“Das dicke Monstrum“, oder „das große Haus“, wären mögliche Antworten. „Das Große“ und „Das Kleine“ gibt es nicht. Es gibt eben keine Großheit, keine Kleinheit und keine Dünnheit an sich. Es sind immer Sachen oder Personen, die groß, klein oder dünn sind.
Genau so gibt es auch keine Bosheit und keine Gutheit an sich. Hier gibt es gleich etwas zu unterscheiden. Gut sein können Dinge und Personen. Wir nennen einen Menschen wie die selige Mutter Theresa einen guten Menschen. Der heilige Philipp Neri wurde zu Lebzeiten „il buono“, der Gute genannt, ebenso der selige Papst Johannes XXIII. Auch ihm gab man den selben Beinamen: Johannes, der Gute.
Dinge nennen wir auch gut. Ein gutes Messer ist scharf und ein gutes Auto bringt uns sicher von A nach B.
Die Bezeichnung „schlecht“ gibt es ebenfalls für Dinge und für Personen. Bei einem schlechten Wagen müssen wir damit rechnen, irgendwo liegen zu bleiben. Ein schlechter Mensch ist einer, der schlechte Dinge tut und deswegen nur Kumpanen, keine Freunde hat.
Das Wort „böse“ ist dagegen für Personen reserviert. Es gibt kein böses Auto und keine bösen Häuser. Es gibt aber böse Menschen. Böse Engel nennen wir Teufel, weil sie den Namen Engel nicht mehr verdienen. Etwas genauer gesprochen sind böse Menschen, Menschen, die vorwiegend Böses tun. Richtig ganz und gar, durch und durch böse Menschen kann es nicht geben. Der Schöpfer hat dafür gesorgt, dass der Mensch nicht aufhören kann, irgendwie aus Liebe zu handeln; auch wenn die Liebe schon mal so weit pervertieren kann, dass sie gar nicht mehr wie Liebe aussieht.
Ganz und gar böse kann auf Erden nichts werden. Erst nach dem Sterben, dann werden aus den guten Menschen ganz gute und aus den bösen Menschen ganz und gar böse. Ebenso sind die Engel entweder ganz gut oder ganz böse, Teufel eben.





