Ab morgen geht’s wieder zur Arbeit. – Ready to start – so ganz stimmt es zwar nicht. Aber muss ja…
Klares Wort
8. September 2010 um 15:35 Uhr
Vom Vatikan aus kam jetzt endlich ein klares Wort zur geplanten Koranverbrennung in den USA:
“Die beklagenswerten Gewaltakte des 11. September rechtfertigten nicht eine “abscheuliche und schwerwiegende Geste gegen ein Buch, das einer religiösen Gemeinschaft heilig ist”, hieß es in einer Erklärung des Päpstlichen Rates für den interreligiösen Dialog.
Da bin ich wieder richtig froh, einer zentralistisch verfassten Gemeinschaft anzugehören, die ein ordentliches Lehramt hat.
Ping-Pong
8. September 2010 um 14:35 Uhr
Curious Traveller hat mit seinem Treibgut eine kleine Herausforderung, zum Schieflachen, gestartet.
Lege gern mit lieben Grüßen nach

In den Mistkübel
8. September 2010 um 13:25 Uhr
Noch einmal zu Pater Recktenwalds Portal, das sich schon oft als regelrechte Schatzkiste erwiesen hat. Dort wird eine bewegende Begebenheit berichtet:

Ein solches Püppchen hat ein Menschenleben gerettet,
Über seine Erfahrungen im Einsatz vor Abtreibungskliniken, um ungeborene Kinder vor der geplanten Tötung zu retten, spricht Herbert Heißenberger in einem Interview mit Christof Gaspari von der österreichischen Zeitschrift Vision 2000 (4/2009). Ein interessanter Aspekt ist die Menschenverachtung hinter der Abtreibungsmentalität, die er in den elf Jahren seines bisherigen Einsatzes manchmal erfahren mußte, die aber ungewollt Unentschlossenen mitunter die Augen öffnet. Heißenberger führt das Beispiel eines fünfzehnjährigen Mädchens an, das die Klinik betrat, um ihr Kind abtreiben zu lassen:
“Das Mädchen hatte dabei das Modell des 12 Wochen alten Ungeborenen in der Hand. Nach 1,5 Stunden kommen sie [das Mädchen und sein Freund] heraus, eher gelöst – ich war erleichtert. Das Mädchen erzählt: Die Beraterin in der Klinik habe das Babymodell gesehen, es ihr aus der Hand genommen und in den Mistkübel geworfen. Das sei so ein Schock gewesen, dass sie sich gesagt hat: Da lasse ich mich sicher nicht behandeln.” Auf die Frage, ob ein so liebloses Verhalten in der Klinik üblich sei, antwortet Heißenberger: “Man wird dort wie eine Nummer behandelt. Abtreiben geschieht wie am Fließband. Das halten viele Frauen einfach nicht aus.”
Die Modernisten und der Normalzustand
8. September 2010 um 08:42 Uhr

Engelbert Recktenwald FSSP
Pater Engelbert Recktenwald hat einen bemerkenswerten Gastkommentar auf Pro Sancta Ecclesia verfasst, auf den ich gern hinweise. Hier lang…
So, und jetzt gehe ich für Herrn Alipius beten, der heute abend zum Diakon geweiht wird. Maria Geburt ist ein schöner Tag dazu.
Papsthasser planen Großdemo zum Papstbesuch in England
8. September 2010 um 07:18 Uhr
Auf dem Atheist Media Blog steht unter der Überschrift “Papsthasser planen Großdemo” zu lesen:
Britischer Erzbischof Smith veröffentlicht Aufruf: Die Demonstranten sollten dies aber „mit Würde“ tun und mit „Respekt“ für die Gläubigen, die den Papst willkommen heißen.
Nach Meinung der Papstgegner geht die katholische Kirche mit dieser Aufforderung in die Defensive. Der Präsident der Nationalen Säkularisten-Vereinigung, Terry Sanderson, will sich nach eigenen Angaben nicht von Smith „belehren“ lassen. Man werde „nicht nett zum Papst sein“, weil er es nicht verdiene, respektiert zu werden, wird Sanderson in der Zeitung zitiert.”
Der Aufstand bekommt scheinbar eine Art Djihadlebensgefühl, wie es diejenigen unter den Muslimen haben, die meinen, sie seien in der westlichen Kultur immer schon im Krieg.
Was ist eigentlich eine Tugend?
8. September 2010 um 06:50 Uhr
Zunächst ein neues Wort, das wir brauchen: Den Habitus. Jeder Mensch hat von Natur aus Anlagen und Gaben. Normalerweise kann jeder Mensch laufen; der eine gut, der andere weniger. Wenn jemand an seinem Laufen arbeiten würde, dass er ein guter Läufer würde, dann hätte er einen sogenannten „Habitus” ausgebaut.

Josef Pieper, gest. 1997, der letzte große deutsche Thomasübersetzer und Herold des Ansatzes, den Menschen über die Tugenden zu betrachten.
Jemand hat eine gewisse Klugheit und merkt, das könnte er eigentlich ausbauen, um etwas klüger zu werden. Wenn er durch Beobachtung und Üben klüger wird, hat er seinen „Habitus” der Klugheit ausgebaut.
Den Habitus ausbauen bedeutet also, eine grundsätzliche, natürliche Anlage zur Vollendung bringen. Aristoteles spricht einmal vom Zitherspieler. Am Anfang des Übens ist alles noch ungelenk, unsicher und mühsam. Kann der Spieler aber erst einmal spielen, dann tut er es spontan, leicht und mit Lust. Er spielt sozusagen wie im Schlaf.
Das genannte Laufen ist nun eine neutrale Sache. Ob jemand läuft, um einem Menschen schnell an einem Unfallort helfen zu können, oder ob jemand läuft, um nach einem Raub der Polizei zu entkommen; Laufen ist Laufen. Man kann den Habitus des Laufens gut einsetzen oder auch missbrauchen.
Ein ausgebauter Habitus, den man nicht zum Schlechten missbrauchen kann, den nennen wir Tugend. Die Tugend der Gerechtigkeit etwa kann man nicht missbrauchen. Gerechtigkeit, die nicht gerecht ist, ist keine Gerechtigkeit. Die Tugend der Liebe kann man nicht missbrauchen. Das wäre keine Liebe mehr.
Tugenden sind also Fähigkeiten, die auf die Gaben der Natur aufbauen oder auf einen Habitus, den Gott unmittelbar schenkt. Tugenden sind immer das, was wir gut nennen. Mit Aristoteles spricht man davon, dass die Tugenden aus dem Menschen einen besseren Menschen machen. Hierbei ist nicht zu vergessen, dass der tugendhafte Mensch gern, leicht und spontan tugendhaft ist.
Der heilige Thomas lehrt zum Beispiel, dass der Mensch nichts lieber tut, nichts besser vermag und nichts mehr möchte, als Lieben. Unter dem selben Stern stehen die Tugenden. Sie machen den Menschen nicht einfach nur besser, wie man manchmal meint. Tugend hat mit Lust zu tun; mit der Lust, tugendhaft zu sein.
Das Schönste der Welt
7. September 2010 um 13:58 Uhr
Hier nochmal ein schöner Clip über die Messe.
Jetzt, wo mir das Schreiben nicht gut möglich ist.
Update: Frater Greg, der Zelebrant auf dem Clip hat mir verraten, wer die Musik produziert hat. Der lateinische Akzent hat mich interessiert
Es sind kanadische Mönche, hier zu finden. Der Song ist vom Album “Vox Spiritus”, sechstes Stück.
Der Bloggerpreis
7. September 2010 um 10:42 Uhr

Die Robusta geht an...
Herr Alipius hat sich mal wieder ordentlich ins Zeug gelegt und den weiteren Schritt in Sachen Blogpreis veröffentlicht. Die erste Abstimmung ist abgeschlossen, die Nominierungen vorgenommen. Jetzt dürfen wir gespannt sein, wer die Preise abräumt
Mein kleiner Blog hier erfreut sich, gleich in vier Kategorien nominiert zu sein. Ehrlich gesagt, ist das schon ein Preis, nach so kurzer Blogzeit. Vielen Dank allen, die mit abgestimmt haben!
Dank und Hochachtung für die viele Mühe geht allerdings an den Ideengeber und Schöpfer des Preises, an Herrn Alipius.












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