Start Glauben Summe Reinheit und Unreinheit im Bewusstsein der Gesellschaft

Reinheit und Unreinheit im Bewusstsein der Gesellschaft

Die Begriffe „Reinheit" und „Unreinheit" werden meist im Zusammenhang mit der Sexualität gebraucht. Als „versaut" gilt der, der Zoten reißt, die „unter der Gürtellinie" sind. Er überschreitet Grenzen in sexueller Hinsicht. Auch Witze gelten als „versaut" oder nicht. "Meistens" heißt nicht „immer". Wer „Dreckskerl" etwa genannt wird, muss sich nicht sexuell vergangen haben. Verräter und Betrüger heißen auch so. Jedenfalls ist dem ganzen Volk bekannt, dass es geistige Reinheit und Unreinheit gibt; auch ohne religiöse Vorgaben. Auch die Gesellschaft kennt eine Art geistige Hygiene.

Was allerdings ein großer Unterschied ist: Die religiösen Maßstäbe der Reinheit bleiben immer gleich. Die Kirche sagt eben immer dasselbe. In der Gesellschaft können die Grenzen unter Umständen stark verschoben werden. Weil die Grenzen der geistigen Hygiene in der Gesellschaft verschoben werden, bekommt die Kirche regelmäßig Ärger, weil sie einfach festhält an dem, was sie in gewissen Dingen immer gesagt hat und immer sagen wird. 
Man kann den Eindruck gewinnen, dass z.b. das „Fremdgehen" im Bewusstsein der Medien als mehr oder weniger chic gilt. Der „Seitensprung" wird geradezu als belebend empfohlen. Die Kirche dagegen verkündet unentwegt, man dürfe nicht rein nennen, was unrein ist. Wer schöne, äußerliche, Kleider trägt ist noch lange kein schöner Mensch. 
Ein Mittel, das Unreine rein nennen zu können, ist das Verschweigen der Tränen der Leidenden und des Schmerzes der Menschen, deren Vertrauen zerstört wurde. 
Es gibt zwei Weisen des Empfindens: Mit dem Herzen und mit dem Verstand. Das menschliche Bewusstsein empfindet in der Tiefe des Herzens, das wiederum vom Verstand her seine Formung bekommt. Deshalb setzen unsere Regime seit je darauf, den Menschen regelrecht und regelmäßig einzureden, was sie gefälligst denken und empfinden sollen. Auf die Dauer aber geht das nie gut. „Tief unten" weiß jeder Mensch, was gut ist und was nicht.

Alltagsheiligung heißt Gott wirklich zum Freund haben. Und umgekehrt.

 
petersdom_innenlogo_smallkatechese

Interessant

In der Eucharistie bekommen wir genau dasselbe wie damals die Apostel

Die Eucharistie steht also in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Tod Jesu. Am Abend vor seine Sterben nimmt Jesus Brot und Wein und sagt, das seien sein Leib und sein Blut. Darin werde der neue Bund zwischen Gott und den Menschen besiegelt. Damit nimmt er am Vorabend seines Leidens einen Teil seiner Hingabe vorweg. Sein Opfer sollte nicht einfach nur ein grausames Schlachten sein. Es sollte zugleich eine Liebesgabe in die Hände seiner Apostel werden. Die hatten dann den Auftrag, die kommende Kirche um dieses Sakrament zu organisieren. 


 

Kinder bekommen heißt den Himmel bevölkern

Von der heiligen Therese von Lisieux wird ein Wort überliefert: Der Gedanke an den Himmel sei ihre ganze Kraft. Wir können sagen: Wenn wir wirklich Christen sind, wird unser ganzes Leben, unsere ganze Sicht auf die Welt, von zwei Dingen geprägt: Von der Gemeinschaft mit Gott und vom Himmel.

 

Vorherbestimmung. Soll der Mensch überhaupt eine haben?

Unsere Frage stellt sich eigentlich nur für Menschen, die erst einmal glauben, dass es Gott gibt. Ein klar erklärter Atheismus kann die Frage gar nicht stellen. Vorherbestimmen kann ja nur ein „Jemand“. Eine Natur, die aus irgendwie toten Dingen irgendwie lebendige macht, kann im vollen Sinn des Wortes nichts bestimmen. Tod und Auflösung liegen hier in der Natur der Sache. Unsere Frage lautet also: Sind wir als Menschen von Gott für etwas Bestimmtes vorgesehen?

 

Abtreibung. Beweisen kann niemand was

Was wir allgemein mit Materialismus bezeichnen, hat – genauer betrachtet – viele Richtungen und Unterrichtungen. Wir müssen sie nicht alle besprechen. Einig sind sich alle Richtungen des Materialismus jedoch in der Frage, dass die Welt keinen Gott hat. Alle, die Ahnung haben und redlich bleiben, sind sich in einer zweiten Sache einig: Dass sie unseren Glauben nicht widerlegen können, schon gar nicht mit Wissenschaften aushebeln.

 

Abtreibung. Das Leben des Menschen ist etwas ganz Besonderes, es ist Personsein

Unsere letzten Gedanken waren wichtig, um besser verstehen zu können, was wir jetzt besprechen müssen. Das Leben eines Tieres ist genau genommen das Tiersein des Tieres. Das haben wir gesehen. Ein toter Specht ist kein Specht mehr und ein toter Mensch ist eine Leiche. Eine Leiche ist kein Mensch im vollen Sinn. Zum Menschsein gehört, dass er als ganzes lebt; ebenso gehört das Leben des Tier zum Tiersein. Das Leben des Tieres ist das, was es zum Tier macht. Auch das ist so beim Menschen.

 

Podcast

podcast

Spannende Glaubensfragen?
Vortrag verpasst?
Podcasten!

Forum

forumMitdiskutieren?
Fragen Stellen?
Schau ins Forum!

 

Summe

summeDer christliche Glaube in einfachen Worten erklärt. Die Summe!

© vita in deum | glauben Leben

Dummy Menü