Schönes Wochenende!


3. Februar 2012

Mir bleibt für heute noch, allen lieben Lesern und allen, die hier angespült werden,
ein schönes Wochenende zu wünschen!

Dieses Mal mit einer bezaubernden Formation, die ich gestern zufällig im Fernsehen für mich entdeckt habe. Da ich auf der aktuellen Musikszene so gut wie gar nicht bewandert bin, weiß ich nicht, ob ich hier gerade einen heißen Tip oder einen alten Hut vorstelle. Mich bezeubern die beiden von Boy jedenfalls…
Das schöne Wetter im Clip kann vielleicht zudem eine kleine, verträumte Vorfreude auf den irgendwann sicher kommenden Frühling sein :)

Viel Freude mit:
BOY, Little Numbers


Unglaubliches Ping!


3. Februar 2012

Alipius hat zwei wunderbare Postings (hier und hier) vorgestellt, die Kleinkunst im besten Sinn des Wortes präsentieren.
Da reagieren wir doch gleich mal mit einem hübschen Ping und stellen einen geschnitzten Streichholz vor!

Ecco!

Streichholz

Schnee auf dem Petersplatz


3. Februar 2012

Selten, aber wunderschön:
Der Vatikan hüllt sich in ein weißes Kleid!
Hier Bilder von den akutellen Webcams:

Vatikan im Schnee1

Vatikan im Schnee 2


Und das dazugehörige Video von Romereports:


Quadrotors


3. Februar 2012

An der Uni von Pennsylvania tricksen sie mit kleinen Hubschraubern herum.
Klasse! Der Job würde mir echt Spaß machen.


Galopp


3. Februar 2012

Hui, bin schon spät. Jetzt aber schnell!

schnell

Tag der Erneuerung


2. Februar 2012

MariaLichtmess

Heute ist das Fest der Darstellung des Herrn im Tempel. An diesem Tag gedenkt die Kirche, dass Maria und Josef den kleinen Jesus, dem Gesetz entsprechend, im Tempel dem Herrn darbrachten.

Für die vita in deum ist das der Gründungstag und zugleich die jährliche, feierliche Gelegenheit, der vitaFamilie für ein Jahr die Treue im Gebet für einander zuzusagen. Allen, die sich uns verbunden fühlen und mit uns beten, ein herzliches Dankeschön!


Himmlischer Vater, allmächtiger Gott,
gepriesen sei Dein Name,
ersehnt und geliebt Deine Gegenwart
in unseren Herzen
und in der Welt, in die du uns berufen hast.

Errichte in deiner väterlichen Liebe,
im versöhnende Opfer deines Sohnes Jesus
und durch das Wirken des Heiligen Geistes
dein Reich in der Welt,
dass Friede, Gerechtigkeit,
Liebe und Ehrfurcht
unter deinen Kindern herrsche
und du geliebt und erkannt wirst
als der Vater aller Menschen
und der ganzen Schöpfung.
Sei uns nahe bei allem, was wir tun
und lass das Beten und die Freundschaft
unserer Gemeinschaft
ein Segen für die Welt,
Dein Wirken,
Wunsch und Wille sein.


Flugzeuge in Google Earth


2. Februar 2012

Als ich mein heutiges Tagesbild reinstellte, fiel mir ein, dass ich doch noch ein wirklich hübsches und passendes Video in petto hatte! Da hat sich jemand die Mühe gemacht und Flugzeuge gesammelt, die auf GoogleEarth herumfliegen und einen Clip draus gebastelt. Wirklich originell und schön zugleich. Mich würde nur interessieren, wie er die alle zusammenbekommen hat?!?!


Bild des Tages


2. Februar 2012

Bildschirmfoto 2012-02-02 um 10.12.34

Katholische Fremdwörter Nr. 49: Über die Gnade, zweite Einleitung


2. Februar 2012
Der Oberlehrer meint: Was mit fremden Wörtern erklärt wird, bleibt unverstänlich.

Der Oberlehrer meint: Was mit fremden Wörtern erklärt wird, bleibt unverstänlich.

Die Lehre von der Gnade ist ein weites Land. Man könnte Wochen lang über sie schreiben, weil man sich Jahrhunderte lang um sie gestritten hat. Der heilige Thomas hat viele erleuchtete Dinge über sie geschrieben, in die man sich mit wachsender Liebe vertiefen kann. Wer es etwas lebendiger haben will, der kann sich in die Streitereien um die Gnade begeben, zum Beispiel in die Fragen um die Reformation. Sie ist ja, wie gesehen, im Grunde ein Gnadenstreit.

Ein Gelegenheitsschreiber, wie ich einer bin, könnte sich also gleich ans Werk machen, sich die nötige Zeit nehmen und das über die Gnade niederschreiben, was andere vor Zeiten bereits niedergeschrieben haben. Als Protestant könnte er sich daran machen, die Gnadenlehre Luthers zu erläutern. Ein Thomist könnte den Traktat des heiligen Thomas Scheibe für Scheibe in die Alltagssprache übersetzen.

Aber genau da beginnt meine Schwierigkeit. Ganz gleich,  ob Protestant oder Katholik: Wer in aller Ruhe und Verständlichkeit dargelegt hat, was Gnade ist, wie sie wirkt und wie man sie bekommen kann, der hat für den moderenen Leser unserer Tage noch lange nichts von Wert geschrieben.
Für den heutigen Leser über die Gnade zu schreiben ist etwa so interessant, wie es gewesen wäre, meiner Großmutter die Arbeitsweise eines Computers darzulegen.

Die alte Dame hatte nicht nur keinen Rechner, sie wollte auch keinen. Hätte man sie in einen Computerladen gestellt, mit dem Angebot, ihr ein Geschenk zu machen, dann hätte sie sich wahrscheinlich für ein Stück aus der Deko entschieden. Mit Computern konnte sie nichts anfangen, und sie war in keiner Weise traurig darüber.
Wenn man einen modernen Zeitgenossen die Gnadenlehre von Luther oder Thomas unter die Nase hält, dann kann er vermutlich genau so wenig mit ihr anfangen und man könnte ihn hier wahrscheinlich nicht einmal für eine hübsche Formulierung im Text begeistern.

Luther und Thomas waren mittelalterliche Menschen. Thomas lebte im Hochmittelalter und Luther an der Schwelle der Neuzeit. Für mittelalterliche Menschen war die Gnadenlehre etwsa höchst Spannendes, etwas, was das praktische Leben betraf. Wir leben dagegen in der Neuzeit. Und zum Neuen an der Neuzeit gehört, dass man sich nicht für die Gnade nicht im geringsten interessiert.

Luther war, wie wir wissen, hinter der Gnade her, wie ein Ertrinkender, der Wasser sucht. Er rang wie im Würgegriff mit der Frage, wie er einen gnädigen Gott bekomme. Thomas war da eher gelassener. Nicht aber, weil ihm die Gnade nicht wichtig gewesen wäre, sondern weil er um die beruhigende Tatsache wusste, dass er immer schon einen gnädigen Gott hatte. Für beide war die Gnade Gottes wichtiger als alle technischen Errungenschaften der Welt. Luther und Thomas waren in ihren Methoden und Ansätzen so verschieden, wie man sich denken kann. Auf eine Sache hätten sie jedoch zusammen ihr Glas erhoben: Die Gnade Gottes ist wichtiger als die Luft um atmen! Das ist heute gründlich anders.

Als ich während der letzten Tage im Gnadenkapitel des heiligen Thomas gestöbert habe, war meine Schwierigkeit nicht etwa, dass meine Zeitgenossen das vielleicht nicht verstehen würden. Sorgen machte mir eher, dass sie nichts davon hören wollen. Wer heute von der Gnade Gottes redet, gleicht einem Prediger, der Blinde heilen kann und vor Leuten spricht, die ihn allesamt sehen können
Sinnvoll über die Gnade schreiben würde also gar nicht bedeuten, die Gnade selbst abzuhandeln, sondern erst einmal von der Notwendigkeit zu sprechen, sie zu bekommen.

Extremfahrradkurs


1. Februar 2012

Alter Schwede! Ich führ keinen Meter mehr.