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Über das Linkssein

Samstag, Juli 2nd, 2011

Links – eine Herzenshaltung, ein Lebensgefühl, eine Einstellung, ein politisches Statement. Aber was ist links überhaupt?
lfwp
Ich finde heut ist das ein Begriff, der inflationär gebraucht wird. Eine ganze Jugendszene, eine Jugendkultur nennt sich links. Sie hebt sich ab, kleidet sich anders, tritt für freie Lebensstil ein bis hin zum freien Geschlecht. Teile dieser Szene sorgen nicht zwingend immer für positive Schlagzeilen. Sie greifen Bahnnetze bei Castortransporten an oder zünden Polizisten bei 1. Mai -Demos an. Und sie ideologisieren. Werden bestimmte Ansichten nicht mitgegangen, bestimmte Merkmale nicht angenommen, ist man raus, muss sich rechtfertigen und Angriffen aussetzen. Aber ist all das links?
Für mich ist links eine politische Einstellungen, die gegen Ideologien ist. Die den Menschen befreien will von Zwängen, die ihm von außen aufgezwungen werden. Links sind alle Menschen gleich, keiner hat aufgrund irgendeines Merkmals mehr oder weniger Wert. Eben deswegen ist links auch gewaltfrei, da es die Würde eines Menschen bedingungslos anerkennt, weil er ein Mensch ist. Die Linken treten für die ein, die in einer Gesellschaft missachtet werden, die hinten runter fallen, die keine Stimme haben, manchmal sogar keine Rechte. Links heißt für mich nicht in erster Linie nicht, dass es darum geht, andere zu bekämpfen, einfach nur Steine zu werfen und alles und jeden zu problematisieren. Links sein heißt, sich einzusetzen für den Menschen, seine Würde unbedingt zu achten, dafür einzutreten, dass jeder sein Leben selbstverantwortlich führen kann. Aber nicht nur im politischen Diskurs. Sondern auch in dem Vollzug des alltäglichen Lebens. Nicht nur im gesellschaftlichen Engagement, sondern auch in dem Verhalten gegenüber anderen Menschen, in der Begegnung mit anderen, bis hin zum eigenen Konsum die eigenen Ideale verwirklichen zu wollen.
In diesem Sinne wenigstens versuche ich, auch aus meinem christlichen Glauben heraus, ein Linker zu sein.

Der Einwand gegen unseren Glauben – Theodizee

Montag, Dezember 6th, 2010

Die Theodizeefrage wird gemeinhin als DER Einwand gegen den christlichen Glauben gesehen. Ja, eigentlich gegen jeden Glauben, der sich an einen allmächtigen, gütigen Gott richtet. Aber gerade für uns, die wir an den personifizierten Gott der Liebe glauben, erscheint das als Problem – aber ist es das?

Viele Versuche sind unternommen worden, das Böse und unsere Vorstellungen von Gott zu vereinen. Von der Antike über die Reformatoren bis in die Gegenwart. Von der recht simplen Erklärung, alles auf den freien Willen zurückzuführen, über die beste aller möglichen Welten bis hin zu einer Verneinung Gottes. Und natürlich der Klassiker, das Leid zu verneinen, dem Menschen seine Leiderfahrungen abzusprechen, wie es schon die Freunde des Hiobs versucht haben. Aber ist diese Frage überhaupt ein Einwand gegen unseren Glauben?

Das erste Problem ist, so denke ich, schon in dem Versuch einer Rechtfertigung Gottes begründet. Wie soll das möglich sein? Wie soll der Mensch ein Urteil über den fällen, der so unendlich größer ist? Wie ihn abschließend erklären können? Die Bibel sieht diese Unmöglichkeit und Paulus bennent sie klar. Aber heißt das nun, Augen zu und durch?

Wir glauben an die Verheißungen Gottes, die er uns spätestens in Jesus versprochen hat. Wir glauben an den Gott, der uns das Vater Unser in den Mund gelegt hat und mit seinem Namen für dessen Erfüllung einsteht. Und wir glauben an den Gott, der weiß, was es heißt zu leiden. Der Mensch geworden ist und sich in der Kreuzigung der Macht der Sünde und des Bösen ausgesetzt hat. Was soll tröstlicher und tragender sein? Vor allem aber hat Gott in Christus bewiesen, dass er es nicht beim Tod belässt. Das Leid und der Tod haben nicht das letzte Wort über unser Leben. In der Verherrlichung, im Leben danach, werden alle Tränen abgewischt und alle Zweifel beseitigt sein. Dann wird jedes “Warum” weggegwischt sein.

Für mich ist eine solche christliche Beantwortung der Theodizee keine reine Vertröstung. Die lebensstiftende Kraft, die Gott im Leiden Christi offenbart hat, ist ja keine, die erst nach dem Tod wirkt. Sie wirkt jetzt. Im Hier und Heute. Sie ist es, die mir ermöglicht, mit dem, was mir widerfährt, umzugehen. Sie ist es, die meinem Leben Sinn gibt, den guten wie den schlechten Erfahrungen.

Glauben heißt, auf völlige Verstehbarkeit Gottes zu verzichten. Einzuräumen, dass dies dem Menschen nicht möglich ist. Glauben heißt aber auch, nichts zu leugnen. Weder die Gotteserfahrung zu leugnen, die mein Leben bestimmt. Nicht all die Argumente zu leugnen, die zwingend auf einen allmächtigen und gütigen Gott verweisen. Nicht zu leugnen, dass die Verneinung eines Gottes meiner Vernuft komplett zuwider ist. Aber auch nicht zu leugnen, dass es diese momente des vollkommenen Gefühls der Gottesverlassenheit gibt. Nicht zu leugnen, dass es Momente gibt, in denen ich nur Gründe habe, Gott anzuklagen anstatt ihn zu loben. Nicht zu leugnen, dass es Momente gibt, in denen ich nichts anderes als Schmerz fühlen kann. Aber zu wissen, dass Gott das letzte Wort haben wird.

Christenverfolgung

Freitag, November 5th, 2010

Am letzten Sonntag geschah es wieder einmal. Terroranschläge überschatteten den Irak. Dieses Mal traf es eine Kirche. Was sich hier in die schreckliche Kette hunderter Anschläge einreiht, hat in einigen Ländern Prinzip. Die Verfolgung und Tötung von Christen. Der letzte Bericht aus Indien ist gar nicht lang her, dass Christen wie in einer Treibjagd gejagt und getötet wurden, um ein humanes Wort zu gebrauchen. Und auch in der Türkei, immerhin Anwärter auf einen EU-Beitritt, ist die Unterdrückung und Tötung von Christen keine Seltenheit. Die in den letzten Jahrzehnten stark zurückgehende Zahl der Christen, die dort leben, ist auch hierfür ein Indiz. Leider sind diese Länder nur einige Beispiele von vielen.

Nun gibt es Menschen, die ihre Aufgabe, ihren Auftrag von Gott, genau darin sehen, in diese Länder zu gehen. Für Frieden einzutreten. Entwicklungshilfe zu leisten. Oder einfach nur ihren Glaubensbrüdern beizustehen. Suzidaler leichtsinn? Naive Verbortheit? Eigentlich auch schon fast fundamentalistisch?

In unseren Kreisen werden ganz andere Menschen für “heilig” gehalten. Ein Martin Luther, für seine Ideen und seinen Widerstand gegen die Obrigkeit. Thomas von Aquin, für seine umfassende und beeindruckende Theologie. Oder in der Neuzeit jemand wie Dietrich Bonhoeffer, der aus seinem Glauben in den politischen Widerstand und den Tod gegangen ist. Das sind Heilige und /oder Helden unserer Zeit. Diese Namen kennen wir.

Was ist mit den Namen derer, die ihren Tod gefunden haben, weil sie dem Ruf ihres Glaubens gefolgt sind? Wo erfolgt die Heiligsprechung, wo das Gedenken? Und vor allem, was können wir tun und wie weit wären wir bereit, zu gehen? Ich muss ehrlich sagen, ich würde nicht in den Irak gehen, um das Evangelium Christi zu predigen und Gottes Gemeinde zu bauen. Ich hätte zuviel Angst um mein Leben. Die klügere Entscheidung oder doch die selbstbezogenere?

Eins jedoch können wir tun, und sollten wir auch. Alle Menschen, die aufgrund ihres Glaubens verfolgt und getötet werden, in unser Gebet einschließen. All die Länder, in denen Menschen gefoltert werden, von Terror bedroht, unterdrückt, ermordet werden, sei es aufgrund religiöser Überzeugungen, ethnischer Zugehörigkeit oder was auch immer. Wenigstens unser Gebet haben sie verdient! Und so bleiben sie in unserm Bewusstsein. Zu oft vergesse ich, dass es weitaus größere Probleme gibt, als die Wahl der abendlichen Freizeitbeschäftigung. Zu oft vergesse ich, dass der Glaube für manche ein wirkliches Wagnis ist.

Glaube?!?

Donnerstag, November 4th, 2010

In einem sind sich fast alle christlichen Kirchen einig: Auf den Glauben kommt es an! Ob dieser nun allein reicht und notwendig ist, um das ewige Leben zu erlangen, oder ob man doch noch ein bisschen dies oder das dazu tun kann oder sogar muss, ist fast nebensächlich. Der Glaube hat ein Alleinstellungsmerkmal. Durch ihn wird die Macht des Todes gebrochen, der Mensch erst in die Lage versetzt, ein besserer zu werden, durch ihn werden wir Kinder Gottes. Aber was heißt es eigentlich, zu glauben?

Ich weiß noch, wie einmal eine Freundin weinend vor mir saß und sagte: “Ich weiß einfach nicht, ob ich wirklich glaube, auch wenn ich mir es so wünsche.” Oder eine andere einmal sagte: “Ich weiß nicht, ob ich immer noch glaube. Manchmal habe ich Angst, dass mein Glaube weg ist.” Und natürlich ein Freund, der behauptete: “Ich würde so gerne glauben, aber ich glaube, ich kann es einfach nicht.”

Also wie genau ist das jetzt? Gibt es einen Grad des Glaubens, ab dem man sicher sein kann, zu glauben? Oder gibt es Maßstäbe, Kriterien, nach denen man sagen kann: “Ok, ich glaube.”

Den Glauben zu beurteilen, den eigenen oder einen fremden, ist dem Menschen nicht möglich, sondern rein Gott vorbehalten. Er ist nichts, das äußerlich sichtbar ist. Zwar schafft der Glaube einen besseren Menschen, aber ein besserer Mensch zeigt noch lange keinen Glauben. Zwar schenkt der Glaube Hoffnung, die Zweifel und Ängste aushalten kann, aber ein ängstlicher oder zweifelnder Mensch ist noch lange nicht ungläubig. Ich denke, dass der Glaube eine Ahnung ist. Eine Ahnung, dass es etwas Größeres gibt, das Sinn stiftet, Sinn ermöglicht. Eine Ahnung, dass das irdische Leben nicht alles ist. Der Glaube ist etwas, das mir meine Schwächen aufzeigt und mir hilft, sie auszuhalten. Der Glaube gibt mir eine Ahnung, dass da eine Liebe ist, eine Liebe, die mich einschließt, die so grenzenlos ist, dass sie Kreuz und Tod überwunden hat.

Man kann den Glauben nicht erlernen. Man kann ihn auch nicht erzwingen. Aber ich glaube fest daran, dass allein schon der Wunsch, zu glauben, oder die enhrliche Angst, doch nicht glauben zu können, schon Ausdruck dieser Ahnung ist. Dass in einem solchen Menschen der Glaube an die Liebe des dreeinigen Gottes bereits angebrochen ist.

Für einen sehr wichtigen Menschen

Sonntag, Juli 25th, 2010

Du sagst, du möchtest studieren. Einfach nur studieren. Alles denken, was man denken kann. Nichts als absolutes setzen. Keine Grenzen haben. Wissen haben, um zu verstehen. Die Vernunft benutzen, nur die Vernunft. Möchtest dich nicht festlegen in ethischen Fragen. In überhaupt keinen Fragen. Sondern nur denken. Das ist richtig und gut.

Aber dennoch weißt du um die reale Existenz einer höheren Macht. Von der Realität eines Gottes, der Mensch geworden ist. Der Sinn stiftet, ja vielleicht erst Sinn ermöglicht. Der außerhalb aller Kategorien steht. Der Leben verändert. Absolut handelt und absolut ist. Der auch dein Leben verändert hat, es führt. Wegen dem du da bist, wo du heute bist. Die bist, die du bist. Der Motivation und Grund deines Studiums, deines Weges ist. Der die einzige Antwort auf jedes “Warum?!?” ist. Der konkret an dir gehandelt hat und wie ich finde, konkrete Antworten erwartet. Nicht erwartet als Vorraussetzung seiner Zuwendung. Aber der konkrete Antworten in unserem Leben hervorruft. Die Gnade, die unsere Demut verlangt. Die Nachfolge, die ethische Klarheit verlangt. Das Kreuz, das unser Gottesbild bestimmt. Die Schöpfung, die unser Menschenbild definiert. All das sind Bereiche, in denen unser Wissen um eine absolute, ewige Wahrheit die Suche nach dieser Wahrheit hervorruft. Und die ein Eintreten für diese verlangt. Dass wir sie sichtbar machen in unseren Lebensvollzügen. Und dass wir sie hinaustragen in die Welt. Antworten geben, auf die Fragen der Menschen. Deuten, wo Deutung erforderlich ist. Einschreiten, wo unser Glauben es verlangt. Bekennen, wo es erforderlich ist. Und das absolut, weil Gott absolut ist. Aber immer im Dienst der Liebe und Barmehrzigkeit, der völligen Annahme unseres Gegenübers. Denn christliche Absolutheit ohne gleichzeitiger selbstloser und zweck-loser Liebe ist nicht christlich.

Du weißt warum du den Weg gehst, den du gehst. Warum du ihn gehst, wie du ihn gehst. Und deswegen ist es auch gut und richtig für dich, wie du ihn gehst. Aber vergiss nicht die Antwort auf das “Warum?”.

Ein Erklärungsversuch

Sonntag, Juli 25th, 2010

Du fandest meinen Eintrag zum Glauben ganz gut, hast du gesagt. Nur mit dem letzten Satz hast du deine Probleme. “Dass wir uns nur eins wünschen, dass er unser Leben heiligt, zu einem Lobpreis seiner Herrlichkeit.” Was soll das beudeuten? Ist das nicht völlig lebensfremd, hat mit unserem Leben nichts mehr zu tun? Ich versuche zu erklären, was ich meine.

Den Satz, den ich geschrieben habe, ist vielleicht einer meiner, ganz persönlich, größten Wünsche. Auch wenn ich weiß, dass ich Lichtjahre von ihm entfernt bin. Der Wunsch, dass die Gnade unseres Herrn, dass er mich ansieht, mir vergibt, trotz all meiner Sünde, in meinem Leben sichtbar wird. Konkret. Dass er das Zentrum meines Lebens ist. Der erste Gedanke wenn ich aufstehe. Und der letzte bevor ich einschlafe. Dass er mir hilft zu wachsen, in meinen Aufgaben, in meiner Berufung, in meinen Talenten, in meinem Denken, in meinem Sein. Dass die Liebe in meinem Leben sichtbar wird. Ich mich selber zuletzt sehe und zuerst die andern. Ich nicht zuerst darauf achte, was ich will, sondern darauf, wo ich gebraucht werde, was er von mir will, sich für mich wünscht. Dass er mir hilft, mich meinen Zweifeln zu stellen. Meine Fehler auszuhalten. Einfach der Wunsch, dass ich ein bisschen von dem zurückgeben kann, was er mir geschenkt hat.

Zu lebensfremd? Vielleicht ist es das…

Glauben

Mittwoch, Juli 21st, 2010

Was heißt es eigentlich zu glauben? Eigentlich eine der elementarsten und doch irgendwie schwierigsten Fragen, finde ich. Für mich bedeutet es, dass der Glaube an den einen Gott, der sich in Tod und Auferstehung Christi offenbart hat, unser Leben in seinen Grundvollzügen bestimmt. Dass er unser Denken ändert, auf Gott hin. Dass er unser Fühlen ändert, vom Kreuz her. Dass er unser Handeln verändert, Christi nachfolgend. Dass er in all unseren Lebensvollzügen sichtbar wird, im sonntäglichen Gottesdienstbesuch wie bei Aldi an der Kasse. Dass wir nur eins wollen. Im Segen Gottes wandeln. Nie mehr von ihm getrennt sein. Von seiner Liebe getragen sein. Uns seinem Willen unterordnen. Dass wir uns nur eins wünschen, dass er unser Leben heiligt, zu einem Lobpreis seiner Herrlichkeit.

kreuz

Gebet

Samstag, Juli 17th, 2010

Lasst uns das Gebet raustragen in die Welt. Wir brauchen es, unsere Gesellschaft braucht es, jeder braucht es. Das Gebet führt zusammen. Es verbindet Menschen unterschiedlicher Hautfarbe, unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlicher Konfessionen, ja sogar manchmal unterschiedlicher Religionen. Es hat Stärke, es hat Macht. Es kann verändern. Es kann befreien, neue Wege aufzeigen, Welten verändern und Berge versetzen. Lasst uns das Gebet raustragen in die Welt. Wir brauchen es, unsere Gesellschaft braucht es, jeder braucht es.

2012

Freitag, Juli 16th, 2010

Habe gerade den Film 2012 gesehen. Eine viel zu übertriebene, patriotische aufgeladene, kitschige Hollywood-Verfilmung der “Arche Noah” – Geschichte. Der Film war eigentlich schlecht. Aber trotzdem lässt er mich nicht los. Was ist, wenn morgen die Welt untergeht? Habe ich alles gesagt zu den Menschen, die mir wichtig sind? Habe ich mich für alles entschuldigt? Meine Fehler eingestanden? Vor mir, meinen Mitmenschen, vor Gott? Habe ich alles getan, was in meiner Macht war, meine Talente genutzt? Habe ich die Gebete gesprochen, die nötig waren? Bin ich bereit für das Ende?

Glück

Sonntag, Juli 4th, 2010

Menschliches Glück. Es kommt, es geht. Es fühlt sich gut an, wenn es da ist. Es hinterlässt Wunden, wenn es geht. Es ist abhängig. Abhängig von Menschen, von Dingen, von Ereignissen, von Umständen. Es kann kommen durch Kleinigkeiten oder die großen Geschehnisse in unserem Leben. Wir sind abhängig davon. Manchmal sogar süchtig danach. Es zu erleben um jeden Preis. Es auszukosten bis ins Letzte. Nur einen Moment. Jeden Moment. Und wenn es geht, kommt der Entzug. Die Einsicht, dass es vergänglich ist. Keinen Halt und keine Sicherheit gibt. Es nur vortäuscht, dass wir es festhalten können.

Ich bin so dankbar, dass es ein Glück gibt, das bleibt.