Noch einmal zu Pater Recktenwalds Portal, das sich schon oft als regelrechte Schatzkiste erwiesen hat. Dort wird eine bewegende Begebenheit berichtet:

Ein solches Püppchen hat ein Menschenleben gerettet,
Über seine Erfahrungen im Einsatz vor Abtreibungskliniken, um ungeborene Kinder vor der geplanten Tötung zu retten, spricht Herbert Heißenberger in einem Interview mit Christof Gaspari von der österreichischen Zeitschrift Vision 2000 (4/2009). Ein interessanter Aspekt ist die Menschenverachtung hinter der Abtreibungsmentalität, die er in den elf Jahren seines bisherigen Einsatzes manchmal erfahren mußte, die aber ungewollt Unentschlossenen mitunter die Augen öffnet. Heißenberger führt das Beispiel eines fünfzehnjährigen Mädchens an, das die Klinik betrat, um ihr Kind abtreiben zu lassen:
“Das Mädchen hatte dabei das Modell des 12 Wochen alten Ungeborenen in der Hand. Nach 1,5 Stunden kommen sie [das Mädchen und sein Freund] heraus, eher gelöst – ich war erleichtert. Das Mädchen erzählt: Die Beraterin in der Klinik habe das Babymodell gesehen, es ihr aus der Hand genommen und in den Mistkübel geworfen. Das sei so ein Schock gewesen, dass sie sich gesagt hat: Da lasse ich mich sicher nicht behandeln.” Auf die Frage, ob ein so liebloses Verhalten in der Klinik üblich sei, antwortet Heißenberger: “Man wird dort wie eine Nummer behandelt. Abtreiben geschieht wie am Fließband. Das halten viele Frauen einfach nicht aus.”














