Start Glauben Summe Eine Vorherbestimmung haben, heißt sinnvoll sein

Eine Vorherbestimmung haben, heißt sinnvoll sein

Unsere Frage, ob wir eine Vorherbestimmung haben, ist letztlich die Frage nach dem Sinn des Lebens. Sie findet vom Gedanken der Schöpfung her eine ihre Antwort. Schöpfung heißt immer Schöpfung auf etwas hin, auf etwas zu. Gott ist der Schöpfer. Nur er kann Schöpfung im eigentlichen Sinn bewirken, wie wir an anderer Stelle gesehen haben. Denken wir einen Schritt weiter, dann sehen wir, dass wir Menschen uns gegenseitig auch nennen; kleine Schöpfer sozusagen. Wir bewirken zwar nicht, dass das Stück Eisen vor unserer Nase überhaupt auf der Welt ist. Wir nehmen es aber und bauen, zusammen mit den anderen Dingen, die da sind, ganz neue Gegenstände zusammen. Sie sind unsere Ideen. Dehalb nennen wir sie „unsere Schöpfungen". Wir können unsere Schöpfungen jedoch nicht denken, ohne, dass wir ihnen einen Sinn mit auf den Weg geben.

Wir pflanzen unsere Blumen, dass sie wachsen, wir sammeln Regenwasser, dass wir gießen können. Wir bauen Sonnendächer, damit sie uns schützen und wir zeugen Kinder, auf dass sie leben und glücklich werden. Wir schreiben Texte, damit sie gelesen werden und Musik, dass sie jemand höre. Alles, was wir tun und schaffen, hat sein Wozu, um dessentwillen es gemacht ist.

Von unserer eigenen Lebenswelt her können wir gar nicht denken, dass die Dinge völlig ohne Sinn und Ziel in die Welt entlassen wurden; nicht wenn hinter ihnen ein Schöpfer steckt. Jeder Jugendliche sieht sich irgendwann mit der Frage konfrontiert, was sein Leben eigentlich für einen letzten Sinn hat.
Sinn haben heißt Richtung haben. Der Uhrzeigersinn ist die Richtung, in die sich die Zeiger bewegen. Der Sinn eines Lebens meint, dass dieses Leben auf etwas aus ist; dass es um eines Zieles willen da ist und lebt.

Wenn Gott, der selbst im großen Glück lebt, seinen Kindern sein eigenes Zuhause nicht als Ziel mit auf den Weg gegeben hätte, was wäre das für ein Schöpfer? Paulus schreibt dagegen: Unsere Heimat ist der Himmel. (Phil 3,20)

Wenn Du das Allerheiligste besuchst und keinen Priester findest, der bei ihm verweilt und betet, dann bleibe eine Minut länger.

 
petersdom_innenlogo_smallkatechese

Interessant

In der Eucharistie bekommen wir genau dasselbe wie damals die Apostel

Die Eucharistie steht also in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Tod Jesu. Am Abend vor seine Sterben nimmt Jesus Brot und Wein und sagt, das seien sein Leib und sein Blut. Darin werde der neue Bund zwischen Gott und den Menschen besiegelt. Damit nimmt er am Vorabend seines Leidens einen Teil seiner Hingabe vorweg. Sein Opfer sollte nicht einfach nur ein grausames Schlachten sein. Es sollte zugleich eine Liebesgabe in die Hände seiner Apostel werden. Die hatten dann den Auftrag, die kommende Kirche um dieses Sakrament zu organisieren. 


 

Kinder bekommen heißt den Himmel bevölkern

Von der heiligen Therese von Lisieux wird ein Wort überliefert: Der Gedanke an den Himmel sei ihre ganze Kraft. Wir können sagen: Wenn wir wirklich Christen sind, wird unser ganzes Leben, unsere ganze Sicht auf die Welt, von zwei Dingen geprägt: Von der Gemeinschaft mit Gott und vom Himmel.

 

Vorherbestimmung. Soll der Mensch überhaupt eine haben?

Unsere Frage stellt sich eigentlich nur für Menschen, die erst einmal glauben, dass es Gott gibt. Ein klar erklärter Atheismus kann die Frage gar nicht stellen. Vorherbestimmen kann ja nur ein „Jemand“. Eine Natur, die aus irgendwie toten Dingen irgendwie lebendige macht, kann im vollen Sinn des Wortes nichts bestimmen. Tod und Auflösung liegen hier in der Natur der Sache. Unsere Frage lautet also: Sind wir als Menschen von Gott für etwas Bestimmtes vorgesehen?

 

Abtreibung. Beweisen kann niemand was

Was wir allgemein mit Materialismus bezeichnen, hat – genauer betrachtet – viele Richtungen und Unterrichtungen. Wir müssen sie nicht alle besprechen. Einig sind sich alle Richtungen des Materialismus jedoch in der Frage, dass die Welt keinen Gott hat. Alle, die Ahnung haben und redlich bleiben, sind sich in einer zweiten Sache einig: Dass sie unseren Glauben nicht widerlegen können, schon gar nicht mit Wissenschaften aushebeln.

 

Abtreibung. Das Leben des Menschen ist etwas ganz Besonderes, es ist Personsein

Unsere letzten Gedanken waren wichtig, um besser verstehen zu können, was wir jetzt besprechen müssen. Das Leben eines Tieres ist genau genommen das Tiersein des Tieres. Das haben wir gesehen. Ein toter Specht ist kein Specht mehr und ein toter Mensch ist eine Leiche. Eine Leiche ist kein Mensch im vollen Sinn. Zum Menschsein gehört, dass er als ganzes lebt; ebenso gehört das Leben des Tier zum Tiersein. Das Leben des Tieres ist das, was es zum Tier macht. Auch das ist so beim Menschen.

 

Podcast

podcast

Spannende Glaubensfragen?
Vortrag verpasst?
Podcasten!

Forum

forumMitdiskutieren?
Fragen Stellen?
Schau ins Forum!

 

Summe

summeDer christliche Glaube in einfachen Worten erklärt. Die Summe!

© vita in deum | glauben Leben

Dummy Menü