Vom Vatikan aus kam jetzt endlich ein klares Wort zur geplanten Koranverbrennung in den USA:
“Die beklagenswerten Gewaltakte des 11. September rechtfertigten nicht eine “abscheuliche und schwerwiegende Geste gegen ein Buch, das einer religiösen Gemeinschaft heilig ist”, hieß es in einer Erklärung des Päpstlichen Rates für den interreligiösen Dialog.
Da bin ich wieder richtig froh, einer zentralistisch verfassten Gemeinschaft anzugehören, die ein ordentliches Lehramt hat.















Dazu meinen herzlichen Glückwunsch. In dem evangelischen freikirchlichen Gemeindebund, dem ich selbst angehöre, hat jemand mal gesagt: “Die Katholiken haben nur einen Papst, der das Recht beansprucht, “ex cathedra” zu lehren – bei uns gibt’s in jeder Gemeinde mindestens 3″. Und da ist in der Tat viel wahres dran.
Was Terry Jones anbelangt, den pyromanischen Pastor aus Gainesville, so bitte ich allerdings zu beachten, dass es sich hier um eine Gruppe von Freaks am alleräußersten Rand der evangelikalen Bewegung in den USA handelt. Auch die große überwältigende Mehrheit protestantischer Christen dort bezeichnet das Vorhaben als schändlich und stellt sich dagegen.
Ich fände es fair, zu berücksichtigen, dass es auch in der kath. Kirche Grüppchen gibt, an deren gesundem Menschenverstand sich zweifeln lässt und vor allem nicht aus dem Vorhaben dieses durchgeknallten Selbstdarstellerst auf alle protestantischen oder – in Deutschland – freikirchlichen Christen insgesamt zu schließen.
Zustimmung zu jedem Wort. Mein lutherischer Freund ist ebenso vehement gegen solche Sachen, wie sicher der allergrößte Teil unserer freikirchlichen Brüder und Schwestern. Dass es in katholischen Reihen Brandstifter (wenn auch etwas anderer Art) gibt, steht außer Frage