Archiv für die ‘Apostolat’ Kategorie

Die Welt braucht Priester

Samstag, Oktober 23rd, 2010

“Alter Christus”

Montag, September 27th, 2010

Gott ist zugegen

Sonntag, September 12th, 2010

Demut Jesu: in Bethlehem, in Nazareth, auf Kalvaria. Aber mehr Demütigung und Erniedrigung in der heiligen Hostie; mehr als im Stall, als in Nazareth und als am Kreuz. Wie sehr muß ich deshalb die Messe lieben! (”Unsere” Messe, Jesus…) Ein kleiner Auzszug aus dem Buch “DER WEG” Nr. 533

Vielleicht haben wir uns manchmal gefragt, womit wir so viel Liebe Gottes erwidern können; vielleicht haben wir dann auch den Wunsch nach einem klaren Leitfaden christlichen Lebens verspürt. Die Lösung ist einfach und jeder Gläubige kann sie verwirklichen: in Liebe die heilige Messe mitfeiern, in der heiligen Messe lernen, Gott zu begegnen; denn in diesem Opfer ist alles enthalten, was der Herr von uns will.

Weltjugendtag 2011

Freitag, September 3rd, 2010

Gerade habe ich bei www.kath.net etwas über den Weltjugendtag in Madrid gelesen und wollte hier ein paar kleine Ausszüge aus der Botschaft von Papst Benedikt darlegen.

Der Weltjugendtag 2011 steht unter dem Motto „Verwurzelt in Christus und gegründet auf ihm, fest im Glauben“.
Benedikt XVI. fordert die Jugend vor allem dazu auf, sich in Christus zu verwurzeln und das Vertrauen auf ihn zu setzen. Durch die Begegnung mit Christus sei die Jugend in der Lage, dem Leben eine „neue Dynamik“ zu verleihen. Jesus solle als „wahrer Freund“ empfunden werden, mit dem der Weg des Lebens geteilt werden kann. „Mit ihm an eurer Seite werden ihr fähig sein, voll Mut und Hoffnung den Schwierigkeiten, den Problemen und auch den Enttäuschungen und Niederlagen zu begegnen. Ständig werdet ihr mit leichteren Vorschlägen konfrontiert, aber ihr selbst werdet merken, dass sie sich als trügerisch offenbaren, euch weder Ruhe noch Freude geben. Nur das Wort Gottes weist uns den echten Weg!“.
Wie der Papst feststellt, stünden die Christen in der Gegenwart vor einer starken laizistischen Denkströmung, die „Gott aus dem Leben der Menschen und der Gesellschaft drängen will, während sie in Aussicht stellt, ein ‚Paradies’ ohne ihn zu schaffen. Doch die Erfahrung lehrt, dass die Welt ohne Gott eine ‚Hölle’ wird“. Wo dagegen die Menschen die Gegenwart Gottes annähmen, ihn anbeteten und auf seine Stimme hörten, „wird konkret die Zivilisation der Liebe errichtet“.
Seid Zeugen der christlichen Hoffnung auf der ganzen Welt: Es gibt viele, die sich danach sehnen, diese Hoffnung zu empfangen! Wenn ihr glaubt, werdet auch ihr es verstehen, euren Glauben jeden Tag zu leben und zu bezeugen; ihr werdet zum Werkzeug werden, um die anderen Jugendlichen den Sinn und die Freude des Lebens wiederfinden zu lassen, das der Begegnung mit Christus entwächst.“

Heilige Rosa von Lima

Montag, August 23rd, 2010

Isabel de Flores kam am 20. April 1586 als Tochter eines armen spanischen Ehepaares in Lima (Peru) zur Welt. Laut Legende sah ihre Mutter bald nach der Geburt über der Wiege des Säuglings eine blühende Rose schweben, fortan rief man das Mädchen nur noch „Rosa“. Es heißt aber auch, eine Indiofrau habe Isabel kurz nach der Geburt wegen ihres schönen Gesichtes „Rosa“ genannt.
Wie dem auch sei: Fortan riefen alle Isabel de Flores nur noch Rosa. Bereits als Kind besaß Rosa eine erstaunliche Selbstbeherrschung, was vielleicht ein erstes Anzeichen ihrer mystischen Begabung war. Als man dem Mädchen einen gequetschten Finger amputieren musste, ertrug es dies tapfer ohne einen Schmerzenslaut.
Nachdem Rosa sich zu einem attraktiven jungen Mädchen entwickelt hatte, wollten ihre Eltern sie mit einem reichen Jüngling verheiraten. Doch Rosa hatte andere Pläne für ihr weiteres Leben, schnitt sich ihre langen Haare ab und entgegnete den Eltern, sie wolle Ordensfrau werden. Wegen dieser Antwort wurde sie von ihrer Mutter geschlagen.
1606 schloss sich Rosa de Flores dem dritten Orden des heiligen Dominikus (um 1170–1221) an. Von da ab nannte sie sich „Rosa a Santa Maria“. Mit ihrer Arbeit am Webstuhl und als Gärtnerin trug sie zum Unterhalt ihrer Familie bei. Schon seit ihrer Kindheit betete sie dafür, dass das Wort Gottes dahin eile und die Welt erfülle. Besonders ins Herz schloss sie den Franziskanermissionar Franz Solanus, der unter den Indios wirkte.
Als Terziarin des heiligen Dominikus hatte sich Rosa die heilige Katharina von Siena (um 1347–1380) zum Vorbild genommen, die wie sie Terziarin gewesen war. Sie baute im Garten ihres Elternhauses in Lima eine Bretterhütte, lebte darin, besuchte Arme und Kranke, gab sich dem Gebet hin, aß und schlief wenig.
Schwerste körperliche und seelische Schmerzen ertrug Rosa von Lima mit ungewöhnlicher Geduld. Wiederholt wurden ihr mystische Gnadenbeweise zuteil. Die bedeutende Mystikerin wies mutig auf die schädlichen Folgen der spanischen Eroberung hin und erntete damit heftige öffentliche Kritik. Durch ihr hartes Büßerleben wollte sie die Schandtaten ihrer spanischen Landsleute an den einheimischen Indios sühnen.
Weil es kein Kloster in Lima gab, in das sie gerne als richtige Nonne eingetreten wäre, beschloss Rosa, eines zu errichten. Unterstützung bei diesem Vorhaben erfuhr sie durch eine reiche Freundin, die Frau eines hohen Beamten.
Rosa von Lima starb am 24. August 1617 im Alter von nur 31 Jahren in Lima. Weil der Andrang der Menschen so groß war, die ihre Leiche noch einmal sehen wollten, musste die Beisetzung in der Dominikanerkirche zu Lima mehrfach verschoben werden. An ihrem Grab ereigneten sich immer wieder Wunder.

Ein wunderschöner Ausspruch wird ihr zugesagt, sie sagte einmal, ”
“Die einzige Leiter die zum Himmel führt ist das Kreuz”.

Papst Benedikt über den Hl. Thomas

Montag, Juni 14th, 2010
benedikt

benedikt

Heute habe ich von unserem vielgeliebten Heiligen Vater Papst Benedikt, etwas sehr schönes über den Heiligen Thomas von Aquin gehört. Papst Benedikt erzählte folgendes: Der Heilige Thomas hat am Ende seines Lebens, etwa ein halbes Jahr vor seinem Tode, aufgehört zu schreiben. Er hatte eine Vision in der er spürte, alles das was er geschrieben habe, komme ihm wie Spreu vor, im Angesicht dessen was er schauen durfte. So wollte er nicht mehr schreiben. Er hatte jedoch noch eine zweite Vision, die die erste ergänzend ausführt. Er betete in Neapel in einer kleinen Kirche vor dem Gekreuzigten und hörte plötzlich den Gekreuzigten sagen,

” Thomas du hast gut geschrieben über mich, was willst du dafür?” Und er antwortete:            ”Nur dich allein.”

Sollte das nicht auch unsere Antwort sein???? Wir möchten nicht irgend etwas, sondern Christus kennenlernen und seine übergroße Liebe.

Wir müssen auf die Suche nach den Seelen gehen

Donnerstag, Mai 27th, 2010

“Christus erwartet viel von deiner Arbeit. Aber du musst auf die Suche nach den Seelen gehen, so wie der gute Hirt dem hundertsten Schaf nachging – ohne darauf zu warten, ob man dich ruft. Nimm deine Freunde in Anspruch, um anderen Gutes zun tun. Sag jedem Einzelnen: Niemand darf sich zufrieden geben, mit seinen eigenen geistlichen Leben, wenn daraus nicht intensiver apostolischer Einsatz erwächst.” – Josefmaria Escriva

Wir müssen es einsehen, dass wir uns eine gründliche Bildung aneignen müssen, denn es könnte doch sehr gut sein, dass viele Menschen auf uns zukommen, und sie werden fagen, konkret und auch fordernd:

“Gut. Was also ist zu tun?”

Jesus steht am Ufer des Sees Genezareth, während das Volk Ihn umdrängte, um das Wort Gottes zu hören. So wie heute! Die Menschen wollen die Botschaft Gottes hören, auch wenn sie es nach außen nicht zeigen. Bei einigen ist die Lehre Christi vielleicht in Vergessenheit geraten, anderen, die ohne eigene Schuld mit dieser Lehre niemals vertraut gemacht wurden, erscheint die Religion als etwas Fremdes. Aber wir müssen von einer Tatsache überzeugt sein, die ständig aktuell bleibt: Es kommt immer der Augenblick, in dem die Seele nicht mehr weiterkann, sich mit den üblichen Erklärungen nicht mehr zufrieden gibt und in den Lügen der falschen Propheten keine Befriedigung mehr findet. Dann hungern diese Menschen danach, ihre innere Unruhe mit der Lehre des Herrn zu stillen, auch wenn sie es nicht zugeben.