Start Glauben Summe Entweder die Welt hat einen Schöpfer oder sie kann keinen Anfang haben

Entweder die Welt hat einen Schöpfer oder sie kann keinen Anfang haben

Was morgen ist, ist noch nicht, was gestern war, ist sicher und für immer wahr. Was war, war ja wirklich. Dieser ganz kleine, geheimnisvolle Augenblick, zu dem wir „Jetzt" sagen, das ist der Punkt, in dem aus möglichen Dingen wirkliche Dinge werden. Genau genommen sind auch wir immer genau auf der Schwelle vom nur möglichen Weiterleben zum gestern mit Sicherheit gelebt haben.  
Was wir im Großen immer denken, das geschieht sozusagen auch im ganz kleinen. Wir sagen, der Tag gestern war wirklich. Der Tag morgen ist „nur" möglich. Er ist also irgendwie noch gar nicht, nur in unserer Vorstellung. Freuen wir uns auf ein Fest morgen, dann ist das Fest noch überhaupt gar nicht da. Es ist schon geplant und in unserer Vorstellung. Es „ist" aber überhaupt nicht. Bricht der Tag dann endlich an, „ist" er da. 
Morgen steht der Tag in den Tagebüchern, im Buch des Lebens, wenn man so sagen will, als ein fester Eintrag. 
Das gleiche können wir auch ganz klein kürzen. Ein Tag ist ja sozusagen zusammengesetzt aus abermillionen kleinen Augenblicken. Hier begegnen wir dem Geheimnis der Schöpfung, die ganz und gar Mysterium ist: Niemand kann sehen und begreifen, wie es möglich ist, in jedem kleinsten Augenblick, zu aller Zeit und überall allen Dingen und allem Sein das Dasein zu schenken. 
Wir haben hier wieder zwei Möglichkeiten: Entweder es ist so, und die Welt hat einen großen, gütigen Schöpfer, aus dem alles kommt und der alles jederzeit hoheitsvoll im Sein erhält, oder sie hat keinen Schöpfer, und alles ist irgendwie Zufall. 
Wenn die Welt keinen Schöpfer hätte, dann müssten wir sagen: Aus Nichts kann nichts kommen. Die Welt könnte sich wohl aus einem Urknall zu dem entwickeln, was sie ist. Sie könnte aber keinen wirklichen Anfange haben. Es ist aber ohne Schöpfer nicht denkbar, dass irgendwann einmal überhaupt nichts, gar nichts, da war; und plötzlich waren, völlig aus dem Garnichts seinen irgendwelche  Moleküle, Gase, oder sonstige Stoffe dagewesen. Ich glaube, der Atheismus kann nicht anders als glauben, dass die Welt keinen wirklichen Anfang hatte. Die Stoffe selbst müssen, wenn man sie atheistisch sieht, irgendwie ewig sein.

Niemals an Gottes Zuneigung zweifeln! Besonders dann nicht, wenn man „wieder mal“ gefallen ist. Du weißt, was ich meine...

 
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Interessant

In der Eucharistie bekommen wir genau dasselbe wie damals die Apostel

Die Eucharistie steht also in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Tod Jesu. Am Abend vor seine Sterben nimmt Jesus Brot und Wein und sagt, das seien sein Leib und sein Blut. Darin werde der neue Bund zwischen Gott und den Menschen besiegelt. Damit nimmt er am Vorabend seines Leidens einen Teil seiner Hingabe vorweg. Sein Opfer sollte nicht einfach nur ein grausames Schlachten sein. Es sollte zugleich eine Liebesgabe in die Hände seiner Apostel werden. Die hatten dann den Auftrag, die kommende Kirche um dieses Sakrament zu organisieren. 


 

Kinder bekommen heißt den Himmel bevölkern

Von der heiligen Therese von Lisieux wird ein Wort überliefert: Der Gedanke an den Himmel sei ihre ganze Kraft. Wir können sagen: Wenn wir wirklich Christen sind, wird unser ganzes Leben, unsere ganze Sicht auf die Welt, von zwei Dingen geprägt: Von der Gemeinschaft mit Gott und vom Himmel.

 

Vorherbestimmung. Soll der Mensch überhaupt eine haben?

Unsere Frage stellt sich eigentlich nur für Menschen, die erst einmal glauben, dass es Gott gibt. Ein klar erklärter Atheismus kann die Frage gar nicht stellen. Vorherbestimmen kann ja nur ein „Jemand“. Eine Natur, die aus irgendwie toten Dingen irgendwie lebendige macht, kann im vollen Sinn des Wortes nichts bestimmen. Tod und Auflösung liegen hier in der Natur der Sache. Unsere Frage lautet also: Sind wir als Menschen von Gott für etwas Bestimmtes vorgesehen?

 

Abtreibung. Beweisen kann niemand was

Was wir allgemein mit Materialismus bezeichnen, hat – genauer betrachtet – viele Richtungen und Unterrichtungen. Wir müssen sie nicht alle besprechen. Einig sind sich alle Richtungen des Materialismus jedoch in der Frage, dass die Welt keinen Gott hat. Alle, die Ahnung haben und redlich bleiben, sind sich in einer zweiten Sache einig: Dass sie unseren Glauben nicht widerlegen können, schon gar nicht mit Wissenschaften aushebeln.

 

Abtreibung. Das Leben des Menschen ist etwas ganz Besonderes, es ist Personsein

Unsere letzten Gedanken waren wichtig, um besser verstehen zu können, was wir jetzt besprechen müssen. Das Leben eines Tieres ist genau genommen das Tiersein des Tieres. Das haben wir gesehen. Ein toter Specht ist kein Specht mehr und ein toter Mensch ist eine Leiche. Eine Leiche ist kein Mensch im vollen Sinn. Zum Menschsein gehört, dass er als ganzes lebt; ebenso gehört das Leben des Tier zum Tiersein. Das Leben des Tieres ist das, was es zum Tier macht. Auch das ist so beim Menschen.

 

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