Was war vor dem Anfang der Welt?
Die Genesis beginnt mit einem Trompetenstoß, an dem man nicht schnell vorüber lesen sollte: „Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde.“ Wie bereits betrachtet, heißt Schöpfung, unentwegt im Dasein gehalten sein, stets und zu jeder Zeit neu mit „Sein“ beschenkt werden. Die Welt ist eben keine Taschenuhr. Dass die Dinge morgen noch da sind, ist nur in Gottes Treue garantiert. Mit den Augen des Glaubens gesehen ist also sozusagen zu jeder Zeit unser „Anfang.“ Wäre Gott eine Sekunde lang nicht Schöpfer, wäre plötzlich nichts da, wie wenn ein Filmprojektor aufhört zu spielen.
Wie eine Lampe dauernd Strom braucht, solange sie brennt, so brauchen alle Dinge ständig so etwas wie eine Energiezugabe, die „Dasein“ heißt. Das gehört zum Schöpfungsglauben und ist die eine Seite des Wortes „Anfang“.
Ein zweites lautet: Anfang heißt auch Beginn. Alles, was nicht Gott ist, hat einen Anfang. Es hat eine „Zeit“ gegeben, in der es noch keine Welt gab. Nur Gott war da, sonst nichts, denn alles außer Gott ist Schöpfung. Die Geschichte der Schöpfung hat einmal angefangen. Diese „Zeit“ kann keine Zeit in unserem Sinn gewesen sein. Gott ist zeitlos, weil Zeit heißt Veränderung; und Gott ist ewig, unveränderlich.
Worauf es hinaus geht ist: Wir berühren hier eine absolute Grenze. Der Beginn des Universums, um es einmal so zu nennen, war der Beginn allen Daseins. Gott ist ohne Zeit, ohne Grenze, ohne Anfang und ohne Ende. Gott ist überhaupt ohne alles, was wir mit unseren Gedanken denken können.
Alles, was wir je gesehen haben, das haben wir in der Welt gesehen. Wir bleiben mit allen Gedanken, allem Sehen, Fühlen und Reden immer im Rahmen dieser Welt, die uns umgibt. Wir kennen nur die Welt und was in ihr ist. Wir können auch nichts anderes wirklich wissen, als das, was diese Welt betrifft. Wissen heißt erkannt haben. Es hat aber niemand Gott je gesehen. (Joh 1) Genau genommen „kennen“ wir Gott überhaupt nicht. Also wissen wir auch nicht, was war, bevor die Welt erschaffen wurde.
Ein zweites lautet: Anfang heißt auch Beginn. Alles, was nicht Gott ist, hat einen Anfang. Es hat eine „Zeit“ gegeben, in der es noch keine Welt gab. Nur Gott war da, sonst nichts, denn alles außer Gott ist Schöpfung. Die Geschichte der Schöpfung hat einmal angefangen. Diese „Zeit“ kann keine Zeit in unserem Sinn gewesen sein. Gott ist zeitlos, weil Zeit heißt Veränderung; und Gott ist ewig, unveränderlich.
Worauf es hinaus geht ist: Wir berühren hier eine absolute Grenze. Der Beginn des Universums, um es einmal so zu nennen, war der Beginn allen Daseins. Gott ist ohne Zeit, ohne Grenze, ohne Anfang und ohne Ende. Gott ist überhaupt ohne alles, was wir mit unseren Gedanken denken können.
Alles, was wir je gesehen haben, das haben wir in der Welt gesehen. Wir bleiben mit allen Gedanken, allem Sehen, Fühlen und Reden immer im Rahmen dieser Welt, die uns umgibt. Wir kennen nur die Welt und was in ihr ist. Wir können auch nichts anderes wirklich wissen, als das, was diese Welt betrifft. Wissen heißt erkannt haben. Es hat aber niemand Gott je gesehen. (Joh 1) Genau genommen „kennen“ wir Gott überhaupt nicht. Also wissen wir auch nicht, was war, bevor die Welt erschaffen wurde.
Es gehört zu den Aufgaben des Priesters und überhaupt zu den apostolischen Seelen, die Braut für die Ankunft des Bräutigams interessiert zu machen.





