Schöpfung, am Beispiel der Zeit
Es gibt drei Formen, in denen wir von Zeit sprechen. Da ist zum einen die Vergangenheit. Vergangenheit meint alles, was war. Alles, was vor dem jetzigen Zeitpunkt gewesen ist, gehört der Vergangenheit an. Vergangenheit hat eine weitere Bedeutung. Alles, was gewesen ist, ist wirklich gewesen. Es kann nicht aufhören, gewesen zu sein. Niemand ändert etwas an seiner eigenen Vergangenheit, niemand ändert etwas an irgendeiner Vergangenheit. Deshalb können wir die Vergangenheit eine sichere Sache nennen.
Die Vergangenheit speichert sozusagen das Gewesene in die Ewigkeit hinein.
Ganz anders ist die Zukunft. Im Jakobusbrief der Bibel wird einmal eine tiefe Weisheit ausgesprochen: Bedenke, wenn du Handel treiben willst, dass du es nur tun kannst, wenn Gott dich bis dahin noch leben lässt. (Jak 4,15) Was immer wir uns vornehmen, worauf immer wir hoffen oder uns gar fürchten: Es kann alles anders kommen. Es kann sogar sein, dass wir nicht mehr dabei sein können. In der Zukunft ist alles unsicher. Alles kann sein, es kann aber auch nicht sein.
Was ist nun die Gegenwart? Das ist zum einen die Zeit, in der wir jetzt leben. Ganz genau genommen ist sie jedoch keine Zeit, sondern irgendwie nur ein Punkt, wie eine Messerschneide. Sie ist der Moment, in dem die unsichere Zukunft in die sichere Vergangenheit gewandelt wird.
Die Gegenwart können wir uns so kurz denken, dass sie keine Sekunde währt. Genau genommen: Vor einer halben Sekunde war es noch unsicher, ob mein Herz den nächsten Schlag tun würde, jetzt ist es schon sicher, dass es ihn getan hat.
An der Messerschneide der Gegenwart treffen sich diese beiden: Die völlig sichere Vergangenheit und die unsichere Zukunft. Aus der sicheren Vergangenheit wissen wir, dass wir da sind. Aus der unsicheren Zukunft wissen wir nicht, ob wir morgen noch da sein werden. Da sein und da bleiben , für beides zu sorgen, das nennen wir Schöpfung. Wir sind „jederzeit von Gott gemacht".
Die Vergangenheit speichert sozusagen das Gewesene in die Ewigkeit hinein.
Ganz anders ist die Zukunft. Im Jakobusbrief der Bibel wird einmal eine tiefe Weisheit ausgesprochen: Bedenke, wenn du Handel treiben willst, dass du es nur tun kannst, wenn Gott dich bis dahin noch leben lässt. (Jak 4,15) Was immer wir uns vornehmen, worauf immer wir hoffen oder uns gar fürchten: Es kann alles anders kommen. Es kann sogar sein, dass wir nicht mehr dabei sein können. In der Zukunft ist alles unsicher. Alles kann sein, es kann aber auch nicht sein.
Was ist nun die Gegenwart? Das ist zum einen die Zeit, in der wir jetzt leben. Ganz genau genommen ist sie jedoch keine Zeit, sondern irgendwie nur ein Punkt, wie eine Messerschneide. Sie ist der Moment, in dem die unsichere Zukunft in die sichere Vergangenheit gewandelt wird.
Die Gegenwart können wir uns so kurz denken, dass sie keine Sekunde währt. Genau genommen: Vor einer halben Sekunde war es noch unsicher, ob mein Herz den nächsten Schlag tun würde, jetzt ist es schon sicher, dass es ihn getan hat.
An der Messerschneide der Gegenwart treffen sich diese beiden: Die völlig sichere Vergangenheit und die unsichere Zukunft. Aus der sicheren Vergangenheit wissen wir, dass wir da sind. Aus der unsicheren Zukunft wissen wir nicht, ob wir morgen noch da sein werden. Da sein und da bleiben , für beides zu sorgen, das nennen wir Schöpfung. Wir sind „jederzeit von Gott gemacht".
Im Himmel brauchen wir nicht mehr glauben, im Sinne des Kampfes auf Erden. Auch alle Hoffnung ist dort erfüllt. Was bleibt, ist die Liebe. Sie bleibt auf ewig.





