Gibt es Gott? Das persönliche Zeugnis
Wir können Gott nicht nachweisen, wie wir mit einem Lakmuspapier eine Säure nachweisen können.
Ein glaubwürdiger Mann namens John Henry Newman sagte allerdings, er sei sich der Anwesenheit Gottes in seinem Leben ebenso sicher wie seiner eigenen Existenz.
Hier kommt etwas ins Spiel, das als ein stärkerer Beweis als der „wissenschaftliche“ angesehen werden muss: Das persönliche Zeugnis.
Jaques Maritain berichtet vom heiligen Thomas: Eines Tages sei ein Mitstudent ans Fenster gelaufen und habe ausgerufen, eine Kuh fliege durch die Luft. Thomas lief ans Fenster, das Ereignis zu sehen. Alle lachten, nur Thomas nicht, der zur Antwort gab: „Ich glaube eher, dass Kühe fliegen, als dass Du als mein Mitbruder mich belügst.“
Niemandem wird klarer gewesen sein als dem Thomas, dass Kühe unter normalen Umständen nicht fliegen können und dass es für gewöhnlich mit rechten Dingen zugeht. Wer aber, wie Thomas, religiös ist, für den ist die Welt nicht in die Langeweile der Naturgesetze gesperrt, sondern für den sind wunderbare Ausnahmen möglich. Der religiöse Mensch rechnet mit Wundern, Außergewöhnlichkeiten, Ausnahmen und überraschenden Geschehnissen. Kühe können nicht fliegen, aber es ist nicht völlig unmöglich, dass es mal eine tut, weil bei Gott eben nichts unmöglich ist. Es soll hier weder gesagt sein, dass Gottes Wunderkraft sich auf solche Spielchen einlässt, noch dass der mittelalterliche Thomas solche Sachen leichthin geglaubt haben wird. Es sei lediglich gesagt, welches Gewicht man der Aussage eines Menschen beimessen kann und muss, wenn es um etwas geht. „Auf dein Wort hin“ hat Petrus die Netze noch einmal ausgeworfen, obwohl es einem erfahrenen Fischer absurd erschien, es noch einmal zu tun. “Wenn du es sagst“; das Wort kann ein solches Gewicht haben, dass Menschenleben sich daran festmachen und ändern. Wenn ein Freund sagt, er sei Gott begegnet, dann muss das mehr Gewicht haben, als wenn ein wissenschaftlicher Atheist sagt, seine Berechnungen legten nahe, dass kein Gott da sei.
Jaques Maritain berichtet vom heiligen Thomas: Eines Tages sei ein Mitstudent ans Fenster gelaufen und habe ausgerufen, eine Kuh fliege durch die Luft. Thomas lief ans Fenster, das Ereignis zu sehen. Alle lachten, nur Thomas nicht, der zur Antwort gab: „Ich glaube eher, dass Kühe fliegen, als dass Du als mein Mitbruder mich belügst.“
Niemandem wird klarer gewesen sein als dem Thomas, dass Kühe unter normalen Umständen nicht fliegen können und dass es für gewöhnlich mit rechten Dingen zugeht. Wer aber, wie Thomas, religiös ist, für den ist die Welt nicht in die Langeweile der Naturgesetze gesperrt, sondern für den sind wunderbare Ausnahmen möglich. Der religiöse Mensch rechnet mit Wundern, Außergewöhnlichkeiten, Ausnahmen und überraschenden Geschehnissen. Kühe können nicht fliegen, aber es ist nicht völlig unmöglich, dass es mal eine tut, weil bei Gott eben nichts unmöglich ist. Es soll hier weder gesagt sein, dass Gottes Wunderkraft sich auf solche Spielchen einlässt, noch dass der mittelalterliche Thomas solche Sachen leichthin geglaubt haben wird. Es sei lediglich gesagt, welches Gewicht man der Aussage eines Menschen beimessen kann und muss, wenn es um etwas geht. „Auf dein Wort hin“ hat Petrus die Netze noch einmal ausgeworfen, obwohl es einem erfahrenen Fischer absurd erschien, es noch einmal zu tun. “Wenn du es sagst“; das Wort kann ein solches Gewicht haben, dass Menschenleben sich daran festmachen und ändern. Wenn ein Freund sagt, er sei Gott begegnet, dann muss das mehr Gewicht haben, als wenn ein wissenschaftlicher Atheist sagt, seine Berechnungen legten nahe, dass kein Gott da sei.
Gebildet sein heißt gar nichts. „In was gebildet sein“, damit beginnt erst die Aussage! Christen sollten auch hier ein Vorbild sein: Gebildet in der Hoffnung, in der Liebe und damit übrigens auch im guten Benehmen.





