Start Glauben Summe Abtreibung. Der Horror einer Zweiklassenmenschheit

Abtreibung. Der Horror einer Zweiklassenmenschheit

Personen haben ein lebendiges Verhältnis zu sich selbst und haben ein Erinnerungsvermögen. Damit sind sie als Personen ansprechbar und genießen das volle Menschenrecht. Der christliche Standpunkt ist nun, wie gesagt der: Jeder Mensch ist immer eine Person und jede Person ist ein Mensch. Damit haben – unserer Meinung nach – alle Menschen ein Recht auf den vollen Schutz der Menschenrechte; vom Augenblick der Empfängnis im Mutterleib bis zum natürlichen Tod.

Nehmen wir aber an, jene andere Meinung würde sich durchsetzen: Menschen, die ihr Personsein nicht zeigen können, werden nicht als Personen anerkannt. Embryonen, schwer Behinderte und debile Menschen, die sich an nichts mehr erinnern können hätten damit nicht mehr die selben Rechte. Man könnte nicht mehr „Menschenrechte" sagen, sondern müsste von „Personenrechten" sprechen.

Die Menschen ohne Personenrechte könnten getötet werden, wie man Tiere töten kann, wenn sie für den Menschen gefährlich werden. Das würde bedeuten, die Menschen, die „auf der Kippe" stehen, haben eine Art Beweispflicht. Sie müssen nachweisen: Noch bin ich eine Person, ihr dürft mich noch nicht töten. Mit fortschreitender Alzheimererkrankung wäre in gewissen Abständen eine Untersuchung angezeigt, die feststellt, ob der Mensch noch eine Person ist oder nicht.

Ein heranwachsendes Kind würde sich im Zweifelsfall beeilen müssen, möglichst schnell den Nachweis zu erbringen, dass es jetzt eine kleine Person ist, um in die Klasse der geschützten, anerkannten Personen zu kommen. Die Eltern sollten ihre ganze Aufmerksamkeit aufwenden, um die Fertigstellung des Personwerdens zu erkennen. Schwerst behinderte Menschen werden keine Chance haben.

Aus einer Gesellschaft, die automatisch jeden Menschen als Person schützt wird Personenanerkennungsgesellschaft. Nur wer als Person anerkannt ist, hat ja alle Rechte. Bei einem schweren Unfall liefe man sofort Gefahr, sein unantastbares Lebensrecht zu verlieren.

Mit der Hoffnung ist es wie mit dem Glauben Es gibt sie in klein und in groß. Ganz groß ist sie erst, wenn sie das Größte hofft: Auf Gott hin. Warum so bescheiden?!

 
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Interessant

In der Eucharistie bekommen wir genau dasselbe wie damals die Apostel

Die Eucharistie steht also in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Tod Jesu. Am Abend vor seine Sterben nimmt Jesus Brot und Wein und sagt, das seien sein Leib und sein Blut. Darin werde der neue Bund zwischen Gott und den Menschen besiegelt. Damit nimmt er am Vorabend seines Leidens einen Teil seiner Hingabe vorweg. Sein Opfer sollte nicht einfach nur ein grausames Schlachten sein. Es sollte zugleich eine Liebesgabe in die Hände seiner Apostel werden. Die hatten dann den Auftrag, die kommende Kirche um dieses Sakrament zu organisieren. 


 

Kinder bekommen heißt den Himmel bevölkern

Von der heiligen Therese von Lisieux wird ein Wort überliefert: Der Gedanke an den Himmel sei ihre ganze Kraft. Wir können sagen: Wenn wir wirklich Christen sind, wird unser ganzes Leben, unsere ganze Sicht auf die Welt, von zwei Dingen geprägt: Von der Gemeinschaft mit Gott und vom Himmel.

 

Vorherbestimmung. Soll der Mensch überhaupt eine haben?

Unsere Frage stellt sich eigentlich nur für Menschen, die erst einmal glauben, dass es Gott gibt. Ein klar erklärter Atheismus kann die Frage gar nicht stellen. Vorherbestimmen kann ja nur ein „Jemand“. Eine Natur, die aus irgendwie toten Dingen irgendwie lebendige macht, kann im vollen Sinn des Wortes nichts bestimmen. Tod und Auflösung liegen hier in der Natur der Sache. Unsere Frage lautet also: Sind wir als Menschen von Gott für etwas Bestimmtes vorgesehen?

 

Abtreibung. Beweisen kann niemand was

Was wir allgemein mit Materialismus bezeichnen, hat – genauer betrachtet – viele Richtungen und Unterrichtungen. Wir müssen sie nicht alle besprechen. Einig sind sich alle Richtungen des Materialismus jedoch in der Frage, dass die Welt keinen Gott hat. Alle, die Ahnung haben und redlich bleiben, sind sich in einer zweiten Sache einig: Dass sie unseren Glauben nicht widerlegen können, schon gar nicht mit Wissenschaften aushebeln.

 

Abtreibung. Das Leben des Menschen ist etwas ganz Besonderes, es ist Personsein

Unsere letzten Gedanken waren wichtig, um besser verstehen zu können, was wir jetzt besprechen müssen. Das Leben eines Tieres ist genau genommen das Tiersein des Tieres. Das haben wir gesehen. Ein toter Specht ist kein Specht mehr und ein toter Mensch ist eine Leiche. Eine Leiche ist kein Mensch im vollen Sinn. Zum Menschsein gehört, dass er als ganzes lebt; ebenso gehört das Leben des Tier zum Tiersein. Das Leben des Tieres ist das, was es zum Tier macht. Auch das ist so beim Menschen.

 

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