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Glaubenslehre

Die vita in deum bemüht sich um eine christliche Erwachsen- und Jugendbildung. In unserer "katechese" möchten wir die Lehrinhalte der katholischen Kirche verdeutlichen und aufbereiten.

Liebe, Gebet und Langeweile

Gilbert Chesterton hat einmal einen interessanten Hinweis gegeben: Gott schaut sich seit Milliarden von Jahren Sonnenuntergänge an, ohne dass ihm dabei langweilig wird. Das ist ein ebenso großartiges, wie wahres Wort.
Wenn es Gott überhaupt langweilig werden könnte, dann müsste ihm immer schon langweilig sein. Langeweile setzt nämlich immer dann ein, wenn wir etwas ganz und gar kennen, wenn nichts Neues mehr entdeckt werden kann; wenn sich nichts abwechselt.

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Atheismus und Naturwissenschaft

Wenn wir uns genauer mit dem Atheismus beschäftigen wollen, müssen wir erst einmal ein paar Begriffe klären, die wir benutzen. Wir können zum Beispiel den Begriff „Atheist" gar nicht gebrauchen, wie wenn ein Bayern München-Fan über die Anhänger vom VFL Bochum spricht.

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Himmel und Hölle. Kann man Gott hassen?

Die Liebe ist immer nur Liebe. Reine Liebe ist reine Liebe. Liebe ist immer liebenswert. Gott ist Liebe (1 Joh 4,8). Also ist Gott nur liebenswert, durch und durch. Kann man ihn überhaupt hassen? Sobald wir bedenken, dass die Liebe nicht nur lieb ist, sondern auch Liebes tut, wird es möglich. Was immer jemand tut, wir können es gut oder nicht gut finden. Jedem Tun gegenüber können wir eine diese oder jene Haltung annehmen. Deshalb hatten die ungerechten Winzer bei Matthäus (Mt 21) auf die Dauer auch das Problem: Der Gutsbesitzer, den wir betrogen und dessen Sohn wir erschlagen haben, der kommt eines Tages wieder!

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Kann Gott jeden Menschen von seiner Liebenswürdigkeit überzeugen?

Jesus konnte es jedenfalls nicht. Er sagte: „Der Vater und ich sind eins." (Joh 10,30) Wir nennen Jesus den Ausleger des göttlichen Vaters. Wer Jesus sah, der sah den Vater. Was er sagte, wie er handelte, alles hatte genau die Handschrift Gottes. Die Sünde des Verrates, die Judas tat, war deshalb die schlimmste, weil niemand wie er so sicher sein konnte, dass Jesus Gott war. Es war nicht nur ein Verrat an einem Menschen, der Jesus hieß, sondern gegen Gott höchstpersönlich gerichtet. Keiner wusste das besser, außer der Verräter selbst.

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Gott ist nicht in der Welt und die Welt ist nicht Gott

Mancher wird sagen, das zweite sei doch klar: Die Welt ist nicht Gott, natürlich! Gott ist Gott und die Welt ist die Welt. Bei der ersten Behauptung müssen wir Einschränkungen machen, gerade als Christen, schon gar als katholische. Jeder glaubende Katholik müsste wie aus der Pistole schießen, dass Gott sehr wohl in der Welt ist: Im Tabernakel ist Jesus ganz und gar in seiner Gottheit zugegen.

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Die Alltagsheiligung hat zwei Voraussetzungen: Dass man sie wirklich will und dass man sich über die Maßen freut, wenn sie Wirklichkeit wird.

 
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