Start Glauben Summe Marienverehrung. Woher kommt die Verehrung der Mutter Jesu?

Marienverehrung. Woher kommt die Verehrung der Mutter Jesu?

Die Verehrung der Mutter Jesu ist eine Sache der Menschlichkeit, der Liebe und des persönlichen Ergriffenseins.
Der heilige Kirchenlehrer Bernhard von Clairvaux soll einmal gesagt haben, jede Verehrung, die nicht aus Liebe geschehe, sei Kriecherei. So gibt es zwei Aspekte: Die Lehre und die lebendige Verehrung. Die Lehre drückt in Worten aus, was es mit der Mutter Jesu auf sich hat; wie man alles verstehen kann und wie die Dinge sich entwickelt haben. Der Lehre kann man folgen oder auch nicht.
Das zweite ist die lebendige Verehrung. Sie kann nie daher kommen, dass man etwas logisch als möglich oder wahrscheinlich richtig erkannt hat. Niemand geht gern ins Fußballstadion, weil der die Abseitsregeln kann.
Wirkliche Verehrung kommt aus dem Herzen; und es ist wieder der heilige Bernhard, der sagte, man könne nicht lieben, was man nicht schon irgendwie kenne.
Es gibt also wieder eine Reihenfolge. Jesus hat dem Apostel, und damit der Kirche unter dem Kreuz Maria zur Mutter gegeben. (Joh 19,27) Die Kirche hat die Mutter eben. Deshalb hebt die Marienverehrung immer dort an, wo ihre mütterliche Nähe erahnt, erlebt und gewusst wird.
Unzählige Christen wurden in den zwei Jahrtausenden der Kirche hingerissen. Zigtausend schönste Zeugnisse aus allen Sparten der Kunst wurden ihr gewidmet. Ein ganzer Monat, der Mai, trägt ihren Namen. Die Kirche feiert also einen ganzen Monat „Muttertag". Das alles kann nicht aus einer kalten Anordnung stammen, sondern muss irgendwie aus einer direkten, gespürten Liebe kommen.
Befehlen kann man hier gar nichts. Aber den unzähligen Zeugnissen Glauben schenken, das geht. Eins scheint jedenfalls gegeben: Wer einmal bei ihr ist, der will sie nicht mehr missen.

Niemals an Gottes Zuneigung zweifeln! Besonders dann nicht, wenn man „wieder mal“ gefallen ist. Du weißt, was ich meine...

 
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Interessant

In der Eucharistie bekommen wir genau dasselbe wie damals die Apostel

Die Eucharistie steht also in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Tod Jesu. Am Abend vor seine Sterben nimmt Jesus Brot und Wein und sagt, das seien sein Leib und sein Blut. Darin werde der neue Bund zwischen Gott und den Menschen besiegelt. Damit nimmt er am Vorabend seines Leidens einen Teil seiner Hingabe vorweg. Sein Opfer sollte nicht einfach nur ein grausames Schlachten sein. Es sollte zugleich eine Liebesgabe in die Hände seiner Apostel werden. Die hatten dann den Auftrag, die kommende Kirche um dieses Sakrament zu organisieren. 


 

Vorherbestimmung. Soll der Mensch überhaupt eine haben?

Unsere Frage stellt sich eigentlich nur für Menschen, die erst einmal glauben, dass es Gott gibt. Ein klar erklärter Atheismus kann die Frage gar nicht stellen. Vorherbestimmen kann ja nur ein „Jemand“. Eine Natur, die aus irgendwie toten Dingen irgendwie lebendige macht, kann im vollen Sinn des Wortes nichts bestimmen. Tod und Auflösung liegen hier in der Natur der Sache. Unsere Frage lautet also: Sind wir als Menschen von Gott für etwas Bestimmtes vorgesehen?

 

Abtreibung. Beweisen kann niemand was

Was wir allgemein mit Materialismus bezeichnen, hat – genauer betrachtet – viele Richtungen und Unterrichtungen. Wir müssen sie nicht alle besprechen. Einig sind sich alle Richtungen des Materialismus jedoch in der Frage, dass die Welt keinen Gott hat. Alle, die Ahnung haben und redlich bleiben, sind sich in einer zweiten Sache einig: Dass sie unseren Glauben nicht widerlegen können, schon gar nicht mit Wissenschaften aushebeln.

 

Abtreibung. Das Leben des Menschen ist etwas ganz Besonderes, es ist Personsein

Unsere letzten Gedanken waren wichtig, um besser verstehen zu können, was wir jetzt besprechen müssen. Das Leben eines Tieres ist genau genommen das Tiersein des Tieres. Das haben wir gesehen. Ein toter Specht ist kein Specht mehr und ein toter Mensch ist eine Leiche. Eine Leiche ist kein Mensch im vollen Sinn. Zum Menschsein gehört, dass er als ganzes lebt; ebenso gehört das Leben des Tier zum Tiersein. Das Leben des Tieres ist das, was es zum Tier macht. Auch das ist so beim Menschen.

 

Abtreibung. Das Verschweigen

Wer die Detektivgeschichten des Gilbert Chesterton kennt, in denen ein gewisser, etwas schusseliger Pater Brown die Ermittlung übernimmt, der weiß, dass der Autor einen Lieblingsgedanken hat: Der kleine Priester, der ungezählte Stunden im Beichtstuhl verbracht hat und ganz bei den Sorgen der einzelnen, kleinen Leute war, der kennt die dunklen Seiten des Menschseins und der Menschheit. 
Der Gedanke passt zu unserem traurigen Thema. Bislang reden wir, wie meistens alle drüber reden: Von der Theorie her, vom Allgemeinen.

 

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