Und noch was Schönes von “Guardini”


5. Februar 2011

Beten

Beten

“Die einfachen Dinge sind die größten – und darum auch am schwersten zu bewältigen!
Was sind die einfachen Dinge?
Leben, ohne zu zweifeln.
Lieben, immer wieder lieben, auch wenn diese Liebe nicht erwidert wird.
Anfangen, stets von neuem anfangen, auch im Alter sich nicht zu schämen, abermals zu beginnen.
Beten. Beten ist so einfach, meinen wir in jungen Jahren. Beten fällt uns mit den Jahren manchmal sehr schwer. Beten lernen ist eine Lebensaufgabe.
Die Dinge sehen wie sie sind: ohne Vorurteile, ohne Spott, ohne Haß. Sie sehen wie sie sind heißt doch unter anderem auch, sie annehmen, sie lieben lernen.
Leiden. Auch das gehört zu den “einfachen” und doch so unendlich schweren “Dingen” in unserem Leben.
Herr, mit dem Alter wächst das Verständnis für die einfachen Dinge. Mit dem Altwerden sollte auch unsere Einsicht wachsen,
daß die einfachen Dinge die wahrhaft wichtigen sind.
daß einfache Menschen große Menschen sind.
daß alles Große sich im Kleinen und Einfachen einfangen läßt.
`Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder …´, sagte Dein Sohn zu seinen Landsleuten.
Wenn wir nicht werden wie die Kinder
kindlich einfach,
kindlich gläubig,
kindlich wahr,
warten wir vergebens auf den Anbruch Deines Reiches.”

Kleines Gebet von “Romano Guardini”


5. Februar 2011

Romano Guardini

Romano Guardini


“Wir beten nicht, um Gott wissen zu lassen, was wir wollen,
denn Er kennt unser Herz besser als wir selbst;
sondern wer betet, lebt vor Ihm, zu Ihm hin, von Ihm her, gibt Gott,
was Sein ist, und empfängt, was Er geben will.”

Romano Guardini

Samuel Harfst – “Das Privileg zu Sein”


30. Januar 2011

Die Zeitlosigkeit + Schönheit unserer röm.-kath.Kirche


28. Januar 2011

Wie stellen Sie sich Gott vor???


27. Januar 2011
"Gott-Vater"

…als einen unendlichen gnädigen Gott! Einen der trotz der Verwüstungen in unserer Zeit,
immer noch wieder hofft, dass wir Menschen, IHM treu bleiben.
Der hofft, dass durch die Treue, auch nur einer kleinen Schar, für IHN dadurch die Möglichkeit besteht,
weiter seine Liebe ausströmen zu lassen, sodass sich eben hier auf der Erde die Liebe noch weiter steigern kann.

Zahlreicher Priesternachwuchs für überlieferte Liturgie


27. Januar 2011
Die Alte Messe

Die Alte Messe

Das gesellschaftliche Ansehen des Priesterstandes ist nach der Medienkampagne des vergangenen Jahres zu wirklichen und angeblichen Missbrauchsfällen auf einem nie gekannten Tiefpunkt angekommen. In vielen Kreisen steht jeder Priester von vornherein unter Verdacht. Normalerweise wäre daraufhin mit einem weitern Rückgang der Priesterberufungen zu rechnen.
Das ist jedoch erfreulicherweise nicht der Fall – zumindest bei der Kongregation, die der überlieferten Liturgie verbunden sind. Im Herbst meldetet die Petrusbruderschaft in Wigratzbad nicht nur die Einkleidung von 17 Postulanten des Eintrittsjahrgangs 2009, sondern auch 22 Neueintritte für 2010. Auch die Eintritte beim Institut
Christus König und Hoherpriester liegen in der Größenordnung. Das ist besonders bedeutungsvoll, weil zu der gesellschaftlichen Diskriminierung des Priesterstandes in diesem Fall noch die Schwierigkeiten hinzukommen, welche die kleine Schar der dem überlieferten Ritus verbundenen Katholiken im deutschen Sprachraum erdulden muss.

Perello: Die Untersuchungen zu Medjugorje werden lange dauern


25. Januar 2011

Medjugorje

Medjugorje


Sekretär der Internationalen Medjugorjekommission: Papst Benedikt möchte, dass die Prüfung der Erscheinungen in Medjugorje zu einem endgültigen Ergebnis komme

Rom (kath.net) Salvatore Perella OSM, der Sekretär der Internationalen Kommission für Medjugorje, sagte, der Papst möchte, dass die Kommission die Erscheinungen in Medjugorje prüfe und zu einem endgültigem Ergebnis komme. Das berichtet CNS, die Agentur der US-Bischofskonferenz. „Es ist schwierig“, „komplex“, doch nicht unmöglich, die Fragen um die Echtheit der Erscheinungen zu beantworten. Auch andere Erscheinungen hätten sich über einen langen Zeitraum erstreckt, erläuterte Perella, dies allein „erwecke kein Misstrauen“. Vergleichbar seien etwa die Erscheinungen von Unserer Lieben Frau von Laus (Frankreich), die sich über 54 Jahre erstreckten und im Jahr 2008 kirchlich anerkannt wurden. Er rechne damit, dass auch die Untersuchungen lange andauern werden.
Die katholische Kirche lehre, sagt der Theologieprofessor, dass Maria mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen worden sei, und dass sie, wie Christus, den Tod besiegt habe und nun in der Ganzheit ihres Seins in himmlischer Herrlichkeit triumphiere. Deshalb könne Maria körperlich erscheinen, was normale Heilige oder andere Verstorbene nicht könnten.

„Maria kommt nie für sich selbst, sondern sie ist ‚Botschafterin Gottes‘“, die mit einer bestimmten Botschaft für eine bestimmte Zeit und bestimmten Ort beauftragt ist. Ihre Erscheinungen dienten nicht zu ihrer eigenen Verherrlichung, sondern zur Verherrlichung Gottes.

Die Internationale Kommission (Leitung: Kardinal Camillo Ruini) wurde 2010 eingesetzt, um die Aussagen von sechs Menschen zu überprüfen, denen laut eigenen Aussagen die Muttergottes erschienen ist bzw. zum Teil noch immer täglich

Die Kirche nähere sich jedem einzelnen Anspruch auf Erscheinungen „mit maximaler Vorsicht, mit Untersuchungseifer und mit einer Einladung dazu, lieber das Evangelium zu leben als Erscheinungen zu folgen“, sagt der Sekretär der Medjugorje-Kommission. Er wies darauf hin, dass die Kirche niemals von den Gläubigen verlangt, dass sie an Erscheinungen glauben, noch nicht einmal an die kirchlich anerkannten Erscheinungen. Doch „wer an die Auferstehung Christi glaubt, der kann auch an eine Marienerscheinung glauben“, bei welcher Maria körperlich gegenwärtig ist und auf der Erde gesehen werden kann“.

“Zitat von Franz von Sales”


24. Januar 2011

Franz von Sales

Franz von Sales


“Unser Herr will angebetet sein, wo immer er sein mag. So wurde er angebetet am Kreuz durch den Schächer (Lk 23,42), bei seinem Einzug in Jerusalem von den Scharen, die Hosanna riefen (Mt. 21,9), in der Krippe von Königen (Mt 2,11). In der Eucharistie ist er verborgen, aber das darf kein Hindernis sein, dass er darin angebetet wird; denn er wurde auch von den Königen angebetet, obwohl er in Windeln gewickelt verborgen war.”
(DASal 9,91)

” Unser heiliger Vater”


23. Januar 2011

Eine “neue Liturgische Bewegung”?


28. Dezember 2010
Papst Benedikt bei der Heiligen Kommunionspendung

Papst Benedikt bei der Heiligen Kommunionspendung

Kardinal Cañizares Llovera über das Wesen des Gottesdienstes, die Erneuerung der Liturgie und eine ‚Reform der Reform’ und warum in Rom im Petersdom das Indult für die Handkommunion außer Kraft gesetzt wurde. Von Armin Schwibach

Rom (kath.net/as) Die Krise der katholischen Liturgie und die Absicht Benedikts XVI., eine „neue liturgische Bewegung“ in Gang zu bringen, standen im Mittelpunkt eines Gesprächs, das der Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, Kardinal Antonio Cañizares Llovera, mit dem Vatikanisten der Mailänder Zeitung „Il Giornale“ führte.

Das Interview wurde am 24. Dezember veröffentlicht, dem Tag, an dem Benedikt XVI. als Bischof von Rom den Indult für die Handkommunion bei Messen mit dem Heiligen Vater außer Kraft gesetzt hatte. Seit Weihnachten sind alle Priester, die im Petersdom bei der Austeilung der Heiligen Kommunion helfen, angewiesen, diese nicht mehr auf die Hand, sondern nur auf die Zunge zu geben. Bisher empfingen nur diejenigen, die der Papst kommunizierte, die heilige Gestalt auf Knien und in den Mund.

Die Entscheidung Benedikts XVI. dient in erster Linie zur Stärkung der Sakralität des Augenblickes und der Verehrung des im Brot real anwesenden Christus.

Gleichzeitig wird damit der Gefahr der nicht seltenen Missbräuche beim Kommunionempfang der bei Papstmessen anwesenden großen Menschenzahl entgegengewirkt. Immer wieder ist es vorgekommen, dass die Heilige Kommunion in einem Massenandrang nicht würdig empfangen wurde oder dass Menschen die Hostie etwa als „Souvenir“ einsteckten.

Der Papst folgt damit der einzigen vom Missale Pauls VI. vorgesehenen Weise der Austeilung der Heiligen Kommunion an die Gläubigen und beabsichtigt, mit seiner Weise der Feier der Liturgie als „gutes Beispiel“ voranzugehen und Akzente zu setzen.

Zu den Neuerungen bei den päpstlichen Liturgien stellte Kardinal Cañizares Llovera zunächst fest, dass kein Zweifel über die Güte der nachkonziliaren liturgischen Erneuerung bestehen dürfe, die im Leben der Kirche große Vorteile gebracht habe. Diesbezüglich nannte der Kardinal eine bewusstere und aktivere Teilnahme der Gläubigen sowie eine reichere Präsenz der Heiligen Schrift.

Trotz dieser Vorteile habe es nicht an Schatten gemangelt: „Die Liturgie, und das ist eine Tatsache, ist durch willkürliche Deformationen verletzt worden, die auch von der Säkularisierung verursacht wurden, welche leider auch im Innern der Kirche ihre Auswirkungen hat“.

Folge sei, dass in vielen Feiern nicht mehr Gott, sondern der Mensch, sein Handeln als Hauptakteur, sein kreatives Wirken und die der Versammlung gegebene Hauptrolle im Mittelpunkt stünden.

„Die konziliare Erneuerung ist als ein Bruch und nicht als eine organische Entwicklung der Tradition verstanden worden“, so Cañizares Llovera, der die Notwendigkeit betonte, „den Geist der Liturgie“ neu zu beleben.

Aus diesem Grund seien die in die Papstliturgien eingeführten Neuerungen bedeutsam. Zu diesen gehörten: die Ausrichtung der liturgischen Handlung, das Kreuz im Mittelpunkt des Altares, die Kommunion, die kniend empfangen wird, der Gregorianische Choral, der Raum für die Stille, die Schönheit der sakralen Kunst.

Der Kardinal betonte des weiteren die Notwendigkeit und Dringlichkeit der Förderung der eucharistischen Anbetung.

Zur Liturgiereform nach dem II. Vatikanischen Konzil erklärte Cañizares Llovera, dass diese trotz guter Absichten leider mit großer Eile und vorschnell verwirklicht worden sei. Es habe an Zeit gemangelt, „um die Lehren des Konzils anzunehmen und zu verinnerlichen“. Die Art der Zelebration sei „mit einem Schlag“ geändert worden.

Die Reform sei als ein Menschenwerk verstanden worden, wobei viele gedacht hätten, dass die Kirche ein Werk der Hände des Menschen und nicht Gottes sei. „Die liturgische Erneuerung ist wie eine Forschung im Labor gesehen worden, Ergebnis der Vorstellungskraft und der Kreativität: magisches Wort jener Zeit“.

Zum von Kardinal Ratzinger einst geprägten Begriff der „Reform der Reform“ der Liturgie erklärte Kardinal Cañizares Llovera, dass er nicht wisse, ob es möglich oder zuträglich sei, von einer derartigen „Reform der Reform“ zu sprechen. Wichtig und notwendig sei dagegen das, was der Papst wünsche: „eine neue, eindeutige und starke liturgische Bewegung in der ganzen Kirche ins Leben zu rufen“. Denn mit der Beziehung zur Liturgie entscheide sich das Schicksal des Glaubens und der Kirche.

In diesem Zusammenhang steht für den Präfekten der Gottesdienstkongregation auch das Erfordernis, den Zugang zum Heiligen und dessen Gegenwart neu zu gewinnen. Der Verlust des Sinnes für das Heilige, das Geheimnis und Gott „ist einer der schwerwiegendsten Verluste für einen wahren Humanismus“.

Wer meine, dass die Neubelebung und Stärkung des Geistes der Liturgie und der Wahrheit der Feier eine einfache „Rückkehr in eine überholte Vergangenheit“ darstelle, ignoriere die Wahrheit der Dinge: „Die Liturgie in den Mittelpunkt des Lebens der Kirche zu stellen, ist mitnichten etwas Nostalgisches, sondern im Gegenteil die Gewährleistung dafür, dass man sich auf die Zukunft hin bewegt“.

Zum Zustand der katholischen Liturgie in der Welt betonte Cañizares Llovera die Gefahr der Routine, einiger Konfusionen, der Armut und Banalität des Gesangs und der „Musica Sacra“, wodurch eine Krise und wiederholt das Bedürfnis nach einer „neuen Liturgischen Bewegung“ deutlich werde.

Den heiligen Franz von Assisi zitierend erklärte der Kardinal, dass der wahre Reformator der ist, der dem Glauben gehorche; er bewege sich nicht willkürlich und beanspruche kein Entscheidungsrecht über den Ritus. Aus diesem Grund fordere der Papst von der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung die Förderung einer Erneuerung im Sinne des II. Vatikanischen Konzils und in Einklang mit der liturgischen Tradition der Kirche, ohne die konziliare Norm zu vergessen, welche vorschreibe, Erneuerungen nur dann einzuführen, wenn deren Nutzen für die Kirche gesichert sei. Dabei müssten neue Normen auf jeden Fall organisch bereits bestehenden Normen entspringen.

Die heute notwendige liturgische Erneuerung müsse entsprechend der von Benedikt XVI. eingeforderten „Hermeneutik der Kontinuität“ betrachtet werden. Dies habe zur Folge, dass die der organischen Entwicklung der Liturgie nicht Rechnung tragenden Tendenzen, den Status quo der nachkonziliaren Reform einzufrieren, überwunden werden müssen.

Hierzu setze sich die Kongregation für die Ausbildung der Priester, Seminaristen, Ordensleute und Laiengläubigen ein, um das Verständnis der wahren Bedeutung der liturgischen Feiern zu begünstigen. Dazu komme dann eine Revision der die verschiedenen liturgischen Feiern einleitenden Texte (Praenotanda).

Aufgabe der von Kardinal Cañizares Llovera gewünschten „neuen liturgischen Bewegung“ müsse auch die Wiederentdeckung der Schönheit der Liturgie sein. Aus diesem Grund eröffne die Kongregation eine neue Abteilung, die der „Ars et Musica Sacra“ im Dienst der Liturgie gewidmet ist.

Kardinal Cañizares Llovera betonte die Notwendigkeit der Kontrolle im Bereich der Liturgie und der Glaubenspraxis. Diese Kontrolle habe nichts mit „Inquisition“ oder Unterdrückung zu tun. Sie müsse vielmehr als Dienst verstanden werden. Allen müsse das Erfordernis nicht nur der Rechte der Gläubigen, sondern auch des „Rechtes Gottes“ bewusst gemacht werden.