Das rechte Nachdenken über Gott führt zum Staunen, zum Dank und zur Liebe. Am Ende steht das Kreuz. Der gesamte Himmel erschaudert vor heiligem Schrecken, Mitleid, Ehrfurcht, unendlichem Dank und Liebe in Tränen. Nur der Mensch vermag daran vorüber zu gehen, wie an einem Zeitschriftenstand.
Der Engel von der Engelsburg
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Sobald Gott sich zeigte und von sich sprach, sagte er nicht nur, dass es ihn gibt, sondern gleich auch, dass er sich sorgt.
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Wer aus der Furcht vor Gottes Gericht heraus will, der muss an der Liebe wachsen. Das ist der Weg.
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Es gibt eine Weise der Gottesfurcht, die sich wirklich vor Gott fürchtet. Das ist die Furcht des Sünders, der mit Gottes Gerechtigkeit rechnet. Diese Furcht ist sicher berechtigt aber eher unvollkommen. Wer so fürchtet, der fürchtet, dass er Gottes Herrlichkeit verliert. Auch diese Furcht ist eine Gabe des Heiligen Geistes; manchmal ist sie der einzige Weg zurück. Der heilige Thomas sagt, sie bereitet uns für die Wahrheit vor.
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Es gibt eine Furcht derer, die Gott lieben. Es ist die Furcht, das Verhältnis mit Gott könne Schaden erleiden. Alle Heiligen fürchten die Sünde. Das ist keine spießige Anständigkeit, sondern kommt aus der Liebe.
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Wenn wir jemanden wirklich lieb haben, fürchten wir dann nicht, wir könnten ihn jemals verlieren, ihn zum Weinen bringen oder sonst traurig machen? Fürchten wir nicht, dass wir jemals ein Kind verletzen könnten? Es ist die Liebe, die solcher Art Furcht immer bei sich hat.
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Wer etwa ein ungerechtes Imperium errichtet hat, in dem Gewalt, Ausbeutung und Unterdrückung herrschen, der wird Gottes Gerechtigkeit fürchten, wie man fürchtet, dass Bäume umstürzen. Und das, obwohl Gottes Gerechtigkeit nichts anderes als die Liebe ist, die alles in Ordnung bringt.
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Die Gottesfurcht zählt zu den großen Geschenken Gottes und zu den sieben Gaben des Heiligen Geistes. Erbitten wir sie?
Die gesamte, heutige Mitschrift gibt es hier.











