Posts mit Tag ‘Mitschrift’

Mitschrift

Samstag, Juli 31st, 2010

Das rechte Nachdenken über Gott führt zum Staunen, zum Dank und zur Liebe. Am Ende steht das Kreuz. Der gesamte Himmel erschaudert vor heiligem Schrecken, Mitleid, Ehrfurcht, unendlichem Dank und Liebe in Tränen. Nur der Mensch vermag daran vorüber zu gehen, wie an einem Zeitschriftenstand.

Der Engel von der Engelsburg

Der Engel von der Engelsburg

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Sobald Gott sich zeigte und von sich sprach, sagte er nicht nur, dass es ihn gibt, sondern gleich auch, dass er sich sorgt.
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Wer aus der Furcht vor Gottes Gericht heraus will, der  muss an der Liebe wachsen. Das ist der Weg.
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Es gibt eine Weise der Gottesfurcht, die sich wirklich vor Gott fürchtet. Das ist die Furcht des Sünders, der mit Gottes Gerechtigkeit rechnet. Diese Furcht ist sicher berechtigt aber eher unvollkommen. Wer so fürchtet, der fürchtet, dass er Gottes Herrlichkeit verliert. Auch diese Furcht ist eine Gabe des Heiligen Geistes; manchmal ist sie der einzige Weg zurück. Der heilige Thomas sagt, sie bereitet uns für die Wahrheit vor.
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Es gibt eine Furcht derer, die Gott lieben. Es ist die Furcht, das Verhältnis mit Gott könne Schaden erleiden. Alle Heiligen fürchten die Sünde. Das ist keine spießige Anständigkeit, sondern kommt aus der Liebe.
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Wenn wir jemanden wirklich lieb haben, fürchten wir dann nicht, wir könnten ihn jemals verlieren, ihn zum Weinen bringen oder sonst traurig machen? Fürchten wir nicht, dass wir jemals ein Kind verletzen könnten? Es ist die Liebe, die solcher Art Furcht immer bei sich hat.
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Wer etwa ein ungerechtes Imperium errichtet hat, in dem Gewalt, Ausbeutung und Unterdrückung herrschen, der wird Gottes Gerechtigkeit fürchten, wie man fürchtet, dass Bäume umstürzen. Und das, obwohl Gottes Gerechtigkeit nichts anderes als die Liebe ist, die alles in Ordnung bringt.
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Die Gottesfurcht zählt zu den großen Geschenken Gottes und zu den sieben Gaben des Heiligen Geistes. Erbitten wir sie?


Die gesamte, heutige Mitschrift gibt es hier.

Mitschrift

Freitag, Juli 30th, 2010

Mit der Erbsünde war der Tod unwiderruflich ins Spiel gekommen. Wenn man so will: Gott musste etwas tun, wenn er nicht mit ansehen wollte, wie wir alle den Tod gefunden hätten. Paulus schreibt einen geheimnisvollen Satz: „Alle haben gesündigt und die Herrlichkeit Gottes verloren.“ (Röm 3,23)  Gott selbst spricht bei Noah: „Das Trachten des Menschen ist böse von Jugend an.“ (Gen 8,21)

Muss es nicht doch eigentlich so etwas geben?

Muss es nicht doch eigentlich so etwas geben?

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Es gibt eine Art Atheismus, der an ein glückliches Dasein nach dem Tod oder mehreren Toden glaubt. Der Buddhismus etwa oder sonstige Esoterik hier und da. Wie wenn jenseits des Lebens die Selbstverständlichkeiten weiterliefen. Eigentümlicher Optimismus, zu denken, wie ohne einen Gott die Kette eines Tages in einer Erlösung für alle ein Ende haben soll.
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Eine Theologie, die sagt, Gott verzeihe „einfach so“ und strafe nicht, weil er so lieb ist, die verlangt von den Opfern der Grausamkeiten in der Welt, dass sie mit ihren Peinigern eines Tages „einfach so“ an einem Tisch sitzen müssen. Unglaublich.
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„Selig, die hungern und dürsten nach Gerechtigkeit“, (Mt 5) Sind das nicht ganz besonders die Opfer, über die die Täter auf Erden ungestraft hinweg trampeln konnten? Wer möchte die Unverfrorenheit besitzen, denen zu sagen, Gott ziehe nicht zur Rechenschaft?
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Gottes Gerechtigkeit ist die ordnende Liebe.
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Wird ein Täter mit wirklicher und echter Herzensreue seine gerechte Bestrafung nicht auf sich nehmen wollen? Wie soll er sich im Himmel vorkommen, wenn er sich auch hier wieder davon schleichen konnte?


Die vollständige, heutige Mitschrift gibt es hier

Mitschrift

Dienstag, Juli 20th, 2010

Kirche

Die Bibel ist von vielen Menschen geschrieben worden. Sie wurde aber unter der Führung des Heiligen Geistes, was sie ist; Gottes Wort. Wer sie verstehen will, sollte sie mit dem gleichen Geist im Herzen lesen, mit dem sie geschrieben wurde. 
Die Kirche wird von vielen Menschen organisiert. Doch auch in ihr ist es der Heilige Geist, der sie letztlich formt. Könnte ich mich nicht darauf verlassen, ich würde sofort gehen.

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Schreiben und einen Blick aus dem Fenster tun. Hach könnte man so doch seine Kohlen verdienen.

Schreiben im Bett und einen Blick aus dem Fenster tun. Könnte man so doch seine Kohlen verdienen.

Im derzeitigen kulturellen Klima enttäuscht wahrscheinlich die Tatsache, dass die Kirche keine Demokratie ist, bei der alle Macht vom Volke ausgeht. Es würde ja heißen, „der Herr“ wäre nur noch ein Ehrentitel. Jesus will das offenbar nicht: „Was sagt ihr zu mir: Herr! Herr!, und tut nicht, was ich sage? Lk 6,46

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Nichts Schlechtes wird gut, weil viele es tun. Nichts Gutes wird schlecht, weil niemand es will.

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Es gibt ein modernes Empfinden von Gerechtigkeit, dass denen, die es haben, das Leben immer etwas schwerer macht, wenn sie Christen sind. Diesem Empfinden gemäß drückt sich die Gerechtigkeit in Gleichheit, und Gleichheit in Gleichberechtigung aus. Jesus ist hier eigentlich schon ungerecht, weil er nur ein Mann und nicht zugleich eine Frau geworden ist. Gott ist hier auch schon deshalb nicht gerecht, weil er nur Vater und nicht zugleich Mutter heißt.

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Maria ist die Gnadenvolle. Petrus hätte jederzeit getan, was Maria aus der einzigartigen Fülle ihrer Begnadung heraus auch nur angedeutet hätte. Entscheiden und anordnen musste er allerdings als der Petrus, der Fels; wenn auch in ihrem Namen. Heilige Zusammenarbeit.


Die vollständige Mitschrift von heute sind hier zu finden.


Mitschrift und Selbstgespräch

Freitag, Juli 16th, 2010

Ein verantwortlicher Pädagoge warf ein, als ein Christ sich um eine Stelle bewarb: „Aber nicht, dass sie mir die Jugendlichen bekehren!“ Also nicht auf eine gesunde Weise anständige, ehrliche und pflichtbewusste Leute aus ihnen machen, die freudig Verantwortung übernehmen?
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Wenn jemand nicht gut Nein sagen kann, weil er ein zu guter Kerl ist; und Du weißt, dass er eine Sache nicht gern abgeben würde. Dann darfst Du ihn nicht danach fragen. Werde sensibel dafür!
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Es liegt eine große Versuchung in der Möglichkeit, sich selbst als erstes die Schafe ins Trockene zu stellen. Das beginnt in den ganz kleinen Dingen des Alltags. Höchst anständig, aber irgendwie heimlich und ziemlich deutlich den Platz mit der schöneren Aussicht erobern. Mach Dich davon frei, es ist erbärmlich.
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Sobald wir, was das Leben angeht, nur den Ratschlägen außerhalb unserer Religion folgen, mögen wir es zu einer guten Figur, einer Altersabsicherung und zu halbwegs passablen Leuten bringen. Was wir allerdings unser geistliches Leben nennen, das ist in der Welt schlicht kein Unterrichtsfach.

Mitschrift und Selbstgepräch

Mitschrift und Selbstgepräch

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Dein bibeltreuer Freund wird sagen, viel von dem, was Du verkündest, stehe nicht in den heiligen Schriften. Da irrt er. Weil die gute, alte Bronze erst aus verschiedenen Metallen gegossen werden muss, ist sie doch nicht unnatürlich, oder?
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Gott zeigt sich gleich ganz zu Beginn als ein Gott der Ordnung. Gleich am Anfang beseitigt er erst einmal das Chaos und formt eine Welt, ein Zuhause. Du wirst ein Chaot bleiben, wenn Du Deiner Welt nicht auch eine Ordnung gibst.
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Die Gebote der Kirche sind ein Angebot, ohne das Du einfach kein ganzer Katholik sein kannst. Da ist nichts künstlich herbei geholt; es ist einfach so. Halte die Feiertage ein, begehe die Fasttage, geh einfach zur Beichte und zur heiligen Messe. Das sind schlicht Minimalanforderungen. So wenig und schon nicht wollen? Was willst Du dann?
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Wenn irgendwo eine Religion ganz ohne geistliche Pflichten verkündet wird, dann sieh dort mal genauer nach, ob da vielleicht nicht doch nur eine Theorie herrscht, oder ob da wirklich religiöse Herzen schlagen; ich meine in Liebe zu Gott. Theorien haben wir genug.
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Darf man stolz auf etwas sein? Manche sagen Nein. Ich glaube eher, sie verwechseln gesunden Stolz mit Hochmut. Hochmut tötet. Ein gesunder Stolz dagegen ist eine prächtige Sache, wenn man was verdient hat.
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Stolz wird hochmütig, sobald er nicht mehr ganz und gar aus einer Dankbarkeit wächst, die nicht oberflächlich ist.
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Eine Kultur des Dankens gegen Gott ist das beste Mittel gegen die Gefahr, hochmütig zu werden. Keine Mahlzeit ohne ernst gemeinten Dank!
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Mit der Demut scheint es ein bisschen wie mit der Beichte zu sein. Wir müssen uns aufraffen und gehen nicht besonders gern hin. Aber es gibt nichts Herrlicheres, als gut gebeichtet zu haben. Die Demut einüben ist auch nicht immer angenehm. Sie ist aber die schönste aller guten Eigenschaften des Menschen. Die Kultur der Welt allein wird das nie kapieren.
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Ich erinnere mich plötzlich an den Spruch eines alten Priesters: Es gebe für ihn keinen lieberen Gedanken, als ein Sohn Mariens sein zu dürfen.
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Ich glaube man nennt es präpotent, wenn Grünschnäbel verkünden, schon alles zu wissen. Oder noch nichts wissen und doch schon alles besser. Bist Du so einer? Vielleicht manchmal? Höre bitte auf damit. Das ist schlimm.
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Schulmedizin oder Heilpraxis? Leider keine Ahnung. Vielleicht beides? Eins aber scheint mir sicher: Wenn Du in Deiner Depression die Mittel der Beichte, der Krankensalbung und der heiligen Kommunion nicht anwendest, bist Du so töricht wie ein Kind, das seine Medizin nicht nimmt.
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Wenn Du den Rosenkranz schon nicht beten kannst, dann trage ihn wenigstens in der Tasche und halte ihn in der Hand wie etwas besonders Gesegnetes. Das hilft!
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Die christliche Lebenslehre kommt immer in Verruf, wenn sie streng und nicht mild ist. Zurecht. Sie hört auf zu existieren, wenn sie nur mild und nicht streng ist.
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Liebevolle Strenge ist unverzichtbar. Kluge Lehrer erkennen, wann wo ein kleines Gewicht aufgelegt werden muss.
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Solange Du noch froh bist, irgendwie davon gekommen zu sein, weil Du Deine Münzen in der Tasche behalten konntest, da die anderen großzügig waren; solange bist Du alles andere als frei. “Gott liebt den fröhlichen Geber”, schreibt der Apostel.
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Irgendwie versäumen es die Christen immer, deutlich genug zu machen, dass es nichts Besseres und Wohltuenderes und Schöneres für den Menschen gibt, als ein klares, geistliches und versöhntes Leben mit Gott. Übrigens, wer bewusst unter einer begangenen Sünde leidet, der weiß das ganz genau. Such ihn und sei ihm behilflich!
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Schule über Schule, Reitkurse, Sportvereine, Musizieren und Fördergruppen sollen unseren Kindern zur Verfügung stehen. In welchem Kursus wird deutlich, dass die Welt auch ein Spiegel für die Güte Gottes ist?
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Kennzeichen und Ergebnis der Zügellosigkeit sind „verbotene Fragen“. Der Habsüchtige: „Wie viel hat der wohl auf dem Konto?“. Der Unzüchtige: „Wie sieht die wohl drunter aus?“. Der Weltverfallene: „Warum sehe ich nicht so gut aus, wie der?“ Diese Fragen sind tabu, wie das verbotene Zimmer im Märchenschloss. Weniger weg, dann hast Du es gut!