Archiv für die ‘Biographie’ Kategorie

Wer war dieser Don Bosco?

Sonntag, November 7th, 2010

Heiliger Don Bosco

Heiliger Don Bosco


Johannes Bosco war Bauernsohn; als er zwei Jahre alt war starb der Vater, die Mutter erzog ihn in großer Armut. Mit neun Jahren hatte er seine Berufungsvision: Er sah in einem Hof eine Horde herumlungernder und fluchender Gassenjungen; als er dazwischen fahren wollte, sprach ein vornehmer und von innen heraus leuchtender Mann zu ihm: „Stelle Dich an die Spitze der Jungen! Nicht mit Schlägen, sondern mit Milde, Güte und Liebe musst Du dir diese zu Freunden gewinnen.” Auf seinen Einwand, er könne das nicht, teilte der Mann ihm eine „Lehrerin” zu, eine „majestätische Dame”, die ihn in einer „Vision in der Vision” sehen ließ, wie an Stelle der Buben plötzlich alle möglichen Tiere herumtollten: Löwen, Schafe, Hunde, Katzen, die sich neckten, spielten und den vornehmen Mann und die Frau freudig begrüßten. Auf seinen erneuten Einwand, nicht zu verstehen, teilte die Dame ihm mit: „Zu gegebener Zeit wirst Du verstehen!”
1841 erhielt Johannes Bosco die Priesterweihe und arbeitete in der Seelsorge an der Arbeiterjugend und an verwahrlosten Jugendlichen in Turin als „Don Bosco”. Der Rettung der Jugend galt sein Leben. Er richtete in benachteiligten Stadtvierteln Schulen ein, dazu Heime und Ausbildungsstätten, nutzte die Möglichkeiten der Presse und gab Zeitschriften und Bücher heraus. Don Bosco hatte eine großartige Begabung, auf Menschen zuzugehen und sie für sich und über sich für den Glauben zu gewinnen; er wird als fröhlich, witzig, heiter und immer wohlwollend geschildert. Bei Gefängnisexerzitien erwirkte er die ministerielle Sondererlaubnis, mit 300 Gefangenen einen unbewachten Ausflug zu machen. Keiner nutzte die Gelegenheit zur Flucht.

Statue in der Kirche San Tommaso da Villanova in Castel Gandolfo bei Rom
1846 gründete er das Oratorium vom Heiligen Franz von Sales, ab 1859 organisierte er die Kongregation der Salesianer mit der Aufgabe der Erziehung schwieriger Jugendlicher, die 1874 von Papst Pius IX. bestätigt wurde. Mit Maria Mazzarello gründete er 1872 auch die Genossenschaft der Mariahilfschwestern. 1876 rief er die „Fromme Vereinigung der Salesianischen Mitarbeiter” ins Leben. Schon zu seinen Lebzeiten gab es 250 Häuser in Europa und Amerika, die in seinem Geist arbeiteten. 130.000 Jungen fanden darin ein Zuhause, jährlich wurden 18.000 Lehrlinge ausgebildet; 6000 Priester sind allein zu seinen Lebzeiten daraus hervorgegangen.

Die Salesianer Don Boscos sind heute mit 19.000 Mitgliedern einer der größten Männerorden und weltweit in der Erziehung und Betreuung schwer erziehbarer und verwahrloster Jugendlicher tätig.

1929 sprach Papst Pius XI. Bosco selig und am 1. April 1934 heilig.

Who was Josemaria Escrivá

Montag, Oktober 18th, 2010

Don Alvaro

Sonntag, September 19th, 2010

Der erste Nachfolger des Heiligen Josemaria Escriva de Balaguer (dem Gründer des OpusDei),
war Don Alvaro del Portillo (für mich persönlich schon jetzt ein Heiliger).
Folgende Worte habe ich gerade über ihn gelesen.

“Ganz ohne mein Verdienst, sehe ich mich als geistlichen Sohn des Gründers (Escriva), und darüber empfinde ich heiligen Stolz. Gleichzeitig fühle ich mich wie ein Schuldner, der seine Schuld nicht begleichen kann.”

Ich glaube sagen zu dürfen, dass dieser Mann wirkliche Demut besaß.

Heilige Rosa von Lima

Montag, August 23rd, 2010

Isabel de Flores kam am 20. April 1586 als Tochter eines armen spanischen Ehepaares in Lima (Peru) zur Welt. Laut Legende sah ihre Mutter bald nach der Geburt über der Wiege des Säuglings eine blühende Rose schweben, fortan rief man das Mädchen nur noch „Rosa“. Es heißt aber auch, eine Indiofrau habe Isabel kurz nach der Geburt wegen ihres schönen Gesichtes „Rosa“ genannt.
Wie dem auch sei: Fortan riefen alle Isabel de Flores nur noch Rosa. Bereits als Kind besaß Rosa eine erstaunliche Selbstbeherrschung, was vielleicht ein erstes Anzeichen ihrer mystischen Begabung war. Als man dem Mädchen einen gequetschten Finger amputieren musste, ertrug es dies tapfer ohne einen Schmerzenslaut.
Nachdem Rosa sich zu einem attraktiven jungen Mädchen entwickelt hatte, wollten ihre Eltern sie mit einem reichen Jüngling verheiraten. Doch Rosa hatte andere Pläne für ihr weiteres Leben, schnitt sich ihre langen Haare ab und entgegnete den Eltern, sie wolle Ordensfrau werden. Wegen dieser Antwort wurde sie von ihrer Mutter geschlagen.
1606 schloss sich Rosa de Flores dem dritten Orden des heiligen Dominikus (um 1170–1221) an. Von da ab nannte sie sich „Rosa a Santa Maria“. Mit ihrer Arbeit am Webstuhl und als Gärtnerin trug sie zum Unterhalt ihrer Familie bei. Schon seit ihrer Kindheit betete sie dafür, dass das Wort Gottes dahin eile und die Welt erfülle. Besonders ins Herz schloss sie den Franziskanermissionar Franz Solanus, der unter den Indios wirkte.
Als Terziarin des heiligen Dominikus hatte sich Rosa die heilige Katharina von Siena (um 1347–1380) zum Vorbild genommen, die wie sie Terziarin gewesen war. Sie baute im Garten ihres Elternhauses in Lima eine Bretterhütte, lebte darin, besuchte Arme und Kranke, gab sich dem Gebet hin, aß und schlief wenig.
Schwerste körperliche und seelische Schmerzen ertrug Rosa von Lima mit ungewöhnlicher Geduld. Wiederholt wurden ihr mystische Gnadenbeweise zuteil. Die bedeutende Mystikerin wies mutig auf die schädlichen Folgen der spanischen Eroberung hin und erntete damit heftige öffentliche Kritik. Durch ihr hartes Büßerleben wollte sie die Schandtaten ihrer spanischen Landsleute an den einheimischen Indios sühnen.
Weil es kein Kloster in Lima gab, in das sie gerne als richtige Nonne eingetreten wäre, beschloss Rosa, eines zu errichten. Unterstützung bei diesem Vorhaben erfuhr sie durch eine reiche Freundin, die Frau eines hohen Beamten.
Rosa von Lima starb am 24. August 1617 im Alter von nur 31 Jahren in Lima. Weil der Andrang der Menschen so groß war, die ihre Leiche noch einmal sehen wollten, musste die Beisetzung in der Dominikanerkirche zu Lima mehrfach verschoben werden. An ihrem Grab ereigneten sich immer wieder Wunder.

Ein wunderschöner Ausspruch wird ihr zugesagt, sie sagte einmal, ”
“Die einzige Leiter die zum Himmel führt ist das Kreuz”.

Der Heilige Josef

Samstag, Mai 29th, 2010

Josef von Nazareth war der Bräutigam der seligen Jungfrau und Gottesmutter Maria und der väterliche Beschützer des Jesuskindes, der dem menschgewordenen Sohne Gottes gegenüber auf Erden die Vaterstelle vertrat. Die theologische Erforschung des Hl. Josef wird Josefologie genannt.

Josef stammte aus dem Geschlecht des König Davids und lebte als Zimmermann in Nazareth. Er war mit Maria verlobt. Als Maria schwanger wurde, wollte er sich gemäß dem Gesetz von ihr trennen. Ein Engel Gottes teilte ihm in einer Erscheinung mit, dass das Kind vom Heiligen Geist gezeugt sei. Er nahm im Vertrauen darauf Maria ohne Einwände und Bedenken zur Frau.

Nach der Anordnung zur Volkszählung durch die Römer reiste er mit seiner schwangeren Frau nach Bethlehem, wo Jesus das Licht der Welt erblickte. Nach einer neuerlichen Engels-Erscheinung, die vor dem geplanten Kindermord in Bethlehem warnte, floh er mit seiner Frau nach Ägypten. Möglicherweise im Jahre 4 kehrten sie ins Heilige Land zurück. Zuletzt wird der Hl. Josef noch im Lukas-Evangelium erwähnt, als er Jesus im Tempel vorfindet und sieht, wie er mit den Schriftgelehrten diskutiert. Ansonsten gibt es vom Hl. Josef in den Evangelien keine weiteren Berichte.

Der hebräische Name “Josef” bedeutet: “Gott hat hinzugefügt”. Josef von Nazareth ist der gerechte Mann, der erfüllt ist von einem tiefen Glauben an die Vorsehung Gottes. Dies veranlaßt ihn, dem Ruf Gottes auch dann zu gehorchen, wenn menschliche Einsicht versagt.

Vom heiligen Joseph sagt die heilige Theresia in ihrer Lebensbeschreibung: “Wer keinen Lehrer für das Beten findet, der nehme sich diesen großen Heiligen als Lehrer, und er wird den Weg nicht verfehlen.”

Er verdient unsere Liebe. Außerdem ist der Umgang mit ihm uns sehr hilfreich, weil er Meister des inneren Lebens ist und vor Gott und vor der Mutter Gottes sehr viel vermag.

Mit welcher übergroßen Liebe hat sich der Heilige Josef  seiner kleinen Familie hingeben. Maria, die bis zum Ende jungfräulich blieb und Jesus dem er Vater sein durfe.

Wie zahlreich sind die Gründe, den heiligen Josef zu verehren und von seinem Leben zu lernen: Er war stark im Glauben… Durch mühevolle Arbeit ernährte er seine Familie, Jesus und Maria
Er behütete die Reinheit Mariens, die Gott ihm als Frau gegeben hatte; er verehrte – er liebte!!! – das freie Walten Gottes, der nicht nur die allerseligste Jungfrau als Mutter auserwählt, sondern auch ihn zum Ehemann Mariens bestimmt hatte.