Posts mit Tag ‘Gedenktag’

Gedenktag

Mittwoch, Februar 8th, 2012

Heute ist der Gedenktag der heiligen Josefina Bakita.
Bakita wurde als junges Mädchen auf Sklavenmärkten gehandelt und landete nach zahlreichen, grausamen Stationen in Venedig. Als ihre Besitzer geschäftlich nach Afrika mussten, brachten sie das Mädchen bei Nonen im Kloster unter. Dort lernte sie den katholischen Glauben kennen. Als die Besitzer sie zurückforderten, weigerten sie und die Schwestern sich. Der Kardinal von Venedig setzte sich dafür ein, Bakita zum freien Menschen zu erklären.
Bakita wurde unter größter Anteilnahme der Bevölkerung von Venedig getauft und durfte nach einer Zeit und mit Sondergenehmigung Ordensschwester werden.
Später unternahm sie zahlreiche Reisen, auf denen sie von ihrem Schicksal erzählte. Sie starb, von schweren Krankheiten geplagt, im italienischen Schio. Die Bewohner der Stadt Venedig zogen in Scharen an ihrem Leichnam vorbei. Ihr Leben wurde zum Gegenstand der Betrachtung und zum Trost für viele.

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Gedenktag

Dienstag, Januar 31st, 2012

Heute, am Tag des heiligen Don Bosco, gedenkt die Kirche eines der großen Helden meiner persönlichen Frömmigkeit. Ihm zu Ehren eine kleine Bilderstrecke.

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9 Die Signatur.

9 Die Signatur.

Mein lieber Feiertag

Samstag, Januar 28th, 2012

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Es heißt: Reginald von Piperno, der Freund und Schreiber des heiligen Thomas lag einmal sterbenskrank darnieder. Der Heilige legte ihm eine Reliquie der heiligen Agnes auf die Brust und sagte, er müsse jetzt einen ganz festen Glauben haben. Der Freund wurde durch ein Wunder gesund, und wie es sich für einen ordentlichen Heiligen gehört, versprach Thomas ein Dankopfer: Er lud seine Studenten am Fest der heiligen Agnes zum Essen ein.

Das sollte Grund genug sein, heute, am Gedenktag des heiligen Thomas, meinen großen Liebling unter den Heiligen dadurch zu ehren, dass ich etwas Gutes esse und den nächstbesten Freund, der mir über den Weg läuft, einlade um, wenn er Lust hat, ein gutes Gespräch mit ihm zu führen.

Gedenktag

Freitag, Januar 6th, 2012

Nicht zu vergessen wäre, dass heute der sechshundertste Geburtstag der heiligen Jungfrau von Orleans ist.
Eine große Frau, die Papst Benedikt in seiner Ansprache über sie in eine Reihe mit Katharina von Siena stellt. In Jeans Leben und Leiden wird wie kaum sonst wo deutlich, wie tragisch die Verbindung von politisch-staatlichen Interessen mit den Möglichkeiten der theologischen Gelehrsamkeit sein kann. Jeanne wurde von Klerikern als Ketzerin zum Tode verurteilt und hingerichtet, um politische Interessen zu verwirklichen.

Ein Tag wie heute könnte Anlass zum Nachdenken sein, ob die Kirche nicht besonders auch in Friedenszeiten auf der Hut sein und bedenken sollte, dass sie wirklich nur ihren ureigensten Auftrag zu erfüllen hat.


Jeanne

Die hleilige Jeanne d’Arc


Heilige Drei Könige

Freitag, Januar 6th, 2012

Zu Ehren der heiligen drei Könige ein Griff in die Kiste mit den Andachtsbildchen.

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7. Zwar kein Andachtsbild, aber hübsche Kleinkunst allemal.

7. Zwar kein Andachtsbild, aber hübsche Kleinkunst allemal.


Gedenktag

Montag, Dezember 26th, 2011

Der zweite Weihnachtstag führt die Kirche gleich aus den kindlichen Träumen in die oft tragische Realität. Er ist der Gedenktag des ersten Märtyrers Stephanus. Er wurde getötet, weil er offen seinen Glauben an die Gottheit Christi bekannte.

Steinigung

Die Steinigung des Stephanus, St. Stephan zu Mainz.

Allen Stephans, Stefans, Stephanies und Steffis, die heute ihren Namenstag feiern, einen herzlichen Glückwunsch!



Gedenktag

Mittwoch, November 30th, 2011

Heute ist der Tag des heiligen Apostels Andreas.
Andreas ist der Bruder des heiligen Petrus und der, der seinen Bruder zu Christus geführt hat.
Andreas ist ein bisschen ein moderner Heiliger. Er soll nämlich (unter anderem auch deshalb) gefoltert und umgebracht worden sein, weil er der Frau des Statthalters von Patras zur ehelichen Enthaltsamkeit riet, nachdem er sie zuvor geheilt hatte.
Das geht natürlich nicht!
Dem heiligen Apostel gebührt eine kleine Bilderstrecke.

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1. Andreas ist einer der großen ökumenischen Heiligen. Er wird auch in der gesamten orthodoxen Welt am heutigen Tag hoch verehrt.

2. Darstellung von José de Ribera.

2. Darstellung von José de Ribera.

3. Andreasgruppe aus dem berühmten Abendmahl.

3. Andreasgruppe aus dem berühmten Abendmahl.

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4. El Greco.

5. Mittelalterliche Darstellung in großer Dramatik.

5. Mittelalterliche Darstellung in großer Dramatik.

6. Mein Favorit.

6. Mein Favorit.

7. Darstellung von Zurbaran.

7. Darstellung von Zurbaran.

8. Kinderbibelszene: Andreas führt seinen Bruder zu Christus.

8. Kinderbibelszene: Andreas führt seinen Bruder zu Christus.

9. Das Andreasdenkmal in Kiev.

9. Das Andreasdenkmal in Kiev.

Gedenktag

Samstag, November 19th, 2011

Heute ist der Gedenktag der großen heiligen Elisabeth von Thüringen.
Ihr zu Ehren gibt es heute eine kleine Fotostrecke mit den schönsten Bildern, die ich gefunden habe.
Allen Elisabeths unter meinen Lesern, besonders meiner lieben Mama,
herzliche Glück- und Segenswünsche zum Namenstag!
Im Ökumenischen Heiligenlexikon gibt es wie immer fundierte Informationen zur Heiligen des Tages.

Heilige Elisabeth,
bitte für uns!

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Gedenktag

Samstag, November 5th, 2011

Heute ist der Gedenktag des seligen Domprobstes von Berlin und Märtyrers,
Bernhard Lichtenberg.
Lichtenberg (1875 – 1943) wurde 1899 zum Priester geweiht. Er war Kaplan in Berlin-Lichtenberg und Charlottenburg, in den zwanziger Jahren Abgeordneter der Zentrumspartei. 1932 wurde er Dompfarrer in Berlin. Er war Mitglied des Friedensbundes Deutscher Katholiken und predigte öffentlich gegen die nazionalsozialistische Diktatur. 1935 überreichte er Innenminister Göring ein öffentliches Protestschreiben zu den Morden der Nazis.
Lichtenberg rettete vielen Verfolgten das Leben und wurde 1938 Dompropst für Berlin. Er predigte scharf gegen die nazionalsozialistischen Verbrechen, besonders gegen Judenverfolgung und Euthanasie.  1942 wurde er verhaftet und zu Gefängnis verurteilt. In der Haft wurde er schwer krank und sollte dennoch ins Konzentrationslager Dachau überführt werden. Lichtenberg starb auf dem Weg dorthin vor Erschöpfung und Krankheit. 1996 sprach Papst Johannes Paul II. ihn selig.

Ich möchte dem heutigen Seligen ein Denkmal setzen. Menschen wie er haben in den schweren Zeiten der Verfolgung und Verwirrung das Ansehen der katholischen Kirche gerettet. Deswegen ist es nur recht, jetzt das ihre hochzuhalten.

Mit einem Seitenblick auf unsere derzeitige Lage wird man sagen können, dass sich die heutigen Aufrufe zum kirchlichen Ungehorsam gegen große Persönlichkeiten wie Lichtenberg geradezu schäbig ausnehmen.

Aus der Prozessakte: “Wenn sich die Tendenz derartiger Regierungsverfügungen und Maßnahmen gegen die geoffenbarte Lehre des Christentums und damit gegen mein priesterliches Gewissen richten, werde ich meinem Gewissen folgen und alle Konsequenzen mit in Kauf nehmen, die sich daraus für mich persönlich ergeben.
Das ergibt sich auch daraus, dass ich die Evakuierung [der 'Nichtarier'] mit all ihren Begleiterscheinungen innerlich ablehne, weil sie gegen das Hauptgebot des Christentums gerichtet sind: ‘Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst’, und ich erkenne auch im Juden meinen Nächsten, der eine unsterbliche, nach dem Bild und Gleichnis Gottes geschaffene Seele besitzt“.

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9. Unterschrift

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Gedenktag

Freitag, November 4th, 2011

Karl Borromäo


Heute ist der Gedenktag des heilige Karl Borromäus.
Ich liebe den heiligen Karl seit mir in Kindertagen von ihm erzählt wurde.

Der heilige Karl stammte aus gutem Haus und wurde schon mit knapp 20 Jahren von seinem Onkel, der Papst war, an den päpstlichen Hof gerufen. Dort wurde er gleich mit hohen Ämtern bekleidet, die er gewissenhaft und ohne falsche Rücksichten ausfüllte.  Er hatte die schwere Aufgabe, für die Durchsetzung der Beschlüsse des trienter Konzils zu sorgen.

Als junger Mann beschloss er Priester zu werden. Er wurde sehr bald Bischof und war wegen seines vorbildlichen Lebenswandels, seiner echten Frömmigkeit und seiner liebevollen Strenge bekannt. Wegen seiner Reformbemühungen verübte man einen Mordanschlag auf ihn. Währender der Pestzeiten, bei der er sich nicht zu schade war, persönlich zu helfen, zog er sich er eine Krankheit zu, unter der er den Reste seines Lebens leiden sollte.

Karl starb vor Erschöpfung und Krankheit, noch nicht fünzig Jahre alt. Die Menschen erkannten schon zu Lebzeiten den Heiligen in ihrem Bischof.