Der Zölibat ist eine Berufung
Man kann das mit der Berufung zum Zölibat auch „weltlich" sagen: Eine gewisse, wenn auch nicht besonders hohe Prozentzahl der Männer sind von ihrer Natur her so ausgestattet, dass sie ganz gut und ohne größere Probleme allein leben können. Aus diesen wünscht die Kirche ihre Priester zu berufen.
Eins stimmt auf jeden Fall nicht, was hier und da schon mal von draußen in die Halle gerufen wird: Dass der Zölibat „unnatürlich" oder gegen die Natur sei.
Der Zölibat ist gegen die Natur jener, die keine Berufung zu ihm haben, das wohl. Alle Männer jedoch über den großen Kamm zu ziehen, dass alle im Dienst der Natur gefälligst zu heiraten haben, kann nicht richtig sein.
Das mit der Berufung hat eine zweite Seite. Eine Berufung durch Gott bleibt nicht bei einer rein natürlichen Vorgabe. Sie baut, da sie eine Gnade ist, eher auf die Natur auf, um sie zu vollenden.
Das ist vielleicht ein bisschen gemeint, wie der heilige Franziskus, der die heilige Armut umarmte, ja sogar seine Braut nannte. Alle Welt liebt den Reichtum und ist darauf aus, sich mit Reichtümern abzusichern und sich mit ihnen einen Glanz umzuhängen. Der heilige Franziskus dagegen zog aus und stellte die Wertewelt für seine Person genau auf den Kopf. Er machte sich selbst zum Bettelmann und liebte seine Armut. Sie war nichts rein Praktisches, wie wenn man etwas abwirft, was nur Ballast bedeutet. Die franziskanische Armut ist, wie der Zölibat auch, eine Berufung. Die umarmt jeder sofort, der sie erkannt hat, der in sie hineinfand. Bei der seligen Mutter Teresa war das sicher ähnlich. Auch sie ging in ihrem Zölibat förmlich auf. Er passte einfach zu ihrer Natur. In diesem Sinn ist der Zölibat ein bisschen der Familie ähnlich. Man spricht schon mal vom Hafen der Ehe. Das meint, dass die Ehe auch eine Berufung ist, in die man hinein segelt und die so etwas wie ein Zuhause wird. Glückliche, alte Priester, Mönche und Nonnen wissen davon zu berichten. Wer den Zölibat verstehen will, der sollte denen glauben, die ihn glücklich leben.
Das ist vielleicht ein bisschen gemeint, wie der heilige Franziskus, der die heilige Armut umarmte, ja sogar seine Braut nannte. Alle Welt liebt den Reichtum und ist darauf aus, sich mit Reichtümern abzusichern und sich mit ihnen einen Glanz umzuhängen. Der heilige Franziskus dagegen zog aus und stellte die Wertewelt für seine Person genau auf den Kopf. Er machte sich selbst zum Bettelmann und liebte seine Armut. Sie war nichts rein Praktisches, wie wenn man etwas abwirft, was nur Ballast bedeutet. Die franziskanische Armut ist, wie der Zölibat auch, eine Berufung. Die umarmt jeder sofort, der sie erkannt hat, der in sie hineinfand. Bei der seligen Mutter Teresa war das sicher ähnlich. Auch sie ging in ihrem Zölibat förmlich auf. Er passte einfach zu ihrer Natur. In diesem Sinn ist der Zölibat ein bisschen der Familie ähnlich. Man spricht schon mal vom Hafen der Ehe. Das meint, dass die Ehe auch eine Berufung ist, in die man hinein segelt und die so etwas wie ein Zuhause wird. Glückliche, alte Priester, Mönche und Nonnen wissen davon zu berichten. Wer den Zölibat verstehen will, der sollte denen glauben, die ihn glücklich leben.
Betrachte als Laie die Priester als das, was sie wahrhaft sind: Bestellt und gesandt von Gott. Sieh nicht immer auf die Schwächen ihrer Menschlichkeit. Du würdest das auch nicht wollen.





