Wir sind nicht Gottes Richter
Vielleicht sagt der eine oder andere, das sei selbstverständlich. Gott ist der Richter und nicht umgekehrt. Wer so denkt, hat sicher Recht. Er wird sich aber wundern, wie oft Gott es ist, der auf der Anklagebank steht. Der moderne Mensch hat eine starke Tendenz, sich selbst zu überschätzen. Wir haben die Monarchien abgeschafft und glauben jetzt, die Demokratie sei nicht nur unsere, sondern auch Gottes Meinung. Gott muss ein Demokrat sein!
Wir bemühen uns in der Gesellschaft um die absolute Gleichberechtigung der Frau neben dem Mann auf allen Gebieten einzuführen. Zugleich glauben wir, Gott müsse das gut finden und der selben Meinung sein.
Dass im modernen Menschen solche Tendenzen sitzen, sehen wir daran, dass Gott, wenn er uns nicht ins Bild passt, abwählen. „Ein Gott, der nicht so und so erscheint, mit dem will ich nichts am Hut haben.“ Hier steht Gott auf dem Prüfstand des Richters.
Als wir selbst die Grausamkeit noch in den Gesetzen stehen hatten, durfte Gott Seiten haben, die uns gruselig erscheinen. Jetzt, da wir glauben, eine menschliche Gesellschaft zu errichten, hat Gott sich gefälligst anzupassen. Gott kriegt Noten im Benehmen. Das ist völlig unangemessen und töricht; es findet aber statt.
Gott ist die Liebe. Alles, was Gott tut und lässt, geschieht aus reinster und innigster Liebe und Liebeswürdigkeit. Nur weil wir die Liebe kennen und selbst die Liebe suchen, können wir noch lange nicht Gottes Tun beurteilen. Er allein ist ewig und heilig. Wenn wir etwas von ihm beurteilen, dann immer aus einem zu kurzem Blick. Schon im jetzigen Leben erkennen wir die Liebe eines Menschen manchmal erst im Nachhinein. Kinder, die sagen, die Mutter sei böse, weil sie keine Süßigkeiten austeilt, sind eben Kinder.
Wenn wir die Taten Gottes glauben beurteilen zu können, sind wir eben kindisch wie die Kleinen. Es gehört zum christlichen Erwachsensein, Seiten an Gott anzuerkennen, die wir einfach nicht verstehen können; auch, wenn sie mal nicht lieb aussehen.
Wir bemühen uns in der Gesellschaft um die absolute Gleichberechtigung der Frau neben dem Mann auf allen Gebieten einzuführen. Zugleich glauben wir, Gott müsse das gut finden und der selben Meinung sein.
Dass im modernen Menschen solche Tendenzen sitzen, sehen wir daran, dass Gott, wenn er uns nicht ins Bild passt, abwählen. „Ein Gott, der nicht so und so erscheint, mit dem will ich nichts am Hut haben.“ Hier steht Gott auf dem Prüfstand des Richters.
Als wir selbst die Grausamkeit noch in den Gesetzen stehen hatten, durfte Gott Seiten haben, die uns gruselig erscheinen. Jetzt, da wir glauben, eine menschliche Gesellschaft zu errichten, hat Gott sich gefälligst anzupassen. Gott kriegt Noten im Benehmen. Das ist völlig unangemessen und töricht; es findet aber statt.
Gott ist die Liebe. Alles, was Gott tut und lässt, geschieht aus reinster und innigster Liebe und Liebeswürdigkeit. Nur weil wir die Liebe kennen und selbst die Liebe suchen, können wir noch lange nicht Gottes Tun beurteilen. Er allein ist ewig und heilig. Wenn wir etwas von ihm beurteilen, dann immer aus einem zu kurzem Blick. Schon im jetzigen Leben erkennen wir die Liebe eines Menschen manchmal erst im Nachhinein. Kinder, die sagen, die Mutter sei böse, weil sie keine Süßigkeiten austeilt, sind eben Kinder.
Wenn wir die Taten Gottes glauben beurteilen zu können, sind wir eben kindisch wie die Kleinen. Es gehört zum christlichen Erwachsensein, Seiten an Gott anzuerkennen, die wir einfach nicht verstehen können; auch, wenn sie mal nicht lieb aussehen.
„Ich hoffe, das Gott mich noch lieb hat“, ist keine Hoffnung. Es ist Kleinglaube, falsche Demut oder Unwissen.





