Start Glauben Summe Zur Abtreibung. Welche falsche Unterscheidung wir immer machen

Zur Abtreibung. Welche falsche Unterscheidung wir immer machen

Bevor wir uns genauer anschauen können, was eigentlich eine Person ist, sollten wir uns noch einmal klar machen, worüber wir hier sprechen. Es gibt die Erklärung der Menschenrechte. Sie gelten für alle Menschen in gleicher Weise. Wir sind natürlich selbstverständlich gewohnt, allen Babys dieser Welt die vollen Menschenrechte zuzugestehen. Niemand mit gesundem Verstand und Empfinden würde sagen, Babys gehören noch nicht voll und ganz der Menschheitsfamilie an. Babys also gehören dazu, wie alte Menschen und sogenannt behinderte auch.

Kaum einer würde einem Behinderten im Ernst sagen wollen, er gehöre nicht zu den Menschen mit allen Menschenrechten dazu. Ebenso wenig würde man das einem alten Menschen sagen. Man gehört dazu, einfach nur, weil man ein Mensch ist. Menschsein allein reicht, um den Schutz der Menschenrechte zu erfahren.

Nun sind wir gewohnt, irgendwie zwischen einem Baby nach der Geburt und lange vor ihr zu unterscheiden. Das kann nicht richtig sein. Die eigentliche Geburt ist nichts anderes als ein Übergang von einer Lebensform in eine andere. Unmittelbar vor der Geburt ist das Baby gar nichts anderes als unmittelbar danach. Es ist das selbe Kind mit dem selben Vermögen.

Etwas länger vor der Geburt konnte es noch nicht, was es jetzt kann. Es musste seine Vermögen erst ausbauen. Wieder etwas länger davor musste es noch mehr wachsen, um ein Baby zu werden.

Wenn wir behaupten, das Baby war irgendwann ein Ding, ein Etwas, und ist erst mit der Zeit zu einem kleinen Kind, einem Jemand geworden, dann müssen wir einen Zeitpunkt annehmen, an dem man sagen konnte: „Jetzt bist du ein Du!" Vor zwei Minuten warst du noch keins, sondern nur ein Körper. Wer will das sagen? Wer will sagen wann?

Wie unmöglich es ist, einen Zeitpunkt anzugeben, zeigen die Wissenschaftler, die glauben, einen angeben zu können. Sie sind sich völlig uneinig. Die einen sagen dies, die anderen sagen das. Welche Willkür!

Für einen Katholiken gehören Beichte und Eucharistie immer noch zusammen. Sie bilden eine innere Einheit. Man sollte das eine nicht tun, ohne das andere zu lassen. Die Kirche hat nie etwas anderes gelehrt.

 
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Interessant

In der Eucharistie bekommen wir genau dasselbe wie damals die Apostel

Die Eucharistie steht also in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Tod Jesu. Am Abend vor seine Sterben nimmt Jesus Brot und Wein und sagt, das seien sein Leib und sein Blut. Darin werde der neue Bund zwischen Gott und den Menschen besiegelt. Damit nimmt er am Vorabend seines Leidens einen Teil seiner Hingabe vorweg. Sein Opfer sollte nicht einfach nur ein grausames Schlachten sein. Es sollte zugleich eine Liebesgabe in die Hände seiner Apostel werden. Die hatten dann den Auftrag, die kommende Kirche um dieses Sakrament zu organisieren. 


 

Kinder bekommen heißt den Himmel bevölkern

Von der heiligen Therese von Lisieux wird ein Wort überliefert: Der Gedanke an den Himmel sei ihre ganze Kraft. Wir können sagen: Wenn wir wirklich Christen sind, wird unser ganzes Leben, unsere ganze Sicht auf die Welt, von zwei Dingen geprägt: Von der Gemeinschaft mit Gott und vom Himmel.

 

Vorherbestimmung. Soll der Mensch überhaupt eine haben?

Unsere Frage stellt sich eigentlich nur für Menschen, die erst einmal glauben, dass es Gott gibt. Ein klar erklärter Atheismus kann die Frage gar nicht stellen. Vorherbestimmen kann ja nur ein „Jemand“. Eine Natur, die aus irgendwie toten Dingen irgendwie lebendige macht, kann im vollen Sinn des Wortes nichts bestimmen. Tod und Auflösung liegen hier in der Natur der Sache. Unsere Frage lautet also: Sind wir als Menschen von Gott für etwas Bestimmtes vorgesehen?

 

Abtreibung. Beweisen kann niemand was

Was wir allgemein mit Materialismus bezeichnen, hat – genauer betrachtet – viele Richtungen und Unterrichtungen. Wir müssen sie nicht alle besprechen. Einig sind sich alle Richtungen des Materialismus jedoch in der Frage, dass die Welt keinen Gott hat. Alle, die Ahnung haben und redlich bleiben, sind sich in einer zweiten Sache einig: Dass sie unseren Glauben nicht widerlegen können, schon gar nicht mit Wissenschaften aushebeln.

 

Abtreibung. Das Leben des Menschen ist etwas ganz Besonderes, es ist Personsein

Unsere letzten Gedanken waren wichtig, um besser verstehen zu können, was wir jetzt besprechen müssen. Das Leben eines Tieres ist genau genommen das Tiersein des Tieres. Das haben wir gesehen. Ein toter Specht ist kein Specht mehr und ein toter Mensch ist eine Leiche. Eine Leiche ist kein Mensch im vollen Sinn. Zum Menschsein gehört, dass er als ganzes lebt; ebenso gehört das Leben des Tier zum Tiersein. Das Leben des Tieres ist das, was es zum Tier macht. Auch das ist so beim Menschen.

 

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