| Glaube, Hoffnung und Liebe gegen die Verzweiflung |
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| Geschrieben von Vita-in-Deum-Katechese: "Glauben ganz von vorn erklärt" Teil 351 | |
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Das glatte Gegenteil der Hoffnung ist die Verzweiflung. Wer ein bisschen Lebenserfahrung hat, weiß das. Da müht sich jemand voller Hoffnung auf ein Ziel. Er legt alles hinein, was er hat, in freudiger Erwartung. Mit der Zeit zeigt sich aber, dass das Mühen vergeblich war, dass die versprochenen Hilfen irgendwie ausbleiben und wie „alles den Bach herunter“ geht. „Es hat keinen Sinn mehr“, sagt die Stimme der Verzweiflung. Ein anderer verliert alles, was ihm wichtig wurde, um überhaupt leben zu können. Auch das ist nicht selten der Beginn der Verzweiflung. Verzweiflung bedeutet Hoffnungslosigkeit. „Rein weltlich gesehen“ ist es immer möglich, an den Dingen und an der Welt zu verzweifeln. Oft ist bleibt es mit der Zeit jedoch möglich, wieder Hoffnung in irgendetwas zu setzen. Das ist mit der christlichen Tugend der Hoffnung etwas anderes. Die starke Tugend der Hoffnung setzt sich über die Niederlagen im Leben hinweg und sagt: „Am Ende wird alles gut mit mir ausgehen, weil Gott treu und unbesiegbar ist.“ Die starke, christliche Hoffnung sagt, sie wisse „im Glauben“ um ihre selige Erfüllung. Das zeigt, dass christlich glauben hoffen heißt, und christlich hoffen, heißt glauben. Nun hat dieser Glaube und diese Hoffnung mit dem dritten zu tun: Mit der Liebe. „Soweit ich aber jetzt noch in dieser Welt lebe, lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich für mich hingegeben hat“, schreibt wiederum der heilige Apostel (Gal 2,20). Glaube, Hoffnung und Liebe sind drei Dinge, die zugleich irgendwie eins sind. Sie werden dem Christen in der Taufe ins Herz gegeben; auch als Gabe, die helfen soll, sich gegen die Traurigkeit der Welt zu stämmen. |
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