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Mittwoch, 10. März 2010
           
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Ich erhebe mich, um für die Sünden, die in der Nacht begangen werden, zu sühnen, um das Böse von den Schwachen fernzuhalten, damit die Schuldigen sich besinnen und bereuen, damit ihre guten Vorsätze beim ersten Sonnenlicht Wirklichkeit werden.
Das letzte Ziel des Menschen. Wozu sind wir auf Erden? PDF E-Mail
Geschrieben von Vita-in-Deum-Katechese: "Glauben ganz von vorn erklärt" Teil 177   




Das letzte Ziel des Menschen.
Wozu sind wir auf Erden?


Es gibt zwei extreme Positionen, die einander gegenüber stehen. Von beiden Positionen aus gibt es dann auch zwei extrem unterschiedliche Meinungen, was denn der Mensch überhaupt ist.

Die eine, extreme Meinung drückt die alte Antwort auf die erste Frage des alten Katechismus aus. Dort heißt es auf unsere Frage:
„Wir sind auf Erden, um Gott zu erkennen, ihn zu lieben, ihm zu dienen und für immer selig bei ihm zu werden.“

Diese Antwort ist die des christlichen Glaubens. Sie ist insofern extrem, dass sie sagt, wir seien überhaupt für etwas auf der Erde, was die Erde selbst gar nicht bieten kann. Das letzte und große Ziel ist bei Gott, und Gott ist ganz und gar außernatürlich. Der Christ glaubt an ein übernatürliches Ziel seines Lebens.

Gott erkennen aber, ihn lieben und ihm dienen, sind Dinge, die für das irdische Leben angezeigt sind. Damit ist gesagt: Das Leben auf der Erde hat den Sinn, sich auf das Leben bei Gott vorzubereiten.

Die andere, extreme Position ist die des Atheismus. Wer immer eine Welt ohne Gott annimmt, wird kein außernatürliches Ziel für sich sehen.
Es gibt ja nur die Natur und sonst nichts.

Fragen wir in dieser Glaubensgemeinschaft, wozu wir auf Erden sind, wird die Antwort sicher lauten: Ein möglichst angenehmes oder gutes Leben leben, bis es zu Ende ist. Gut leben dürfte hier eigentlich nicht viel mehr sein, als möglichst viele angenehme Zustände erleben, bis es nicht mehr weiter geht.

Bei Extremen gibt es meistens etwas dazwischen. Eine Haltung ist vielleicht eine Mischung aus beiden. Sie gibt es quasi-christlich und, sagen wir, esoterisch: Das Leben auf Erden ist im Grunde, wie die Atheisten meinen, nur gibt es ein übernatürliches Ziel. Sei es ein „höheres Wesen“ oder eine gedachte Gottheit.
„Gutes Tun“ heißt auf Erden sozusagen dafür sorgen, dass möglichst viele Menschen es möglichst gut und schmerzfrei haben. Wer so handelt, erreicht sein Glück dann schon. So denken manche, die Christen heißen.

 
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