So, nach langem Ringen habe ich mir jetzt auch eine Uhr für mein Blog ausgesucht,
und zwar erstmal diese!
Sie schmückt jetzt meine Seitenleiste, kommt hier her, und gefunden habe ich sie bei Cicero, dem herzlich für die Anregung gedanket sei.

Heute ist das Fest der Darstellung des Herrn im Tempel. An diesem Tag gedenkt die Kirche, dass Maria und Josef den kleinen Jesus, dem Gesetz entsprechend, im Tempel dem Herrn darbrachten.
Für die vita in deum ist das der Gründungstag und zugleich die jährliche, feierliche Gelegenheit, der vitaFamilie für ein Jahr die Treue im Gebet für einander zuzusagen. Allen, die sich uns verbunden fühlen und mit uns beten, ein herzliches Dankeschön!
Himmlischer Vater, allmächtiger Gott,
gepriesen sei Dein Name,
ersehnt und geliebt Deine Gegenwart
in unseren Herzen
und in der Welt, in die du uns berufen hast.
Errichte in deiner väterlichen Liebe,
im versöhnende Opfer deines Sohnes Jesus
und durch das Wirken des Heiligen Geistes
dein Reich in der Welt,
dass Friede, Gerechtigkeit,
Liebe und Ehrfurcht
unter deinen Kindern herrsche
und du geliebt und erkannt wirst
als der Vater aller Menschen
und der ganzen Schöpfung.
Sei uns nahe bei allem, was wir tun
und lass das Beten und die Freundschaft
unserer Gemeinschaft
ein Segen für die Welt,
Dein Wirken,
Wunsch und Wille sein.

Es heißt: Reginald von Piperno, der Freund und Schreiber des heiligen Thomas lag einmal sterbenskrank darnieder. Der Heilige legte ihm eine Reliquie der heiligen Agnes auf die Brust und sagte, er müsse jetzt einen ganz festen Glauben haben. Der Freund wurde durch ein Wunder gesund, und wie es sich für einen ordentlichen Heiligen gehört, versprach Thomas ein Dankopfer: Er lud seine Studenten am Fest der heiligen Agnes zum Essen ein.
Das sollte Grund genug sein, heute, am Gedenktag des heiligen Thomas, meinen großen Liebling unter den Heiligen dadurch zu ehren, dass ich etwas Gutes esse und den nächstbesten Freund, der mir über den Weg läuft, einlade um, wenn er Lust hat, ein gutes Gespräch mit ihm zu führen.
Wegen viel zu tun komme ich heute nicht recht zum Bloggen. Ab morgen geht es dann wieder weiter.
Bei Tiberius habe ich einen Clip gefunden, ich mit einem lieben Gruß an meinen Bundesbruder Markus unbedingt klauen und hier herüber tragen musste. Ich glaube, der wird sich freuen, wenn Prälat Goesche aus Berlin zu Wort kommt.
Lieben Gruß also und Dank an Tiberius, der den bemerkenswerten Clip gebastelt hat!
Wie Ihr wisst, schreibe ich meine Texte so gut es geht früh morgens, bevor ich zur Arbeit muss. Wenn viel zu tun ist oder wenn ich aus anderen Gründen nicht gut so früh und vor allem frisch aus den Federn kann, dann geht das leider zu Lasten des Schreibens. Daher muss ich, was das Verfassen von Texten angeht, noch ein wenig um Geduld bitten. Hab halt drei Jobs zu erledigen.
Ansonsten, was das kleine Zwischendurch angeht, das in den kurzen Pausen erledigt werden kann, wird hier fleißig weiter gebloggt!
Gruß allen

Prof. P. Becker SJ und Erzbischof Rainer Maria Woelki.
Es hat sich sicher schon herumgesprochen!
Papst Benedikt hat ein Konsistorium angekündigt, in dem Erzbischof Woelki und P. Karl Josef Becker SJ zu Kardinälen erhoben werden.
Für mich persönlich in zweifacher Hinsicht eine große Freude. Erzbischof Woelki wurde anlässlich seiner Ernennung zum Erzbischof von Berlin bereits als “Skandal-Bischof Rainer Maria Woelki, der schon ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz oft Schlagzeilen machte!” (Mit Dank an Josef Bordat für seinen wieder mal wunderbaren Kommentar!) betitelt, schon bevor er auch nur ein einziges öffentliches Wort gesagt hatte. Nach allem, was man hört und weiß, verspricht er eine Mischung aus liebenswürdig und katholisch zu sein.
Bei P. Becker hatte ich während meiner kurzen Zeit in Rom an der Gregoriana das Vergnügen, seinen Ausführungen zu lauschen.
Jetzt fehlt nur noch das Qualitätssiegel, auf das auch Josef wartet: Dass Claudia Roth ihr pontifikales Schweigen bricht, dass Hans Küng die Stimme der schweizerischen Inquisition erhebt oder gar, dass Heiner Geisler uns sagt, was Jesus sagen würde. Ich für meinen Teil freue mich doppelt!
Glückwunsch und Gottes reichen Segen den beiden neuen Eminenzen!
Nach einer wunderbaren Reise sind wir nun also wieder daheim angekommen.
Morgen geht es wieder an die Arbeit, und so Gott will auch wieder ganz früh zuvor an den Rechner, um mal wieder was zu schreiben.
Als kleinen Kontrast zum wunderschönen Rom vielleicht mal ein Bild von unserem Duderstadt, das sich sicher auch sehen lassen kann.


Morgen geht es wieder heim und am nächsten Tag gleich an die gewohnte Arbeit.
Das heißt Abschied nehmen von einer Stadt, die laut ist und besinnlich, bunt und klerikal, verschmutzt und rein zugleich. Von einer Stadt, in die irgendwie alle wieder zurück wollen, die einmal dort waren.
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