Wir pflanzen unsere Blumen, dass sie wachsen, wir sammeln Regenwasser, dass wir gießen können. Wir bauen Sonnendächer, damit sie uns schützen und wir zeugen Kinder, auf dass sie leben und glücklich werden. Wir schreiben Texte, damit sie gelesen werden und Musik, dass sie jemand höre. Alles, was wir tun und schaffen, hat sein Wozu, um dessentwillen es gemacht ist.
Von unserer eigenen Lebenswelt her können wir gar nicht denken, dass die Dinge völlig ohne Sinn und Ziel in die Welt entlassen wurden; nicht wenn hinter ihnen ein Schöpfer steckt. Jeder Jugendliche sieht sich irgendwann mit der Frage konfrontiert, was sein Leben eigentlich für einen letzten Sinn hat.
Sinn haben heißt Richtung haben. Der Uhrzeigersinn ist die Richtung, in die sich die Zeiger bewegen. Der Sinn eines Lebens meint, dass dieses Leben auf etwas aus ist; dass es um eines Zieles willen da ist und lebt.
Wenn Gott, der selbst im großen Glück lebt, seinen Kindern sein eigenes Zuhause nicht als Ziel mit auf den Weg gegeben hätte, was wäre das für ein Schöpfer? Paulus schreibt dagegen: Unsere Heimat ist der Himmel. (Phil 3,20)





