
Madonna von Filippino Lippi
Bei meinen geliebten Spaziergängen durch die Blogozese trifft man freilich häufig auf die besonderen Lieblinge, wie zum “WIR sind Kirche”, Professor Küng, und sonstige Personen und Gruppierungen, die sich eine neue Kirche wünschen, die im relativistischen Einerlei aufgegangen ist.
Bei diesen Leuten und Gruppen gibt es Wörter, die mehr als in sind und solche, die mehr als out sind. In-Wörter sind etwa: “Umstritten”, “ausgegrenzt”, “mittelalterlich”, “fundamentalistisch” und viele andere mehr. Diese Wörter kann man auch totschlag-Wörter nennen, weil sie jede sachliche Diskussion erschlagen.
Ich erinnere mich an einen Professor, der einem anderen vor dessen Antrittsvorlesung sagte: “Du musst, wenn Du ankommen willst, das Wort ‘Fundamentalismus’ auf jeden Fall mindestens zwei mal in negativer Weise einbauen.”
Dann gibt es auf der Szene der Zukünftigen auch solche Wörter, denen man das Schild “no go” um den Hals gehängt hat. “Das geht gar nicht!”-Wörter eben. Diese bezeichnen die “Gott sei Dank überwunden”-Sachen. Na wehe, wenn jemand hier in der Schatzkiste kramt!
Ich habs mir doch erlaubt und das Wort “Demut” im Archiv gefunden.
Hier scheiden sich die Geister endgültig….
Ist die Demut ein Gefühl?
Was macht die Demut aus uns?
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