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Glaubenslehre

Die vita in deum bemüht sich um eine christliche Erwachsen- und Jugendbildung. In unserer "katechese" möchten wir die Lehrinhalte der katholischen Kirche verdeutlichen und aufbereiten.

Gott hat keine Geschichte

Manche sagen, Gott habe eine Geschichte, wie die Welt auch eine Geschichte hat. Eine Geschichte haben meint, dass etwas sich verändert und einem Prozess der Entwicklung unterliegt. Manche sagen, Gott hätte zum Beispiel eine Geschichte, in der er sich zu seinem vollen Gottsein entwickeln müsse. Manche sagen, Gott hätte die Welt geschaffen, die sich nicht nur für sich entwickelt, sondern die ihm, Gott,  helfe, sich selbst auch erst zur vollen Gestalt zu entwickeln.
Manche sagen, das Göttliche werde erst ganz am Ende der Weltgeschichte in letzter Einheit zusammen finden.

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Der Zölibat ist eine Berufung

Man kann das mit der Berufung zum Zölibat auch „weltlich" sagen: Eine gewisse, wenn auch nicht besonders hohe Prozentzahl der Männer sind von ihrer Natur her so ausgestattet, dass sie ganz gut und ohne größere Probleme allein leben können. Aus diesen wünscht die Kirche ihre Priester zu berufen.

Eins stimmt auf jeden Fall nicht, was hier und da schon mal von draußen in die Halle gerufen wird: Dass der Zölibat „unnatürlich" oder gegen die Natur sei.

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Wozu ist der Mensch überhaupt auf Erden?

Wenn es um Religion geht, gibt es unzählige Fragen und ungezählte Antworten. Am Anfang und am Ende steht allerdings eine zentrale: Wozu ist der Mensch überhaupt auf Erden?

Auch hierzu ist schon viel gesagt worden.
Die Antwort des katholischen, alten Schulkatechismus ist klassisch und für mich von ewiger Wahrheit: „Wir sind auf Erden, um Gott zu erkennen, ihn zu lieben, ihm zu dienen und dadurch bei ihm auf ewig glücklich zu werden."

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Die Kirche und der Kirchenstaat

Meine kleine Klarstellung hat Fragen ausgelöst. Wenn die Kirche kein Staat ist, was ist sie dann? An anderer Stelle hatte ich ja schon mal Kardinal Bellarmin zitiert, der Richtung protestantisches Kirchenverstehen gesagt hatte, die katholische Kirche sei genau so konkret und greifbar, wie die Republik Venedig.

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Der Protestantismus und seine Dogmen

Wo wir gerade dabei sind, von der Kirche zu sprechen, fällt mir ein vielleicht typischer Satz ein, den eine liebe, protestantische Freundin einmal ausgesprochen hat. Sie sei froh, sagte sie, in der evangelischen und nicht in der katholischen zu sein. Sie fühlte sich dort freier, weil sie eigentlich von niemandem vorgeschrieben bekommen würde, was sie zu glauben habe. Die katholische Kirche dagegen sei ihr zu dogmatisch.
Der Schuss war natürlich aus der Hüfte gezogen, zu ungenau und abgelesen wie ein Kalenderblatt. Als Hauptfrage stellt sich da weniger, wie die Argumente für das Gespräch jetzt geordnet werden müssten. Frage war hier vielmehr, wie der Diskussion aus dem Weg gehen ohne unhöflich zu sein.

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“Selig, die ein reines Herz haben, sie werden Gott schauen.
Warum sind wir nur so töricht und tun nicht alles dafür, das zu erlangen? Wirklich töricht.

 
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