifaltig ist, können wir uns die Dreifaltigkeit mit der Liebe ein wenig erklären. Wir können dagegen nicht sagen: „Weil die Liebe so und so ist, deshalb hat Gott auf jeden Fall mehrere Personen."
Die Dreifaltigkeit gehört also zu den strikten Glaubensgeheimnissen.
Das hat zum Beispiel eine Folgerung in der Mission bei den Muslimen oder Juden etwa. Kein Christ kann im Gespräch sein Gottesbild erklären und: „Schau mal, es muss doch eigentlich so sein!", sagen. Die Dreifaltigkeit kann nur vom Glauben her geglaubt und angenommen werden. Vom Erkennen her hat der Muslim das gleiche Recht zu sagen, dass Gott barmherzig (also in gewisser Weise liebend) und eben nicht dreifaltig ist. Um zur Überzeugung der Dreifaltigkeit zu gelangen, müsste er erst den Glauben der Kirche an den Sohn haben und in der Kirche dem Sohn glauben.
„Niemand kennt den Sohn, nur der Vater und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will". (Mt 11,27)
Der heilige Thomas besteht sogar darauf, dass wir selbst dann die Dreifaltigkeit nicht erkennen können, wenn Gott unseren Verstand mit dem Licht des Heiligen Geistes erleuchtet. Sie bleibt ein Gegenstand des reinen Glaubens, mag er auch noch so sicher sein.
Würde Gott sich uns als liebend zeigen und nicht zugleich als dreifaltig, dann würde niemand sagen können, das alles dürfe nicht so sein: Die Liebe fordere eine Art Dreifaltigkeit.
Wenn wir uns die Dreifaltigkeit anhand der Liebe zu erklären suchen, dann sozusagen im Nachhinein; nur, seit dem wir wissen, dass Gott liebend und dreifaltig ist, können wir uns die Dreifaltigkeit mit der Liebe ein wenig erklären. Wir können dagegen nicht sagen: „Weil die Liebe so und so ist, deshalb hat Gott auf jeden Fall mehrere Personen."
Die Dreifaltigkeit gehört also zu den strikten Glaubensgeheimnissen.
Das hat zum Beispiel eine Folgerung in der Mission bei den Muslimen oder Juden etwa. Kein Christ kann im Gespräch sein Gottesbild erklären und: „Schau mal, es muss doch eigentlich so sein!", sagen. Die Dreifaltigkeit kann nur vom Glauben her geglaubt und angenommen werden. Vom Erkennen her hat der Muslim das gleiche Recht zu sagen, dass Gott barmherzig (also in gewisser Weise liebend) und eben nicht dreifaltig ist. Um zur Überzeugung der Dreifaltigkeit zu gelangen, müsste er erst den Glauben der Kirche an den Sohn haben und in der Kirche dem Sohn glauben.
„Niemand kennt den Sohn, nur der Vater und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will". (Mt 11,27)
Christsein ist kein Nebenbei. Christsein heißt aufgeklärt sein über den Stand und das Schicksal der Welt. Eigentlich müssten wir Missionare der christlichen Aufklärung sein. Sankt Thomas sagt, es gehört zu den großen Werken der Barmherzigkeit, jemanden vom Irrtum zur Wahrheit zu führen.





