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Warum wir die Engel nicht sehen können

Die Engel sind Geschöpfe Gottes, die wahrscheinlich schon viel früher da waren, als die Welt, auf die wir berufen sind. Nach der Lehre des heiligen Thomas haben die Engel allerdings keinen Körper, sondern sind reine, freie Geister. Das ist der Grund, warum wir sie für gewöhnlich nicht sehen können. Wir müssen die menschliche Seele bedenken. Seele nennen wir die Kraft in uns, die den Aufbau und die Organisation des Leibes steuert. Wir sagen, der eigene Leib sorgt dafür, dass unsere Wunden heilen. Der Leib ist es, der sich selbst aus eigener Kraft aufbaut und so gut es geht, repariert. Hinter diesem Vermögen des Leibes muss jedoch eine Kraft der Steuerung, der Organisation stehen. Diese Instanz nennen wir die Seele. „Die Seele ist die Form des Körpers“, schreibt der heilige Thomas, der sich hier zur Erklärung auf die Lehre des Philosophen Aristoteles stützen kann.
Würde sich die Seele diesen Leib nicht bauen, dann könnte sie mit der Außenwelt in keiner Weise in Kontakt treten. Ohne Augen können wir nicht sehen, ohne Ohren nicht hören, ohne unseren Tastsinn nichts fühlen und ohne Nase nicht riechen. Deshalb ist die menschliche Seele auf einen funktionierenden Körper angewiesen.
Um etwas erkennen zu können, braucht es auf der anderen Seite etwas, was erkannt werden kann. Die Dinge um uns müssen unseren fünf Sinnen entsprechen. Die Dinge müssen ebenso stofflich sein, wie es der Leib ist, andererseits kann er für die Seele nichts erfassen. Die Engel haben nichts, was man sehen, riechen oder schmecken kann. Deshalb sind sie unsichtbar.
Wenn allerdings manche Menschen Engel sehen, was biblisch ist und auch so immer wieder mal vorkommt, dann ist das ein Wunder des Schöpfers. Er gestattet seinen Boten, sich sichtbar und hörbar zu machen, damit sie die Menschen führen und belehren können, wenn es mal sein muss. Bei jeder Erscheinung von Engeln steht sozusagen Gott persönlich dahinter. Tragisch, dass er oft vergessen wird.

Gebildet sein heißt gar nichts. „In was gebildet sein“, damit beginnt erst die Aussage! Christen sollten auch hier ein Vorbild sein: Gebildet in der Hoffnung, in der Liebe und damit übrigens auch im guten Benehmen.

 
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Interessant

In der Eucharistie bekommen wir genau dasselbe wie damals die Apostel

Die Eucharistie steht also in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Tod Jesu. Am Abend vor seine Sterben nimmt Jesus Brot und Wein und sagt, das seien sein Leib und sein Blut. Darin werde der neue Bund zwischen Gott und den Menschen besiegelt. Damit nimmt er am Vorabend seines Leidens einen Teil seiner Hingabe vorweg. Sein Opfer sollte nicht einfach nur ein grausames Schlachten sein. Es sollte zugleich eine Liebesgabe in die Hände seiner Apostel werden. Die hatten dann den Auftrag, die kommende Kirche um dieses Sakrament zu organisieren. 


 

Kinder bekommen heißt den Himmel bevölkern

Von der heiligen Therese von Lisieux wird ein Wort überliefert: Der Gedanke an den Himmel sei ihre ganze Kraft. Wir können sagen: Wenn wir wirklich Christen sind, wird unser ganzes Leben, unsere ganze Sicht auf die Welt, von zwei Dingen geprägt: Von der Gemeinschaft mit Gott und vom Himmel.

 

Vorherbestimmung. Soll der Mensch überhaupt eine haben?

Unsere Frage stellt sich eigentlich nur für Menschen, die erst einmal glauben, dass es Gott gibt. Ein klar erklärter Atheismus kann die Frage gar nicht stellen. Vorherbestimmen kann ja nur ein „Jemand“. Eine Natur, die aus irgendwie toten Dingen irgendwie lebendige macht, kann im vollen Sinn des Wortes nichts bestimmen. Tod und Auflösung liegen hier in der Natur der Sache. Unsere Frage lautet also: Sind wir als Menschen von Gott für etwas Bestimmtes vorgesehen?

 

Abtreibung. Beweisen kann niemand was

Was wir allgemein mit Materialismus bezeichnen, hat – genauer betrachtet – viele Richtungen und Unterrichtungen. Wir müssen sie nicht alle besprechen. Einig sind sich alle Richtungen des Materialismus jedoch in der Frage, dass die Welt keinen Gott hat. Alle, die Ahnung haben und redlich bleiben, sind sich in einer zweiten Sache einig: Dass sie unseren Glauben nicht widerlegen können, schon gar nicht mit Wissenschaften aushebeln.

 

Abtreibung. Das Leben des Menschen ist etwas ganz Besonderes, es ist Personsein

Unsere letzten Gedanken waren wichtig, um besser verstehen zu können, was wir jetzt besprechen müssen. Das Leben eines Tieres ist genau genommen das Tiersein des Tieres. Das haben wir gesehen. Ein toter Specht ist kein Specht mehr und ein toter Mensch ist eine Leiche. Eine Leiche ist kein Mensch im vollen Sinn. Zum Menschsein gehört, dass er als ganzes lebt; ebenso gehört das Leben des Tier zum Tiersein. Das Leben des Tieres ist das, was es zum Tier macht. Auch das ist so beim Menschen.

 

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