Startseite arrow Unsere Katechese arrow Warum ist der Beichtstuhl dunkel und anonym?
Mittwoch, 10. März 2010
           
Home
Startseite
Unsere Podcasts
Unsere Katechese
Links
Die Tagespost
PUR Magazin
Vatican Magazin
VATICAN
Heiligenlexikon
Evangelium
Das kleine Brevier
Es ist 22:58 Uhr. Betet mit der Vita!

In der Nacht

Ich erhebe mich, um für die Sünden, die in der Nacht begangen werden, zu sühnen, um das Böse von den Schwachen fernzuhalten, damit die Schuldigen sich besinnen und bereuen, damit ihre guten Vorsätze beim ersten Sonnenlicht Wirklichkeit werden.
Warum ist der Beichtstuhl dunkel und anonym? PDF E-Mail
Geschrieben von Vita-in-Deum-Katechese: "Glauben ganz von vorn erklärt" Teil 353   




Warum ist der Beichtstuhl dunkel und anonym?


Der Beichtstuhl steht nicht im besten Ruf. Vielen gilt er als dunkle, unheimliche Kiste. Andere finden den Beichtstuhl zu anonym.

Was hier kritisiert wird, kann allerdings auch eine große Stärken sein. Mancher Sünder, der sich - vielleicht nach langer Zeit - zur Beichte durchringt, ist froh, wenn er anonym bleiben kann. Da hilft sehr, wenn der Beichtstuhl nicht vom Rampenlicht angestrahlt wird. Es kann eben doch eine Hilfe sein, wenn man in dieser sensiblen Zeit im Verborgenen bleiben darf.

Der Beichtstuhl ist für unser Auge dunkel, manchmal finster. Für die Augen der Engel und der Heiligen bei Gott ist er ganz sicher alles andere! Wenn er der Ort ist, an dem die Menschen ihre Sünden und Belastungen vor Gott wirklich loswerden und neu anfangen können, dann ist kaum ein anderer Fleck auf Erden so lichtvoll, hell und ein Ort der größten Freude.

Oft wird gesagt, man könne das mit seinen Sünden mit Gott allein ausmachen und müsse sein Bekenntnis keinem Menschen sagen; schon gar nicht einem, der einen kennt. Jesus sagt aber: „Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben.“ (Joh 20,23) Wir sündigen bei und mit den Menschen, und die Sünde ist zudem immer auch ein Problem in der Kirche. Jesus ist der Hohepriester und Vergebung bei Gott geschieht nunmal auf seinem, dem kirchlich-priesterlichem Weg.

Dass der Beichtstuhl anonym ist, kann hierbei aber eine weitere, große Hilfe sein. Man kommt im Dunklen, der Priester kennt einen nicht und kann niemanden sehen; ein Gitter ist dazwischen, das zudem mit einem Tuch verdeckt ist.

Wenn der Beichtende nicht erkannt wird, dann kann er sein Bekenntnis dem Herrn und Hohepriester viel direkter selbst ins Ohr flüstern.

Wenn der Beichtende sein Problem nicht ausdrücklich besprechen will, hat der Priester kein Recht zu erfahren, wer er ist. Es soll eine möglichst große Hilfe sein, wirklich alles Belastende zu sagen. Das ist nämlich sehr wichtig für eine gute Beichte.

 
< zurück   weiter >
Status
Aktuell sind 2 Gäste online

 
© 2010 VITA IN DEUM
Joomla! is Free Software released under the GNU/GPL License.