Posts mit Tag ‘Pille’

“Die Pille ist super”

Samstag, Juli 24th, 2010

Die Antibabypille kann viele Nebenwirkungen verursachen, von Antreibschwäche angefangen bis hin zu Krebserkrankungen.Zu den noch als harmlos geltenden Begleiterscheinungen dieser Manipulation gehören Kopfschmerzen, Depressionen, Zwischenblutungen, Ausfluss, Pilzbefall, Gewichtszunahme durch Wassereinlagerungen oder durch den Appetit steigernden Effekt der Gestagene, Übelkeit, Spannung in den Brüsten, Ausbleiben der Regel.
Als nicht ganz so häufig auftretende, dafür aber umso schwerwiegendere Nebenwirkungen gelten schwere Migräneanfälle, Thrombosen, Lungenarterienembolien, Gelbsucht und ein ganz plötzlich auftretender hoher Blutdruck. Auch permanent hoher Blutdruck kommt bei Pillenbenutzerinnen doppelt so häufig vor wie bei Frauen, welche die Pille nicht benutzen. Knoten in der Brust treten häufig bei Frauen auf, die über einen längeren Zeitraum die Pille nehmen. Wird die Pille abgesetzt, verschwinden die Knoten meistens so rasch, wie sie erschienen sind. Studien zufolge erhöht die Antibabypille sowohl das Risiko an Brustkrebs, als auch jenes an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken enorm. Letzteres war wohl lange Zeit umstritten, wird mittlerweile aber als erwiesen betrachtet. Nicht wenige Frauen leiden unter einer sog. “Post-Pillen-Sterilität” (lat. “post” = nach), d. h. bei ihnen tritt nach mehrjähriger Pilleneinnahme und anschließendem Absetzen der Pille – trotz Kinderwunsch – keine Schwangerschaft mehr ein. Ferner ist nach mehrjähriger Pilleneinnahme das Risiko einer Fehlgeburt erhöht.
Die meisten Pillen führen einen regelmäßigen Schein-Zyklus dadurch herbei, dass nach 21 Tagen Pilleneinnahme 7 Tage lang keine Pille genommen wird. Da in der Einnahmepause keine Hormone zugeführt werden, kann der Körper, der ja glaubt, er müsse eine Schwangerschaft aufrechterhalten, die vorbereitete Gebärmutterschleimhaut nun doch nicht erhalten. Es setzt eine Blutung ein, die für das Verständnis des Körpers im Grunde einer Fehlgeburt gleichkommt – und das passiert Monat für Monat!
Von Zyklusstörungen nach Absetzen der Pille berichten sehr viele Frauen. Bei ihnen bleibt die Regelblutung für eine gewisse Zeit gleich ganz aus. Es kann sechs bis zwölf Monate dauern, bis sich der Normalzustand wieder einstellt. Bei der Einnahme reiner Gestagenpräparate oder bei der regelmäßigen Verabreichung der Drei-Monats-Spritze kann es zum dauernden Ausbleiben der Blutung kommen. Letzteres wird deshalb vorsichtshalber nur “reiferen” Frauen empfohlen, die ihre Familienplanung abgeschlossen haben. -”Zentrum der Gesundheit, Gesellschaft für Ernährungsheilkunde GmbH”-

Hier stellt sich nun die Frage, warum Frauen nicht die natürliche Familienplanung bevorzugen??? Ein Grund ist sicherlich der, dass das Wissen über die natürliche Familienplanung nicht vorhandenn ist. Ich möchte versuchen, hier einen winzigen Beitrag der Aufklärung zu leisten.

Die Pille

Montag, Mai 24th, 2010

Um die Wirkung der Pille zu verstehen, sollte man zuerst wissen, was im Körper der Frau vorgeht, d.h. welche Veränderungen sich jeden Monat in ihrem Organismus vollziehen. Die Monatszyklen (Menstruationszyklen) werden durch das Abnehmen und die erneute Bildung verschiedener Hormone (Botenstoffe) im Blutkreislauf verursacht. Bestimmte Drüsen schütten diese Hormone in das Blut aus.

Die Eierstöcke (Keimdrüsen) haben zwei Funktionen: die Produktion und Abgabe von weiblichen Eizellen und von Hormonen in den Blutkreislauf. Es befinden sich ca. 400 000 unreife Eizellen in den Eierstöcken einer Frau. In jedem Monatszyklus reift normalerweise in einem Eierstock eine Eizelle heran. Im Normalfall dauert ein Zyklus 28 Tage. In der ersten Zyklushälfte reift in einem Eierstock eine Eizelle (Ovum) im Eibläschen (Follikel) heran. Sobald sie reif genug ist, etwa um den 14. Zyklustag, platz der Follikel und die Eizelle wird freigesetzt. Das Platzen des Follikels und die damit verbundene Freigabe des Eies nennt man Eisprung (Ovulation). Das freigesetzte Ei wird von seetangartigen Fransen (Fimbrien) am äußersten Ende des Eileiters (Tube) erfasst. Darauf beginnt seine Reise durch den Eileiter zur Gebärmutter. In der Zeit, die etwa 12-24 Std. dauert, kann die Eizelle im Eileiter auf die männliche Samenzelle (Spermium) treffen, so dass es zu einer Befruchtung (Fertilisation) kommt. Die Befruchtung wird auch Empfängnis (Konzeption) genannt. Kommt es zu keiner Befruchtug der Eizelle, erfolgt die monatliche Regelblutung der Frau.

Vielfältige Wirkung der Pille: Gestagene und Östrogene beeinflussen nicht nur den Eierstock, sie verlangsamen auch die Beweglichkeit des Eileiters, verändern den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut und beeinträchtigen den Gebärmutterhalsschleim gegenüber Samenzellen. Darum wird auch  der Transport des befruchteten Eies durch den Eileiter bei Frauen, die die Pille einnehmen, verlangsamt und die befruchtete Eizelle erreicht deshalb die rettende Gebärmutterschleimhaut oft zu spät d.h. quasi ausgehungert. In anderen Fällen vermag die Eizelle sich überhaupt nicht in die durch die Pille  beeinträchtigte Gebärmutterschleimhaut einzunisten.

In beiden fällen stirbt die befruchtete Eizelle / Embryo ab.

Rund 20 000 Frauen werden – statistisch gesehen – jedes Jahr allein in den alten Bundesländern schwanger, obwohl sie regelmäßig die Pille einnehmen. Und was geschieht dann??