Jesus Punks Dank!


3. September 2010 um 13:16 Uhr

Jesus Punks Dankeschön an alle, die für sie gebetet haben. Danke, JP, das tut richtig gut wärmt mir das Herz!


Atheismus, Glaube und Naturwissenschaft


3. September 2010 um 13:02 Uhr

Wenn wir uns genauer mit dem Atheismus beschäftigen wollen, müssen wir erst einmal ein paar Begriffe klären, die wir benutzen. Wir können zum Beispiel den Begriff „Atheist” gar nicht gebrauchen, wie wenn ein Bayern München-Fan über die Anhänger vom VFL Bochum spricht. Der weiß gleich Bescheid und was der andere für, fußballmäßig, für einer ist.

Es gibt nicht einfach „die Atheisten”; es gibt ja auch nicht „die Christen”. Ich habe zum Beispiel einen guten Freund, der glaubt nicht, dass die Welt einen Schöpfer hat. Er glaubt auch nicht, dass unser Leben nach dem Sterben weitergeht. Er ist aber kein Atheist in dem Sinn, wie ich das Wort meine, wenn es hier schreibe. Mein Freund kann sich nicht vorstellen, was ich glaube und wovon ich überzeugt bin. Er glaubt, dass mit dem Sterben alles aus sei, wie wenn der Tod den Stecker des Lebens aus einer Steckdose zieht, “und gut”, wie er sagt.

Jesus appellierte an die zutiefst menschliche Fähigkeit zu glauben.

Jesus appellierte an die zutiefst menschliche Fähigkeit zu glauben.

Man mag meinen Freund vielleicht einen Atheisten nennen. Er selbst bezeichnet sich aber nicht so. Er sagt nur, dass er keinen Glauben hat und wir beiden haben uns darauf geeinigt, dass ich ihn, mit einem Augenzwinkern einen Ungläubigen nenne.

Ich glaube, es geht vielen Menschen wie meinem Freund. Wenn ich in meinem Schreiben von Atheisten spreche, meine ich nicht einfach nichtgläubige Menschen, sondern solche, deren Nichtglauben sich zu einer wirklichen Überzeugung und klaren Meinung verfestigt hat und die sich in dieser Haltung aktiv gegen die Religionen wenden.
Von den Atheisten dieser Art haben sich in letzter Zeit einige hervorgetan, um richtig gegen das religiöse Glauben in der Welt vor zu rücken. Gegen diese Leute, die leider zum Teil nicht besonders fair zu Werke gehen, wollen wir eine Antwort versuchen.

Was nun die sogenannte Naturwissenschaft angeht, müssen wir sehen, dass sie im Grunde zwar nicht atheistisch, aber doch Gottlos ist. Als ich einmal öffentlich darüber sprach und das so sagte, empörte sich ein Gläubiger und murmelte etwas in seinen Bart wie: Dann dürfe man als Christ keine Naturwissenschaft betreiben. Er hatte Unrecht und das müssen wir erklären.
Die Naturwissenschaften sind Gottlos, weil sie Gott mit ihren Mitteln nicht finden, nicht aufspüren, nicht nachweisen können. Sie können das Gegenteil, also, dass es Gott nicht gibt, allerdings auch nicht aus ihrer Wissenschaft behaupten.
Die Naturwissenschaft hält sich nämlich ganz aus der Frage „Gott oder nicht” heraus. Sie kann sie nämlich nicht klären, genauso wenig, wie sie klären kann, in was hinein sich das Universum ausdehnt.
Die Naturwissenschaften bemühen sich, die Welt und ihre Zusammenhänge zu beschreiben. Gott ist aber gar nicht in der Welt, das ist das Entscheidende. In der Welt finden wir nur die Welt selbst und was in ihr passiert. Gott ist im besten Sinn des Wortes über-weltlich; wir nennen ihn deshalb auch über-natürlich.

Wenn ein Naturwissenschaftler zur Brotvermehrung in Palästina gekommen wäre, hätte er nur sagen können, dass da ein Mann war, der gewisse Worte gesprochen hat und dass dann, einen Moment später jede Menge Brot da gewesen ist, was zuvor nicht da war. Die Leute würden ihm gesagt haben, dass das Brot nur plötzlich da war, weil dieser Mann namens Jesus das herbei geführt hat. Aber genau diesen Zusammenhang kann niemand sehen, messen oder festhalten. Es kann auch anders gewesen sein, es ist eine Glaubensfrage.
Der Glaube sagt, das Erscheinen der Brote auf der Erde war die Wirkung auf Jesu Gebet zum Vater und dessen schöpferisches Wirken. Wäre mein ungläubiger Freund auch dabei gewesen, hätte er dagegen halten können, dass die Brote vielleicht auch ohne Jesus und sein Gebet hätten erschienen sein können. Da gibt es nichts, was man derart beweisen kann, dass Zweifel ausgeschlossen bleiben.
Du wirst sagen, es sei aber doch klar: Wenn Jesus ankündigt, dass er Brote machen will, betet und dann die Brote plötzlich da sind, dann muss man ihm das doch glauben! Mag sein, zumindest liegt das nahe.
Die Naturwissenschaft glaubt aber nicht, sie untersucht, mehr nicht; und diesen Zusammenhang zwischen Jesus und den Broten, der kann nirgends und niemals mit naturwissenschaftlichen Mitteln bewiesen werden.

Ebenso ist es mit der Welt als ganzer. Der Glaube sagt, sie verdankt sich der selben Kraft, die die Brote zaubern konnte. Alle Dinge würden existieren, weil Gott wolle, dass sie seien. Auch hier kann keine Wissenschaft den Zusammenhang nachweisen.
Gott ist nur seiner Wirkung nach in der Welt, sagt der heilige Thomas von Aquin. Unser bekanntes Beispiel vom Kiesel in der Sonne greift hier wieder. Ein sonnenwarmer Kiesel ist durch und durch warm, von innen und außen. „Die Sonne war das”, sagen wir und haben Recht. Die Sonne selbst ist aber nicht im Kiesel zu finden, nur ihre Wirkung.
Nun ist die Sonne ein Bestandteil der Welt. Ihr Wirken können wir nachweisen. Gott ist aber kein Bestandteil der Welt. So stehen die Wissenschaftler vor Gott, wie sie da stehen würden, kennten sie die Sonne nicht. Die Wissenschaft und das Handwerk, das sich ihr verdankt, rechnen also nicht mit Gott und das ist auch gar nicht zum Nachteil. Eine Brücke wird nicht schlechter oder besser, wenn ein Gläubiger sie erdacht und gebaut hat. Schlimm wird es nur, wenn gewisse Wissenschaftler uns glauben machen wollen, sie könnten etwas, was sie niemals können werden, nämlich beweisen, dass es Gott gibt oder auch nicht.

Daumenkino


3. September 2010 um 10:01 Uhr

Starwars op kölsch


3. September 2010 um 08:59 Uhr

Idee von Mike

Geistliche Schatzkiste


3. September 2010 um 07:58 Uhr

Dorothea von Non Draco sit hat auf ihrem Blog einen tollen Hinweis gegeben.

Auf der Seite “EVANGELIUM TAG FÜR TAG” gibt es täglich einen Kommentar, jedesmal geschrieben von den Kirchenvätern, Kirchenlehrern oder sonstigen Heiligen. Heute zum Beispiel vom heiligen Bernhard von Clairvaux. Kurz, knapp und bestens!

Spidermans…


3. September 2010 um 06:46 Uhr


...Spiderdose

...Spiderdose



Kann man Gott hassen?


3. September 2010 um 05:42 Uhr

Die Liebe ist immer nur Liebe. Reine Liebe ist reine Liebe. Liebe ist immer liebenswert. Gott ist Liebe (1 Joh 4,8). Also ist Gott nur liebenswert, durch und durch. Kann man ihn überhaupt hassen? Sobald wir bedenken, dass die Liebe nicht nur lieb ist, sondern auch Liebes tut, wird es möglich. Jedes Tun nämlich bietet sich der Beurteilung an. Mit anderen Worten: Was immer jemand tut, wir können es gut oder nicht gut finden.

Die Kirche über dem Grab Jesu

Die Kirche über dem Grab Jesu

Jedem Tun gegenüber können wir eine diese oder jene Haltung annehmen. Deshalb hatten die ungerechten Winzer bei Matthäus (Mt 21) auf die Dauer auch das Problem: Der Gutsbesitzer, den wir betrogen und dessen Sohn wir erschlagen haben, der kommt eines Tages wieder! Er wird zur Bedrohung. So kann es auch für den Ungerechten sein: Die Liebe wird, wenn sie kommt und sich durchsetzt, zur Bedrohung.

Jesus hatte genau dieses Problem. Er war die verkörperte Liebe auf Erden. „Wer mich sieht, der sieht den Vater”, lautete seine Rede. (Joh 14,9) Jesus war vollkommen schuldlos, völlig liebenswürdig, ohne jede Sünde und die reine Liebe auf Erden.
„Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele.” (Mt 11,29) Wer solches sagt, ist nicht hassenswert. Dennoch entlud sich gegen ihn der Hass in letzter Vollendung. Die Mächtigen fürchteten um ihre Vorzüge: König Herodes ließ alle Knaben in der Gegend um Jesu Geburt umbringen, in der Hoffnung der „König der Juden” sei dabei. (Mt 2) Den Schriftgelehrten und Pharisäern war er ebenso ein Dorn im Auge. Jesus war so schrecklich klar, so grausam ehrlich und so fürchterlich eindeutig. Er hätte wahrscheinlich gar nichts sagen brauchen. Seine Taten allein spiegelten seine Klarheit und zeigten ohne Worte, auf welcher Seite die Wahrheit war, wo Gott wirkte. Er musste weg, weil in seiner Nähe deutlich wurde, dass die religiösen Führer wie die ungerechten Winzer in Jesu Gleichnis waren.

In solchen Situationen beginnt der Hass gegen das Gute, der Aufruhr gegen den Gerechten, das Sammeln der bösen Kräfte gegen die Gerechtigkeit. Es ist möglich, Gott zu hassen. Was aber, wenn der Hass im Herzen bleibt, bis über den Tod hinaus?

Bild des Tages


2. September 2010 um 14:07 Uhr

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Antimodernisteneid


2. September 2010 um 11:19 Uhr
Der heilige Papst Pius X.

Der heilige Papst Pius X.

Der vom heiligen Papst Pius X. eingeführte Antimoderisteneid hatte gestern seinen hundertsten Geburtsag. Was er ist und bedeutet, kann man ganz schön bei kath.net nachlesen. Es wurde und wird viel über den AME gesprochen, lamentiert und gestritten. Viel seltener wird er wahrscheinlich von den Streithähnen gelesen. Deshalb hier vielleicht mal den Text in Deutsch;
für die Feinschmecker, die es interessiert.

  • Ich bekenne, dass Gott, der Ursprung und das Ende aller Dinge, mit dem natürlichen Licht der Vernunft durch das, was geschaffen ist, d. h. durch die sichtbaren Werke der Schöpfung, als Ursache mittels der Wirkung, mit Sicherheit erkannt und auch bewiesen werden kann.
  • Ich anerkenne die äußeren Beweismittel der Offenbarung, d. h. die Werke Gottes, in erster Linie die Wunder und Prophezeiungen, als ganz sichere Zeichen des göttlichen Ursprungs der christlichen Religion. Ich halte fest, dass sie dem Geist aller Zeiten und Menschen, auch der Gegenwart, auf das beste angepasst sind.
  • Fest glaube ich, dass die Kirche, die Hüterin und Lehrerin des geoffenbarten Wortes, durch den wahren und geschichtlichen Christus selbst, während seines Lebens unter uns, unmittelbar oder direkt eingesetzt, und dass sie auf Petrus, den Fürsten der apostolischen Hierarchie, und auf seine steten Nachfolger gebaut wurde.
  • Dass die Glaubenslehre, soweit sie von den Aposteln durch die orthodoxen Väter übermittelt wurde, stets ein und dieselbe war.
  • Dass der Glaube kein blindes Gefühl für Religion ist, das aus den verborgenen Gründen des Unbewussten unter dem Druck des Herzens und der Erregung des sittlich ungebildeten Willens hervorbricht, sondern dass er die wahrhafte Zustimmung unseres Verstandes zu einer Wahrheit ist, die von außen her durch Hören angenommen wird, durch die wir das, was von dem persönlichen Gott, dem Schöpfer und unseren Herrn gesagt, bezeugt und geoffenbart worden ist.
  • Zu verurteilen ist der Irrtum aller derer, die behaupteten, der kirchliche Glaube könne der Geschichte widersprechen und die heutigen katholischen Dogmen ließen sich mit den zuverlässigen Quellen der christlichen Religion nicht in Einklang bringen.
  • Verurteilt wird die Meinung, nach der der christliche Gelehrte zwei Personen in sich vereinigen könne, eine, die glaubt, und eine, die forscht, so dass es dem Historiker erlaubt sei, etwas für wahr zu halten, was dieselbe Person vom Standpunkte des Glaubens als falsch erkennen muss.
  • Verworfen wird der Irrtum derer, die behaupten, dass der Lehrer, der Fragen der historischen Theologie behandelt oder wer auch immer sich mit diesem Gegenstande schriftstellerisch befasst, zuerst sich von allen Voraussetzungen frei machen müsse, sei es hinsichtlich des übernatürlichen Ursprungs der katholischen Überlieferung, sei es hinsichtlich des von Gott versprochenen Beistandes eines jeden Teils der geoffenbarten Wahrheit.
  • Ferner werden u.a. verurteilt alle jene, die in der christlichen Überlieferung überhaupt nichts Göttliches anerkennen oder diese Überlieferung im Sinne des Pantheismus auslegen, so dass die nackte und einfache, jeder anderen geschichtlichen Überlieferung gleichzustellende Tatsache übrigbleibt.


Thüringen beruft Lutherbeauftragten


2. September 2010 um 10:57 Uhr

Das Medienmagazin pro berichtet: Die thüringische Landesregierung hat den Theologen Thomas Seidel zum Lutherbeauftragten berufen. Seidel trat sein Amt am Dienstag an. Er soll die Veranstaltungen rund um die bereits angelaufene Lutherdekade und das Jubiläumsjahr “Luther 2017 – 500 Jahre Reformation” in Thüringen koordinieren.

Hach, was würde mir gefallen, wenn Niedersachsen einen Aquinbeauftragten stellte. ;)