| Demut und der rechte Mut, zwei Helfer der Hoffnung |
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| Geschrieben von Vita-in-Deum-Katechese: "Glauben ganz von vorn erklärt" Teil 342 | |
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Wenn eine schwere Aufgabe oder ein langer, steiler Weg bevorsteht, gibt es, grob gesagt, drei Sorten von Menschen. Die einen sagen, dass sie es ohnehin nicht schaffen. Die anderen meinen, sie bekämen das mit Leichtigkeit und wie ein Kinderspiel hin. Die dritten krämpeln zwar beherzt die Ärmel hoch, haben aber Respekt. In der ersten Gruppe sind die Pessimisten. Sie könnten etwas mehr Mut gebrauchen. Die Leute in der zweiten Gruppe brächten mehr Sinn für die Realität. Wir hatten ja gesagt, dass die Aufgabe schwer werden würde. Schwere Dinge sind kein Kinderspiel. Die dritte Gruppe, das sind die, in der sich ein gesunder Sinn für die Realität mit einer Tugend mischt, von der selten zu hören ist: Die Tugend des Großmutes. Der Name sagt es schon: Der Großmütige hat großen Mut, ohne den Respekt vor dem Schweren aus dem Auge zu verlieren. Diese Tugend kann offensichtlich am meisten der Pessimist gebrauchen, damit sie ihn aus seiner Trägheit heraus zieht. Ohne die Tugend des Großmutes kommt die Hoffnung nicht in Schwung. Der kleinmütige Pessimist macht sich nicht auf dem Weg, und das ist gefährlich, weil, wer nicht marschiert, kommt an kein Ziel. Der Großmut ist also eine Helferin der Hoffnung. Dann gibt es eine zweite Tugend, die der Hoffnung hilft: Die Tugend der Demut. Sie korrigiert die Leute aus der zweiten Gruppe. Wer angesichts eines langen, steilen Weges meint, es besser zu können, als er wirklich kann, der nimmt vielleicht nicht die richtige Kleidung mit. Er lässt sich vielleicht nicht helfen und nicht raten. Diesem Menschen ist der Realitätssinn zur anderen Seite hin empfohlen. Die Demut ist hier das Mittel der Wahl. Die Demut wird oft als Schwäche missverstanden oder als Kleinmut. Nichts davon ist der Fall. Die Demut ist die Tugend der Starken! Vor allem ist sie eine Haltung Gott gegenüber. Der Demütige hat den klarsten Sinn für die Realität. Er sieht seine Geschöpflichkeit und weiß, dass er Gottes Hilfe braucht. |
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