Archiv für die ‘Aktuelles aufgeschnappt’ Kategorie

Mehr Priester

Freitag, Dezember 2nd, 2011
Manche sollten vielleicht doch einsehen, dass die wirkliche Reform der Kirche sich insgesamt eher konservativ gestaltet.

Manche sollten vielleicht doch einsehen, dass die wirkliche Reform der Kirche sich insgesamt eher konservativ gestaltet.

Alipius hat Recht! Der allgemeine, weltweite Trend, dass die Anzahl der Priesterausbildungen stetig steigt, ist eine Meldung wert.
Überhaupt wächst die Kirche aufs Ganze gesehen viel stärker, als hierzulande oft wahrgenommen wird. Der Gedanke gibt zur Freude Anlass!
Für unsere Reformatoren allerdings geht die Meldung wohl in eine eher unerfreuliche Richtung. Der Trend der Weltkirche scheint sich gar nicht für ihre Ideen zu interessieren. In den Augen unserer Reformer dürfte die frische, jugendliche und wachsende Kirche als schrecklich konservativ, rückständig und nach hinten ausgerichtet gelten. Und den jungen Leuten ist das schnurz.

Es wächst eine junge Priester- und Katholikengeneration heran, die augenscheinlich wenig Lust hat, die küngschen, drewermannschen und heinemannschen Fahnen zu schwingen und auch so resigniert, veraltet und versteinert durch die Gegend zu laufen; mit Forderungen, die die Kirche auf keinen Fall schneller wachsen lassen würde.
Was da heranwächst, hat sich mit anderen, neuen Problemen zu befassen und wird keine Zeit mehr haben, die alten Kamellen aufzukochen.

Der Zölibat wurde schon immer angegriffen, weil er immer ein Stein des Anstoßes war. Die Unmöglichkeit der Weihe von Frauen wird auch schon immer diskutiert; die Idee ist alles andere als neu. Auch die Forderung nach mehr demokratischen Strukturen ist ebenso mittelalterlich wie modern. Vielleicht wäre die heutige Meldung für unsere Reformer mal ein Anlass nachzudenken, ob wir uns nicht gemeinsam für eine Lösung der wirklich aktuellen Probleme einzusetzen?!

Update: Wie ich gerade sehe, wird der Gedanke in catocons Posting, der wiederum Father Z. zitiert, eindrucksvoll unterstrichen. Mit Dank für die Recherche!

Linke Spießigkeit

Montag, November 28th, 2011

Vorgestern habe ich den Leuten aus der linken Bewegung, die den Papst wegen versäumter Anschnallpflicht angezeigt haben, eine  Hymne gepostet. Herr Ströbele bekommt heute auch eine.
In der Bildzeitung stand am Samstag zu lesen, dass Herr Ströbele, bzw. dessen Frau, einen kleinen Lausbub (13 Jahre)  “gefährlicher Köperverletzung” angezeigt hat. Der Kleine hatte mit einer Zwille auf sie geschossen und sie offenbar getroffen.
Jetzt konnte man im Internet weiter verfolgen, dass die Ströbeles einen Blogger angezeigt haben, weil dieser davon berichtete und, ich weiß nicht was, dabei verbrochen hatten. Damit ich nicht auch einen drauf bekomme, beiße ich mir auf die Zunge und sage nichts zur Sache.  *hmpf – grrrr – kicksterkickster*

Meine These ist glaube ich aber nicht strafbar, nämlich, dass das glaubenslose Linke auf die Dauer spießig macht. Als ich ein Jugendlicher war, floh ich vor der Spießigkeit meiner Erziehung in die Linke. Später stellte ich fest, dass meine Eltern gar nicht so spießig waren. Das war man wohl aber in jenem Hafen, in den ich mich geflüchtet hatte.

Meine grünroten Genossen (und ich) bauten auf der (wenigstens gefühlten) Grundthese des Atheismus und empfanden die Welt als schlecht, ungerecht und bekämpfenswert. Diese Kombination führt, heute weiß ich das, unweigerlich in die Spießerei. Wenn kein Gott da ist, der die Welt und ihre Zukunft verantwortet, dann müssen wir sie selbst gestalten! Kitas her, der Mensch muss erzogen und geformt werden werden! Das ist eine unweigerliche Devise. Die bleibt über, wie das Saufen, das bei so ziemlich allen meinen Freunden, nachdem sie sich die Drogen abgewöhnt hatten.

In der Jugend geht man auf die Ostermärsche, man demonstriert gegen alles, wenn’s nur nach Rechts riecht und wirft Tomaten gegen Strauß.
Später setzt man sich für Tempo dreißig in den Städten ein und organisiert großflächigen Unsinn wie Dosenpfand und Erholungsheime für obdachlose Feuersalamander.
Im reiferen Alter entwickelt man sich zum therapeutischen Autofahrer und fährt demonstrativ siebzig auf der linken Spur, damit die Raser zu anständingen, langsamen Menschen erzogen werden.
Am Ende dann braucht es die Hilfe der selben Polizei, gegen die man als junger Streiter mit Turnschuhen um sich warf. Ich kann mir nicht helfen. Auf die Dauer wird die Linke unrettbar pädagogisch, so jedenfalls meine Erfahrung.

In diesem Sinn also ein süßes, kleines Volkserziehungsliedchen aus der guten alten DDR: Wenn Mutti früh zur Arbeit geht.
Maz ab!


Auf den Punkt

Samstag, November 26th, 2011

Jobo

Wer nicht schreiben kann, kann lesen….
Es hat sich ja in der Blogozese herumgesprochen, dass der Papst wegen Fahren ohne Gurt angezeigt wurde *gääääähn*.
Wer Lust hat, einen zugleich intelligenten und witzigen Kommentar dazu zu lesen, der sollte mal bei Josef Bordat reinschauen.
Es lohnt sich.

Papst verklagt

Freitag, November 25th, 2011

Papamobil


Dortmunder und Anwalt aus Unna zeigen Papst wegen Anschnallpflicht an

Rechtsanwalt Johannes Christian Sundermann, Parteimitglied bei den Linken, hat im Auftrag eines Mandanten Papst Benedikt angezeigt, weil dieser “wiederholt” unangeschnallt im Papamobil durch die Straßen gefahren ist. (”Der Westen” berichtet.)
Der Papst sei mehrere Stunden ordnungswidrig unterwegs gewesen. Für ordentliche Spießer muss das natürlich geahndet werden. Du kriegst die Tür nicht zu…

NaziBenedikt

Dienstag, Oktober 18th, 2011
Susan

Susan Saradon

Bild.de berichtet:

“Oscar-Gewinnerin Susan Sarandon (65) hat sich während des „Hamptons International Film Festival“ ins Abseits geschossen. In einem Interview mit Schauspieler Bob Balaban (66) verglich die Schauspielerin Papst Benedikt XVI. mit einem Nazi.”
Die Schauspielerin habe das Buch, nach dessen Vorlage einer ihrer Filme gedreht wurde, dem Papst geschickt. Natürlich dem alten, “nicht dem Nazi, den wir jetzt haben.”

Wir sollten uns hin und wieder ins Gedächtnis rufen, dass Erfolg, öffentliches Schönsein und Bejubeltwerden nichts mit Hirnhaben zu tun haben muss.

bssssssss


Noch ein Artikel

Donnerstag, September 22nd, 2011

Achgut

Bellfrell weißt dankenswerterweise auf einen weiteren,
sehr guten Artikel zur Einstimmung auf den Papstbesuch hin.
Danke!

Mein Zitat des Tages ist auch gleich daraus entnommen:

“Vom Glauben befreit zu sein, heißt nicht, dass man frei ist.”

Der Artikel ist hier bei der Achse des Guten zu finden.

Kissler räumt auf,

Mittwoch, September 21st, 2011

1724497093-journalist.9

nämlich mit zehn ziemlich platten Vorurteilen.
Dank an Alexander Kissler!
Hier lang gehts zum Focusartikel.

Bild und Tip mit Dank von FPA übernommen.

Hass

Mittwoch, September 21st, 2011

Berliner Demonstranten wollen Papst den Schlaf rauben.

Demonstranten beschließen Terror zu machen und mit einer altbewährten Foltermetode vorzugehen: Schlafentzug.

Was sagt man dazu?!

kath.net berichtet

Papstboykott

Mittwoch, September 21st, 2011

Fokus

Beim Focus kann man jetzt seine Stimme zur Frage abgeben, was vom Boykott der Papstrede im Bundestag zu halten ist.
Also wer Lust hat: Hier lang.

Friede unter der Sharia

Dienstag, September 20th, 2011


Ich weiß nicht, ob ich mich an ein Bild von Gott gewöhnen wollte, der seine Strafen von Menschen auf Erden vollzogen wissen will...

Ich weiß nicht, ob ich mich an ein Bild von Gott gewöhnen wollte, der seine Strafen von Menschen auf Erden vollzogen wissen will...

Ach ja?!

Die Sharia ‘ruft zu Frieden und Toleranz auf’, 
versichert der neugewählte australische Großmufti Ibrahim Abu Mohamed: Man brauche keine Angst zu haben, die Sharia entspräche australischem Gesetz.

Kath.net berichtet.

Im Schrank unserer Sakristei hing ein Gewand, das einem Priester gehörte, den man, tatsächlich in unseren Tagen, wegen seines Glaubens gekreuzigt hatte.

Ich weiß, ich weiß, Kreuzigen steht nicht in der Sharia. In der Sharia steht gar nichts, weil man nirgends ein Buch kaufen kann, auf dem Sharia steht.
Die Strafen der Sharia sind verhandelbar, je nach Rechtsschule, Land, Gegend und Mentalität.
Immer aber sind sie als Gottesstrafen anzusehen.

Genau das macht sie gefährlich und führt zumindest dazu, dass die meisten Muslime mit ihrem Glauben wohl,
mit der Sharia in ihrem Land aber nix zu tun haben möchten.