Mein lieber Feiertag

Aquinas2


Es heißt: Reginald von Piperno, der Freund und Schreiber des heiligen Thomas lag einmal sterbenskrank darnieder. Der Heilige legte ihm eine Reliquie der heiligen Agnes auf die Brust und sagte, er müsse jetzt einen ganz festen Glauben haben. Der Freund wurde durch ein Wunder gesund, und wie es sich für einen ordentlichen Heiligen gehört, versprach Thomas ein Dankopfer: Er lud seine Studenten am Fest der heiligen Agnes zum Essen ein.

Das sollte Grund genug sein, heute, am Gedenktag des heiligen Thomas, meinen großen Liebling unter den Heiligen dadurch zu ehren, dass ich etwas Gutes esse und den nächstbesten Freund, der mir über den Weg läuft, einlade um, wenn er Lust hat, ein gutes Gespräch mit ihm zu führen.

 

Kommentare zu “Mein lieber Feiertag”

  1. Florian sagt:

    Schöne Geschichte über Thomas, den ich durch Deinen Blog sehr, sehr liebgewonnen und schätzen gelernt habe!
    (Als unitarischer Verbandsheiliger ja noch einmal mehr, aber das sei nur in einem Nachsatz erwähnt, da ich mich ja auf “fremdem Gebiet” aufhalte ;-)

    Liebe Grüße und einen gesegneten Sonntag,
    Florian

  2. Johannes sagt:

    Na dann ein fröhliches Glückauf und besonders ein Prost auf Thomas Aquinas, der sich sicher nicht hätte träumen lassen, dass er sozusagen der Patron einer studentischen Ökumene werden würde :)
    Auch Dir und Deinen Lieben ein gesegnetes Wochenende!

    ite ad thomam,
    jo

Kommentar schreiben