
Eucharistische-Anbetung
„Heute gibt es in der Kirche einen eucharistischen Frühling: wie viele Menschen verharren in Stille vor dem Tabernakel, um mit Jesus in ein Gespräch zu treten!“ Mit dieser hoffnungsvollen Feststellung wandte sich Benedikt XVI. während der heutigen Generalaudienz an die rund 20.000 Pilger und Besucher auf dem Petersplatz.
Die Treue zur Begegnung mit dem eucharistischen Christus in der heiligen Messe ist für den Papst wesentlich für den Weg des Glaubens. Gleichzeitig jedoch rief er dazu auf, häufig den im Tabernakel gegenwärtigen Herrn zu besuchen, denn: „Während wir in Anbetung auf die konsekrierte Hostie blicken, begegnen wird dem Geschenk der Liebe Gottes, wir begegnen der Passion und dem Kreuz Jesu wie auch der Auferstehung“. Gerade durch den anbetenden Blick auf das Sakrament ziehe Christus die Menschen zu sich, „hinein in sein Geheimnis, um uns zu verwandeln, wie er Brot und Wein verwandelt“. Der Papst verwies in diesem Zusammenhang auf die Heiligen, „die immer Kraft, Trost und Freude in der eucharistischen Begegnung gefunden haben“.
Benedikt XVI. beschloss seine Katechese mit den Worten des von Thomas von Aquin verfassten eucharistischen Hymnus „Adoro te devote“: „Mach, dass ich immer mehr an dich glaube, Hoffnung auf dich setze und dich liebe! – Fac me tibi semper magis credere, in te spem habere, te diligere“.






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