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Mittwoch, 10. März 2010
           
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In der Nacht

Ich erhebe mich, um für die Sünden, die in der Nacht begangen werden, zu sühnen, um das Böse von den Schwachen fernzuhalten, damit die Schuldigen sich besinnen und bereuen, damit ihre guten Vorsätze beim ersten Sonnenlicht Wirklichkeit werden.
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Geschrieben von Vita-in-Deum-Katechese: "Glauben ganz von vorn erklärt" Teil 343   





Was die Hoffnung am meisten aufrichtet, ist das Gebet

Man kann schon mal den Mut verlieren, zum Beispiel auf einer langen Reise. Wenn wieder mal kein Zimmer frei ist, wenn es regnet, man sich Blasen an den Füßen läuft; dann kann einem schon mal der Mut wegbleiben. Es braucht dann Ermutigung.

Wenn die Reise zu einem lang ersehnten Wiedersehen mit einem Freund geht, ist die Vorstellung und Vorfreude ein Motor der Hoffnung. Man erinnert sich an vergangene Zeiten miteinander, stellt sich in Bildern vor, wie es war und wie es sein wird. Vielleicht gibt es eine Möglichkeit, den Freund zwischendurch einmal anzurufen. Solche Dinge machen Mut und stärken die Hoffnung wieder.

Die christliche Tugend der Hoffnung braucht ebenfalls Stärkung und Ermutigung. Wenn der Glaube klein wird und der Mut einen verlässt, dann gibt es auch im Christlichen Mittel der Ermutigung. Man kann zur Gemeinde gehen und mit den Brüdern und Schwestern sprechen. Ein christlicher Freund kann einem Mut machen. Jemand, der unser Schicksal schweigend teilt, kann ermutigen.

Die christliche Betrachtung ist ebenfalls ein bewährtes Mittel; der Christ führt sich das Leben Jesu oder überhaupt das Geschehen der Erlösung vor Augen. Indem er erkennt, dass ihm das alles gilt, bekommt er wieder Mut und Kraft im Glauben.

Die stärkste Hilfe der Hoffnung ist allerdings das Gebet. Thomas schreibt in seinem „Compendium“, das er für seinen Freund Reginald verfasste: Als Jesus uns das Vater Unser lehrte, habe er uns „in die lebendige Hoffnung eingeführt.“ Gerade durch dieses Gebet würde unsere Hoffnung am stärksten aufgerichtet. Er sagt auch den schlichten Grund: Gott hätte uns Bitten doch sicher nicht gelehrt, wenn er nicht vorausgesetzt hätte, dass er sie auch erhören will. Gott also lehrte uns die Bitten des Vater Unser auch, damit wir wissen, dass er sie erfüllen möchte und erfüllen wird. Damit wird das Gebet direkt zur Sprache der Hoffnung und ein lebendiger Ausdruck sowohl des Bittens, als auch der väterlichen Treue Gottes.

 

 
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