Start Glauben Summe Abtreibung. Zwei verschiedene Meinungen zum Menschsein

Abtreibung. Zwei verschiedene Meinungen zum Menschsein

Jeder Mensch ist also immer eine Person. Ein Mensch kann nicht beginnen, eine Person zu sein und kann nicht damit aufhören. Am Beispiel eines Tieres können wir uns das vielleicht verständlich machen. Ein Storch ist ein Tier und zugleich ein Storch. Er kann nicht aufhören ein Storch zu sein, ohne zu verenden. Als er in seinem Storchenei wuchs und seinen Körper baute, war es auch immer schon ein Storchenbaby.

Man kann sich den Storch ohne Flügel denken, man kann im gedanklich auch die Beine abnehmen, sein Storchsein jedoch nicht. Der Storch ist immer als Storch ein Tier.

Das Personsein gehört ebenso zum Menschen, wie das Storchsein zum Storch. Deshalb ist jeder werdende Mensch immer schon Person. Sobald ein Mensch entsteht, entsteht eine Person. Sobald ein Mensch getötet wird, stirbt eine Person.

Das haben nicht immer alle Menschen so gesehen. Es hat schon Denker gegeben, die sagten, der Mensch sei erst dann Person, wenn er die Merkmale einer Person zeigen könne.

Nehmen wir als Merkmale der Person zum Beispiel das Selbstverhältnis und das Erinnerungsvermögen, dann muss ein Mensch ein Verhältnis zu sich selbst haben und sich erinnern können.

Gemeint ist bei den Denkern dieser Linie, dass ein Mensch sein Personsein nicht nur haben, sondern auch beweisen muss. Die Person muss für andere Personen als Person sichtbar sein, sonst sei es keine.
Nehmen wir das an, dann sind Embryonen, Kleinstkinder, vergessliche, alte Menschen und geistig schwer Behinderte keine Personen. Sie fallen dann nicht unter den vollen Schutz, den sich die Personengemeinschaft gegeben hat.

Wenn wir fragen, wie denn Menschen zu behandeln sind, die keine Personen sind, dann werden wir sie wahrscheinlich auf den Rang der am höchsten Entwickelten Tiere stellen müssen. Das heißt, unter Umständen müssen Menschen dieser Kategorie getötet werden, sobald sie das Allgemeinwohl und der Personen gefährden. Es würde zwei Arten menschlichen Lebens geben.

Ein geistliches Leben führen heißt gute Gewohnheiten haben.

 
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Interessant

In der Eucharistie bekommen wir genau dasselbe wie damals die Apostel

Die Eucharistie steht also in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Tod Jesu. Am Abend vor seine Sterben nimmt Jesus Brot und Wein und sagt, das seien sein Leib und sein Blut. Darin werde der neue Bund zwischen Gott und den Menschen besiegelt. Damit nimmt er am Vorabend seines Leidens einen Teil seiner Hingabe vorweg. Sein Opfer sollte nicht einfach nur ein grausames Schlachten sein. Es sollte zugleich eine Liebesgabe in die Hände seiner Apostel werden. Die hatten dann den Auftrag, die kommende Kirche um dieses Sakrament zu organisieren. 


 

Kinder bekommen heißt den Himmel bevölkern

Von der heiligen Therese von Lisieux wird ein Wort überliefert: Der Gedanke an den Himmel sei ihre ganze Kraft. Wir können sagen: Wenn wir wirklich Christen sind, wird unser ganzes Leben, unsere ganze Sicht auf die Welt, von zwei Dingen geprägt: Von der Gemeinschaft mit Gott und vom Himmel.

 

Vorherbestimmung. Soll der Mensch überhaupt eine haben?

Unsere Frage stellt sich eigentlich nur für Menschen, die erst einmal glauben, dass es Gott gibt. Ein klar erklärter Atheismus kann die Frage gar nicht stellen. Vorherbestimmen kann ja nur ein „Jemand“. Eine Natur, die aus irgendwie toten Dingen irgendwie lebendige macht, kann im vollen Sinn des Wortes nichts bestimmen. Tod und Auflösung liegen hier in der Natur der Sache. Unsere Frage lautet also: Sind wir als Menschen von Gott für etwas Bestimmtes vorgesehen?

 

Abtreibung. Beweisen kann niemand was

Was wir allgemein mit Materialismus bezeichnen, hat – genauer betrachtet – viele Richtungen und Unterrichtungen. Wir müssen sie nicht alle besprechen. Einig sind sich alle Richtungen des Materialismus jedoch in der Frage, dass die Welt keinen Gott hat. Alle, die Ahnung haben und redlich bleiben, sind sich in einer zweiten Sache einig: Dass sie unseren Glauben nicht widerlegen können, schon gar nicht mit Wissenschaften aushebeln.

 

Abtreibung. Das Leben des Menschen ist etwas ganz Besonderes, es ist Personsein

Unsere letzten Gedanken waren wichtig, um besser verstehen zu können, was wir jetzt besprechen müssen. Das Leben eines Tieres ist genau genommen das Tiersein des Tieres. Das haben wir gesehen. Ein toter Specht ist kein Specht mehr und ein toter Mensch ist eine Leiche. Eine Leiche ist kein Mensch im vollen Sinn. Zum Menschsein gehört, dass er als ganzes lebt; ebenso gehört das Leben des Tier zum Tiersein. Das Leben des Tieres ist das, was es zum Tier macht. Auch das ist so beim Menschen.

 

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